Die Sammelleidenschaft des Fährmanns. کلکسیون نامعمول اشیا معمول

Ramin Bayat (Iran), Amen Feizabadi (Deutschland), LUX:NM Ensemble (Deutschland), Rooberoo Mansion (Iran)

Zwei Fährmänner bringen ihre Passagiere an zwei unterschiedliche Orte. Der eine lebt an der Lagune von Bandar-e Anzali an der Südwestküste des Kaspischen Meeres, der andere am Wattenmeer der Nordsee. Beide Fährmänner erzählen in Monologen über ihre Fantasien und über von ihnen erschaffene Figuren. Nach und nach beschäftigen sie sich mit der Frage, ob sie selbst das Fantasieerzeugnis einer anderen Person sind, und überlegen, wie sie dieses Rätsel lösen können. „Die Sammelleidenschaft des Fährmanns“ ist ein mehrsprachiges und interkulturelles Musiktheater-Projekt. Es verbindet Sprache, Musik, Performance und Videokunst. Die Dialoge und Monologe der Schauspieler werden auf Deutsch und Farsi dargeboten. Ausgangspunkt der deutsch-iranischen Koproduktion ist die Frage, wie sprachliche und kulturelle Grenzen überwunden werden können und welches künstlerische und musikalische Potential dabei freigesetzt werden kann.