20.11.2018: Reminder Vom Bosporus an die Spree: die Kulturakademie Tarabya zu Gast in Berlin

Am 21. November 2018 eröffnen Bundesaußenminister Heiko Maas und der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann den ersten Show Case der deutschen Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Seit 2012 bietet die Künstlerresidenz deutschen Kunstschaffenden die Möglichkeit durch vier bis achtmonatige Residenzen in der Türkei zu leben, zu arbeiten und sich mit der türkischen Kulturszene zu vernetzen. Das von der Deutschen Botschaft Ankara betriebene und vom Goethe-Institut kuratorisch betreute Künstlerhaus trägt gerade jetzt angesichts politischer Spannungen zu einem intensiven kulturellen Austausch zwischen der Türkei und Deutschland bei. Am 21. November 2018 werden nun erstmalig die Arbeiten der Stipendiaten und Stipendiatinnen des Jahrgangs 2017/18 einer deutschen Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Titel „Studio Bosporus“ erwartet das Publikum im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart –  Berlin ein Programm aus Kunst, Film, Performance und Musik.
 

Die Kulturakademie Tarabya in Istanbul ist ein Residenzprogramm für Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen. Sie wurde als eine Initiative des Deutschen Bundestags gegründet und wird seitdem von der Deutschen Botschaft Ankara betrieben, die kuratorische Verantwortung trägt das Goethe-Institut. Mit ihrem verbindenden Element hat die Künstlerresidenz Modellcharakter, da sie herausragende Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland mit türkischen Kulturschaffenden vernetzt. Sie eröffnet neue Perspektiven, schafft grenzüberschreitende Begegnungen und nachhaltige Erfahrungen des kulturellen Austauschs zwischen der Türkei und Deutschland.
 
Am 21. November 2018 präsentieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten von 2017/18 einen ganzen Abend lang eine Auswahl ihrer in Istanbul entstandenen Arbeiten erstmals in Deutschland. Zu den Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Theo Eshetu und Philipp Lachenmann (Bildende Kunst), Angelika Overath und Matthias Göritz (Literatur), Monika Rinck und Max Czollek (Lyrik) sowie Angelika Niescier und Christian Thomé (Musik). Vor dem öffentlichen Teil gibt es eine Preview und Einführung durch den Bundesaußenminister Heiko Maas und den Präsidenten des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann für geladene Gäste.
 
„Studio Bosporus“ – Werkschau der Kulturakademie:
Datum: 21. November 2018, 19 bis 24 Uhr, 19 bis 21 Uhr geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste. Ab 21 Uhr öffentliche Werkschau. 
Ort: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin, Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
 Akkreditierungen und Interviewwünsche richten Sie bitte an: Hannah Cuvalo, hannah.cuvalo@goethe.de
 
Künstlerische Beiträge der Stipendiaten und Stipendiatinnen von 2017/18:
Theo Eshetu, Isabella Gerstner, Franziska Klotz, Philipp Lachenmann, Funda Özgünaydın, Youssef Tabti, Tuğsal Moğul, Judith Rosmair Sina Ataeian Dena, Ilker Çatak, Ayat Najafi, Martina Priessner, Jan Ralske, Max Czollek, Matthias Göritz, Angelika Overath, Katerina Poladjan, Monika Rinck, Peter Schneider, Özgür Ersoy, Nora Krahl, Stefan Lienenkämper, Angelika Niescier, Defne Şahin, Michael Schiefel, Christian Thomé, Jacobien Vlasman.
 
Koproduktionspartner/-innen der Alumni: Gökhan Bağcı, Sena Başöz, Kaan Bıyıkoğlu, Ekin Cengizkan, Asena Günal, Müge Hendekli, Irene Kurka, Ulrich Mertin, Guy Mintus, Ercüment Orkut, Özcan Ulucan, Apostolos Sideris. Ayşe Cansu Tanrıkulu.
 
Weitere Informationen zur Kulturakademie Tarabya finden Sie unter:
www.kulturakademie-tarabya.de
 
„Studio Bosporus“ ist eine Veranstaltung der Kulturakademie Tarabya im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator.

Kontakt:
 

Hannah Cuvalo
Pressereferentin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
+49 30 25906 471
hannah.cuvalo@goethe.de

Lena Alpozan
Kommunikation
Kulturakademie Tarabya
Goethe-Institut Istanbul
Tel.: +90 212 24920 09/15
lena.alpoazan@goethe.de