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Deutschland
4. Europäisches PASCH-Theaterfestival

Portugiesische Theatergruppe beim 3. Europäischen PASCH-Theaterfestival 2017 unter dem Motto „Ein neues Leben“.
Portugiesische Theatergruppe beim 3. Europäischen PASCH-Theaterfestival 2017 unter dem Motto „Ein neues Leben“. | Foto: Lennart Kortmann/Goethe-Institut Paris

Netzwerke schaffen: Unter dem Titel „Netzlos“ präsentieren rund 70 Schülerinnen und Schüler aus sieben europäischen Ländern auf dem internationalen PASCH-Theaterfestival in Berlin ihre eigenen Theaterstücke, die die Bedeutung von Netzwerken – ob im digitalen Raum oder im echten Leben – in den Blick nehmen. Kurz vor der Europawahl thematisieren die Jugendlichen in Theaterworkshops auch ihre Haltung zu Europa.

Berlin
11. bis 15. Mai 2019

 
Mit der Initiative PASCH („Schulen: Partner der Zukunft“) vernetzt das Goethe-Institut seit über zehn Jahren weltweit mehr als 2000 Schulen, an denen Deutsch einen besonders hohen Stellenwert hat. Zu den zahlreichen Aktionen der Initiative zählt auch das internationale PASCH-Theaterfestival, bei dem alle zwei Jahre Jugendliche aus Europa zusammenkommen, um ihre eigens erarbeiteten Bühnenkreationen zu präsentieren.
 
Vom 11. bis 15. Mai begegnen sich nun je zehn Schülerinnen und Schüler aus Belgien, Frankreich, Italien, Malta, Portugal, Deutschland und Spanien im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zur vierten Ausgabe des Festivals im Berliner Jugendkulturzentrum PUMPE. Dabei greifen ihre Theaterstücke das diesjährige Thema „Netzlos“ auf vielfältige Weise auf: vom Netz aus Familie und Freundschaften über den Einfluss digitaler Netze im Internet und Social Media. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Relevanz Netzwerke heute haben und was passiert, wenn sie ausfallen?

Theater on- und offline

Die Theatergruppe „Die Seefahrer“ der portugiesischen Escola Secundária Francisco Rodrigues aus Leiria erzählt in ihrem Stück „Westen findet Osten“ beispielsweise von einer abgeschiedenen Insel im Indischen Ozean. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die bislang nie Kontakt zur Zivilisation hatten, werden unversehens mit einer Gruppe Schiffbrüchiger konfrontiert, die aus dem Westen kommt. Wie sich das Zusammenleben gestalten könnte, werden die Jugendlichen auf der Bühne unterbreiten.
 
In dem Stück „Netzlos – Ein Familiendrama“ beleuchten wiederum zehn Schülerinnen und Schüler der spanischen IES Nosa Señora dos Ollos Grandes in Lugo die negativen zwischenmenschlichen Auswirkungen dauerhafter Onlineaktivität. Eltern und Kinder der Familie Meier sind vom Internet besessen und rund um die Uhr online – doch plötzlich platzt die Geduld der beständig ignorierten Großmutter.

Die Netze auswerfen

Die französische Schülergruppe „Zolala“ des Lycée Zola in Rennes bringt mit „Fischer Fritz fischt keine frischen Fische mehr“ ein Märchen mit Gegenwartsbezug auf die Bühne: Im Reich einer nachlässigen Königin herrscht Hungersnot - dringend müssen die Fischer aufs Meer, um ihre Netze auszuwerfen. Doch wer oder was gefangen wird, muss sich erst noch zeigen.
 
Flankierend zum Proben- und Aufführungsprogramm begegnen sich die Schülerinnen und Schüler in Berlin auch zu theaterpraktischen Workshops. Diese stehen in diesem Jahr unter dem Titel „Meine Stimme für Europa“ und behandeln auf künstlerische, theatralische und musikalische Weise gemeinsame Vorstellungen von Konzepten des Zusammenlebens und einer neuen Wahrnehmung des Fremden. Hier werden produktiver Austausch und das gemeinsame Miteinander, wie sie auch während des gesamten Theaterfestivals im Vordergrund stehen, mit Blick auf einen zukünftigen europäischen Zusammenhalt erlebt und – auf Deutsch – szenisch präsentiert.
Parallel kommen außerdem die Begleitlehrkräfte zusammen, um aus ihren Erfahrungen in der Vorbereitung des Festivals zu lernen und sich zu vernetzen. Gemeinsam erarbeiten sie in einem Workshop didaktisch-pädagogische Ansätze sowie kurze Improvisationen zum Europa-Gedanken.
 
Das 4. Europäische PASCH-Theaterfestival wird vom Goethe-Institut Brüssel und Paris mit freundlicher Unterstützung des Jugendkulturzentrums Pumpe im Rahmen der Initiative PASCH („Schulen: Partner der Zukunft“) organisiert. PASCH ist eine seit 2008 bestehende Initiative des Auswärtigen Amtes in Kooperation mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariates der Kultusministerkonferenz.      

Kontakt

Hannah Cuvalo
Pressereferentin
Goethe-Institut Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906-471
Hannah.cuvalo@goethe.de

Gerhard Salbeck
Projektleitung PASCH – Südwesteuropa
Goethe-Institut Brüssel
Tel.: +32 235 26 34
gerhard.salbeck@goethe.de
 

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