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Kultursymposium Weimar 2019
Die Route wird neu berechnet

Unter dem Titel „Die Route wird neu berechnet“ veranstaltet das Goethe-Institut vom 19. bis 21. Juni 2019 das zweite internationale Kultursymposium in Weimar
Unter dem Titel „Die Route wird neu berechnet“ veranstaltet das Goethe-Institut vom 19. bis 21. Juni 2019 das zweite internationale Kultursymposium in Weimar | Grafik: Goethe-Institut e. V.

Vom 19. bis 21. Juni 2019 trifft sich die Welt in Weimar: Über 300 internationale Gäste aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Publizistik, Medien und Politik beleuchten die großen Umbrüche unserer Epoche. Mit dabei sind auch Anab Jain, Pankaj Mishra, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Claudia Roth und das Künstlerkollektiv Most Mechanics Are Crooks.

Darüber redet die Welt. „Das diesjährige Kultursymposium Weimar greift gesellschaftliche Umbrüche unserer Zeit auf und stellt sie in einen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhang. Drei Tage lang werden in kreativer Festivalatmosphäre künstlerische und wissenschaftliche Zugänge zu aktuellen Zukunftsthemen erarbeitet“, erklärte Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft, Journalismus und Publizistik werden ihre Perspektiven zu dem Thema „Die Route wird neu berechnet“ präsentieren. Die über 50 Veranstaltungen finden an drei Tagen und acht unterschiedlichen Orten in Weimar statt. Als Festivalzentrum für das Kultursymposium 2019 dient das E-Werk in Weimar. Perspektiven aus verschiedenen Kulturen wurden im Vorfeld in zwölf Auslandsveranstaltungen durch das weltweite Netzwerk des Goethe-Instituts erarbeitet.
 
Das Programm besteht aus vier Schwerpunkten, die gleichzeitig die Leitfragen des Kultursymposiums bilden:
ORIENT//IERUNG – Wie verlieren wir in einer zunehmend komplexen Welt nicht den Überblick?
AUTO//NOMIE – Wie bleiben wir angesichts eines rapiden technologischen Wandels Autoren unseres Lebens?
RE//GRESSION – Weltpolitik im Rückwärtsgang – erleben wir gerade eine politische Epochenwende?
DIGI//NOMICS – Wie tickt die Wirtschaft von morgen und übermorgen?

Das Gefühl der Verlorenheit

 
Die Keynote zur Eröffnung des Symposiums hält die britische Designerin und Filmemacherin Anab Jain, Gründerin des experimentellen Designunternehmens Superflux. Im Anschluss diskutiert sie unter anderem mit der kenianischen Politologin Nanjira Sambuli und dem Personalvorstand des Medienkonzerns Bertelsmann, Immanuel Hermreck, über die zentralen Leitfragen des Symposiums. Der indische Schriftsteller und Essayist Pankaj Mishra wiederum spricht mit der türkischen Verfassungsrechtlerin Ece Göztepe und dem Politologen Emile Chabal aus Großbritannien über „R.I.P. Democracy. Wie sterben Demokratien?“, während die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Panashe Chigumadzi (Simbabwe), Assaf Gavron (Israel), Hao Jingfang (China) und Julia von Lucadou (Deutschland) über „Das Gefühl der Verlorenheit“ in der Literatur reden. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Claudia Roth nimmt darüber hinaus an einer Paneldiskussion zum Thema „Die Verrohung der Sprache im politischen Diskurs“ teil.
 
Eine Reihe von Kunst- und Kulturveranstaltungen runden das Programm ab: Das Künstlerkollektiv Most Mechanics Are Crooks aus Griechenland etwa setzt sich in seiner performativen Arbeit „Semblance in post-digital times“ mit der Selbstinszenierung in digitalen Medien auseinander.
 
Also: Nichts wie hin. Letzte Tickets für das Kultursymposium Weimar sind noch online erhältlich.

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