09.05.2019: Das Goethe-Institut für ein starkes und freies Europa Gemeinsam statt einsam

Anlässlich der Europawahlen vom 23. bis 26. Mai ruft das Goethe-Institut mit einer Vielzahl von Projekten zu demokratischem Engagement auf. VoteMatch Europe, das in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und vielen anderen europäischen Partnern entstand, gibt jedem Wähler und jeder Wählerin die Möglichkeit, sich in der europäischen Parteienlandschaft zu verorten. Die Online-Kampagne #DUundEU: Gemeinsam statt einsam führt uns vor Augen, was ohne die EU anders wäre.

Am 9. Mai, dem Europatag, erklärte der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann: „Das Goethe-Institut will mit seinen Initiativen zur Europawahl deutlich machen, kein Europäer soll sich in einem europäischen Land als Fremder fühlen. Nur in gemeinsamer Verantwortung für den europäischen Kulturraum haben wir die Stärke gegen Abschottung und Feindbilder und können Löcher in die mentale Mauer schlagen. Die EU ist keine Serviceeinrichtung, mit Leben wird sie erfüllt durch ihre Menschen mit gegenseitiger Anerkennung und kreativer Neugier. Das Versprechen Europas für eine freie und offene Gesellschaft sollte durch die Wahl in die Zukunft getragen werden.“

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert führte weiter aus: „Ende Mai wählt Europa seine Abgeordneten für das Europäische Parlament. Als Institution, die den europäischen Integrationsprozess stärkt, betrachtet es das Goethe-Institut als große Herausforderung, besonders jungen Menschen auf konkrete Art und Weise jenen europäischen Geist der Solidarität zu vermitteln, der die Grundlage politischer Stabilität ist. Deswegen unterstützen auch wir die Kampagne des Europäischen Parlamentes www.diesmalwaehleich.eu und gehen mit eigenen, insbesondere digitalen Programmen den Fragen nach der Zukunft Europas nach.“

So beteiligt sich das Goethe-Institut an VoteMatch Europe, das den klassischen Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung um eine europäische Perspektive erweitert. Hier können Bürgerinnen und Bürger in Kürze ihre eigenen politischen Ansichten nun nicht nur mit den Positionen deutscher Parteien, sondern auch mit Parteien in anderen europäischen Ländern vergleichen. www.votematch.eu

In dem Projekt #DUundEU: Gemeinsam statt einsam gehen 10 Institute in Europa der Frage nach: Was bringt uns die EU in unserem täglichen Leben? Anders gefragt: Was würde sich ändern, wenn ein Land nicht mehr zur EU gehörte? Die Antworten beleuchten ganz unterschiedliche Aspekte wie etwa die Reisefreiheit innerhalb der EU, die Agrarsubventionen oder die Förderung von Forschungsmaßnahmen. Illustriert werden die Antworten von Zeichnerinnen und Zeichnern aus den jeweiligen Ländern. #DUundEU bildet das Herzstück des Online-Dossiers www.goethe.de/europa.

Das European Songbook wurde vom Goethe-Institut Norwegen zusammen mit der European Cultural Foundation in Amsterdam initiiert. Europäische Künstlerinnen, Künstler und Intellektuelle stellen in kurzen Beiträgen online Songs vor, die sie besonders mit Europa verbinden. Die Schriftstellerin Ivana Sajko beschreibt zum Beispiel was ihr „Complicated Game“ von XTC in ihrer Jugend in Kroatien bedeutete oder der niederländische Performancekünstler Quinsy Gario reflektiert über einen Song von Ray Fuego. So entsteht ein Liederbuch, das nicht nur individuelle Geschichten erzählt, sondern auch für die verbindende Kraft eines kulturellen Europas spricht. Es ist eine Sammlung, die wächst und die Vielfalt Europas les- und hörbar macht.

Weitere Informationen zum Europa-Dossier des Goethe-Instituts:
www.goethe.de/europa

Weitere Informationen zu European Songbook:
www.goethe.de/europeansongbook

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 159 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.

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