Berlin Konferenz: „Dialog und die Erfahrung des Anderen“

Um zentrale Fragen des internationalen Kulturaustauschs geht es bei der Konferenz „Dialog und die Erfahrung des Anderen“ am 23. und 24. Februar 2015 in Berlin. Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler setzen sich mit den Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Kommunikation auseinander, mit dem Potenzial des Kulturdialogs in Krisensituationen und den Folgen der Digitalisierung. Zur Eröffnung der Konferenz spricht Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.
 

Berlin
23. und 24. Februar 2015


Konferenz: „Dialog und die Erfahrung des Anderen“ © Bettina Siegwart „Der dialektische Charakter des Dialogs ist im Grunde die Legitimation des politischen Lebens“, so Kommunikationsphilosoph Vilém Flusser. Doch dem Dialog in der Außenpolitik und in der Kultur scheinen Grenzen gesetzt. Auf der Konferenz „Dialog und die Erfahrung des Anderen“ am 23. und 24. Februar 2015 fragen Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler nach der Möglichkeit gleichberechtigter Verständigung. Welche Rolle spielt der Dialog für die Entwicklung eines kulturellen Selbstbilds? Kann auswärtige Kulturarbeit, kann der kontinuierliche Austausch von Ideen und Wertvorstellungen auch dort eine gemeinsame Grundlage für die Möglichkeit von Verständigung aufrechterhalten, wo die klassische Politik schon sprachlos geworden ist?
 
Der zweite Schwerpunkt der Konferenz widmet sich den Folgen der Digitalisierung für den internationalen Kulturdialog. Welche Bedeutung haben reale Orte, persönliche Beziehungen und Begegnungen in einer zunehmend digital vernetzten Welt? Welche Aufgabe und Verantwortung kommt dabei öffentlichen Kulturinstitutionen zu?
 
Die Konferenz in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vereint Theorie und Praxis und gibt aus der wissenschaftlichen Reflektion neue Impulse für die auswärtige Kulturpolitik. Die Rolle von „Public Intellectuals" und kulturpolitischen Akteuren als Förderer und Katalysatoren des interkulturellen Dialogs kann dort neu reflektiert werden.

Referenten und Diskutanten

Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister
Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts
Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts
Achille Mbembe, University of the Witwatersrand, Johannesburg
Wang Hui, Tsinghua University Peking
Sari Nusseibeh, Al-Quds University Jerusalem
Gabriel Motzkin, Hebrew University Jerusalem
Paul Mendes-Flohr, University of Chicago
Rahel Jaeggi, Humboldt Universität zu Berlin
Ursula Wolf, Universität Mannheim
Und andere mehr

Termin

23. und 24. Februar 2015
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Um Anmeldung wird gebeten.

Veranstalter

Die Konferenz „Dialog und die Erfahrung des Anderen“ findet in Kooperation mit dem Münchner Kompetenzzentrum Ethik der LMU München statt.

Kontakt

Magda Löb
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Goethe-Institut Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906-545
magda.loeb.extern@goethe.de

Viola Noll
Pressereferentin
Goethe-Institut Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906-471
noll@goethe.de