München Klima, Kunst und Kultur

Der Klimawandel geht nicht nur die Naturwissenschaften an. Auch Kunst und Kultur spielen eine wichtige Rolle: Denn sie können das Thema sinnlich erfahrbar machen. Der von Johannes Ebert und Andrea Zell für das Goethe-Institut herausgegebene Band „klima kunst kultur“ versammelt Essays und Interviews, die künstlerische Projekte zu Klimakatastrophen und Umweltschutz in aller Welt vorstellen.

Klima, Kunst und Kultur © Steidl Verlag „Klimawandel ist Kulturwandel“, so der Kulturhistoriker Thomas Macho in seinem Beitrag zu dem Band „klima kunst kultur“, der jetzt im Steidl Verlag erschienen ist. Zu diesem Wandel gehört auch, dass sich Künstlerinnen und Künstler in den letzten Jahren verstärkt mit dem Thema Klima auseinandergesetzt haben. Das Buch stellt diese künstlerischen Annäherungen an den Klimawandel vor: Zum Beispiel die Fotos des nigerianischen Fotografen George Osodi, der die Verschmutzung des Nigerdeltas durch die Ölindustrie dokumentiert; oder eine Videoinstallation des Künstlerduos Allora & Calzadilla, die zeigt, wie die Zerstörungen durch Hurrikan Katrina auch heute noch den Alltag der Menschen bestimmen. Von der Kunst ausgehend stellt der Band aus kulturgeschichtlicher, ethnologischer und soziologischer Sicht die Frage, wie eine Kultur aussehen kann, die das Klima schützt. Ein verantwortlicher Umgang mit dem Klima war auch bei der Produktion des aufwendig gestalteten Buches das Ziel: Es wird nach ökologischen Grundsätzen in ressourcenschonender Produktionsweise hergestellt.
 
klima kunst kultur
Welche Fragen formulieren Kunst und Kulturwissenschaften

Herausgegeben von Johannes Ebert und Andrea Zell für das Goethe-Institut
Steidl Verlag: Göttingen 2014
 
168 Seiten, gebunden
32,00 Euro

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