Schnelleinstieg:
Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

Deutschland
Frankfurter Buchmesse 2019

„I Talk About It All The Time“ - Camara Joof und Thelma Buabeng auf dem Deutsch-Norwegischen Literaturfestival | Foto: Karina Gravdahl
„I Talk About It All The Time“ - Camara Joof und Thelma Buabeng auf dem Deutsch-Norwegischen Literaturfestival | Foto: Karina Gravdahl

Wie wollen wir in Zukunft leben? Dieser Frage widmet sich das Goethe-Institut mit seinem Programm auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 16. bis 20. Oktober. Im Fokus der Podiumsdiskussionen stehen die Themen Digitalisierung, Ökologie und Gerechtigkeit. Eine Brücke zum diesjährigen Gastland Norwegen schlägt die deutsch-norwegische Performance „I Talk About It All The Time“, in der es um Rassismus und Zugehörigkeit geht.
 
Frankfurt
16. bis 20. Oktober 2019

Die Frankfurter Buchmesse bietet dem Goethe-Institut jährlich eine Plattform, um die Vielzahl seiner internationalen Projekte und Kooperationen im Bereich Literatur sichtbar zu machen und sie aus deutscher Perspektive in Lesungen und Symposien zur Diskussionen zu stellen. In diesem Jahr geht das Goethe-Institut in einer Reihe von Veranstaltungen den drängenden Fragen der Gegenwart und Visionen für die Zukunft nach.

Künstlerischer Dialog über Grenzen hinweg

So widmet sich die Gesprächsrunde „Zwischen Wedding und Wakanda“ den Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Künstlerinnen und Künstlern in Afrika und Europa (18. Oktober, 16.30 bis 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81). Was bewirken bereits bestehende Initiativen und was können sie in Zukunft voneinander lernen? Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, tauscht sich darüber mit Zukiswa Wanner, Publizistin und Projektleiterin von „Afro Young Adult“, einer Talentsuche für Young Adult Fiction aus Afrika, sowie dem Autor und Herausgeber Philipp Khabo Koepsell aus. 

Kunst und die Kraft der Utopie

In der Diskussion „Die Kraft der Utopie“ werden die aktuellen globalen Herausforderungen der Gesellschaft aus der Perspektive von Kunst und Kultur beleuchtet (19. Oktober, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81). Welche Wirkung können die Ideen Kulturschaffender in den zivilgesellschaftlichen Diskursen entfalten? Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert erörtert diese Frage mit der deutschen Regisseurin Susanne Kennedy und der französischen Journalistin und Kuratorin Oulimata Gueye. 

Deutsch-Norwegischer Dialog

Mit der Performance „I Talk About It All The Time“ wiederum wird die Brücke zum diesjährigen Gastland Norwegen geschlagen (17. Oktober, 19 bis 19.30 Uhr, Frankfurt Pavillon). Sie basiert auf dem vieldiskutierten gleichnamigen Buch der norwegischen Schriftstellerin und Performance-Künstlerin Camara Joof, in dem sie ihre Alltagserfahrungen als schwarze Norwegerin schildert. Der Theaterregisseur Jan Bosse hat daraus gemeinsam mit Joof und der deutschen Schauspielerin Thelma Buabeng einen szenischen Dialog über Rassismus, Zugehörigkeit und Fremdheit in Deutschland und Norwegen inszeniert. Das Stück feierte bereits im April Premiere auf dem deutsch-norwegischen Literaturfestival in Oslo und wird nun in Frankfurt präsentiert. 

Vielfältige Übersetzungsförderung

Nicht zuletzt ist die Frankfurter Buchmesse traditionell auch die Plattform, auf der das Goethe-Institut seine internationale Übersetzungsförderung vorstellt. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 282 Buchübersetzungen in 39 Zielsprachen gefördert. Neben dem Programm „BOOKS FIRST“, einer Initiative des Goethe-Instituts zur Übersetzung deutschsprachiger Literatur ins Englische, widmet sich das Übersetzungsförderungsprogramm „Litrix“ in diesem Jahr dem Griechischen. So soll u. a. die 2018 erschienene Graphic Novel „Nieder mit Hitler!“ des Historikers Jochen Voit und des Graphic-Novel-Künstlers Hamed Eshrat ins Griechische übersetzt werden. In der Podiumsdiskussion „Mut zum Widerstand. Aus der Geschichte lernen“ (17. Oktober, 14 bis 14.30 Uhr, ARTE-Bühne, Halle 4.1, Stand D14) diskutiert Jochen Voit mit dem griechischen Jugendbuchautor Vassilis Papatheodorou über Zeitgeschichte und wie man diese anschaulich an Jugendliche vermitteln kann.
 
Das Programm des Goethe-Instituts auf der Buchmesse entstand in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Auswärtigen Amt, Den Mangfaldige Scenen, ARTE, Traduki, Coding da Vinci und Seagull Books.

Kontakt

Dr. Jessica Kraatz Magri
Pressesprecherin und
Bereichsleiterin Kommunikation
Goethe-Institut e.V.
Tel.: +49 89 15921 249
jessica.kraatzmagri@goethe.de
 
Claudia Amthor-Croft 
Bereichsleiterin
Literatur und Übersetzungsförderung
Tel. +49 89 15921 287
Claudia.Amthor-Croft@goethe.de

Top