Arbeitsaufenthalte in Deutschland

Arbeitsaufenthalte in Deutschland

Die Förderung richtet sich an Einzelkünstler*innen aus Entwicklungs- und Transformationsländern (siehe DAC-Liste), die im Bereich Musik aktiv sind. Ziel des Aufenthalts ist die Vorbereitung neuer internationaler Programme und Produktionen mit Partnern in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die künstlerische und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie der intensive Austausch.
 
Der Antrag kann sowohl von Einzelkünstler*innen aus dem Ausland als auch von Partnerinstitutionen bzw. Einzelkünstler*innen oder Ensembles in Deutschland gestellt werden. Bei erfolgreicher Bewerbung werden mit beiden Parteien entsprechende Verträge geschlossen.

Fördervoraussetzung:

  • Einladung und Betreuung durch eine Institution oder Einzelperson in Deutschland mit starker Relevanz in der nationalen Kulturszene
  • Nachhaltiger Effekt auf die Kulturszene in Deutschland und/oder im Heimatland
  • Aufenthaltsdauer von zwei bis max. sechs Wochen
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung noch keine festen Buchungen (Flüge, Hotels) für die beantragten Teile der Reise 

Nicht gefördert werden:

  • Meisterkurse, Summer Schools sowie andere Studienaufenthalte
  • Kommerzielle Fortbildungsseminare
  • Reisen, die vorwiegend touristische und/oder familiären Beweggründe verfolgen
  • Gastspielreisen und Tourneen von Ensembles (siehe hierzu: Förderung von Gastspielen aus Entwicklungs- und Transformationsländern in Deutschland)

Leistungen für Künstler*innen:

  • Internationale Reisekosten für die An- und Abreise nach Deutschland
  • Abschluss einer Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für die Zeit in Deutschland
  • Stipendium in Höhe von 400 Euro pro Woche für Unterkunft, Verpflegung und weitere Ausgaben (eine Unterkunft wird vom Goethe-Institut nicht bereitgestellt) 
Weitere Kosten können nicht übernommen werden.

Benötigte Unterlagen (auf Deutsch oder Englisch):

  1. Aussagekräftige Projektbeschreibung inkl.
    • Kurzbeschreibung des genauen Vorhabens und der inhaltlichen Ziele des Arbeitsaufenthalts
    • konkrete Darstellung des geplanten Ablaufs
    • ggf. Angaben zu weiteren Partnern und deren Rolle im Projekt
  2. Künstler*innen-Biografie und Informationen über die Partnerinstitution in Deutschland
  3. Bestätigung der jeweils anderen Partei (Künstler*in/Institution) über den geplanten Arbeitsaufenthalt: Motivationsschreiben seitens Künstler*in bzw. Einladung der Partnerinstitution
  4. Kostenplan inkl. Angaben zu Leistungen der Partnerinstitution, weiteren Förderungen durch Dritte und Honoraren
  5. Aktuelles Hörbeispiel (Link) des bzw. der Künstler*s*in

Fristen

Die Antragsfristen für das Jahr 2020 sind der 15. Februar, der 15. Mai, der 15. August und der 15. November. Die Förderentscheidungen, getroffen durch ein Fachgremium, werden drei Wochen nach der jeweiligen Frist bekanntgegeben. Nach einem geförderten Arbeitsaufenthalt werden für drei volle Kalenderjahre keine weiteren Anträge für Arbeitsaufenthalte in Deutschland des bzw. der Künstler*s*in angenommen.
 
Es besteht generell kein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung. Zuwendungen sind freiwillige Leistungen für Vorhaben, die den Zielsetzungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesregierung in besonderer Weise entsprechen und die ohne diese Unterstützung nicht durchführbar wären.
 
Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung.

Anträge können ausschließlich per E-Mail gestellt werden.