Kasachstan „Urbane Ecken“ in Astana

Mit der App „Urbane Ecken“ entwickelt das Goethe-Institut zusammen mit der zentralasiatischen Umwelt-NGO CAREC ein geobasiertes Strategiespiel für Jugendliche in Kasachstan. Im Vorfeld der 2017 in Astana stattfindenden EXPO „Future Energy“ sollen junge Nutzerinnen und Nutzer damit für Umweltfragen interessiert und sensibilisiert werden. „Urbane Ecken“ wird derzeit von Testspielern erprobt und steht ab September 2016 zum Download bereit.

Astana
Ab September 2016
 

App „Urbane Ecken” | Foto: Colourbox.de App „Urbane Ecken” | Foto: Colourbox.de Astana – die Hauptstadt Kasachstans inmitten einer weiten Steppe – ist Schauplatz des Strategiespiels „Urbane Ecken“, das nomadische Naturverbundenheit mit heutigen Umweltfragen und urbaner Lebenskultur verknüpft. Das Land Kasachstan, das seinen Reichtum den Ölfeldern des Kaspischen Meeres verdankt, ist mit der wirtschaftlichen Abhängigkeit von fossilen Energieträgern konfrontiert. Auch machen sich die Folgen von Umweltverschmutzung und Klimawandel in dem Steppenland und seinen Metropolen bemerkbar. Hier setzt die App „Urbane Ecken“ auf spielerische Art an, um ein Bewusstsein für die Thematik der nachhaltigen Energie zu schaffen. Die zugrunde liegende Geschichte handelt von einem Geschwisterpaar, das angeregt durch die Großeltern einen verlorengegangenen magischen Energiestrom wiederherstellen möchte. 

Suche nach dem magischen Strom

Um den magischen Strom auferstehen zu lassen, werden den Spielerinnen und Spielern eine Vielzahl von Aufgaben gestellt, die sie an reale Orte in Astana führen. So müssen sie beispielsweise Fotos erstellen, QR-Codes finden und scannen sowie Wissensfragen zu Energieproblemen beantworten. Als Orte wurden sowohl beliebte Treffpunkte der kasachischen Jugendlichen gewählt, als auch Plätze mit einem besonderen Bezug zum Thema „nachhaltige Energien“ – zum Beispiel eine Radleihstation.

Anlauf zur Expo

Sowohl der Aufbau als auch die Geschichte der App führen auf die Expo 2017 mit ihrem Motto „Energien der Zukunft“ hin, die das große Finale von „Urbane Ecken” darstellt. Dort ergeben sich neue Spiel-Möglichkeiten, zum Beispiel der Handel mit Energieteilchen oder das Spielen in Gruppen.

Nach einer Testphase, an der sich derzeit Schulklassen und Jugendclubs beteiligen, steht „Urbane Ecken” den Jugendlichen Astanas in den App-Stores zur Verfügung. Der Download der App für iOS und Android kann in der Testphase bis zur Veröffentlichung Mitte September 2017 beim Goethe-Institut angefragt werden. „Urbane Ecken” wird in den Sprachen Russisch, Kasachisch, Deutsch und Englisch umgesetzt.

„Urbane Ecken“ ist ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts und der Central Asia Regional Economic Cooperation (CAREC), mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Kontakt:

Christina Steenken
Pressereferentin
Goethe-Institut Hauptstadtbüro
Tel. +49 30 25906 471
christina.steenken@goethe.de

Barbara von Münchhausen
Institutsleiterin
Goethe-Institut Almaty
Tel.: +7 72 72797 904
il@almaty.goethe.org