26.06.2019: Gemeinsame Stellungnahme Klaus-Dieter Lehmann bedauert Rücktritt von Peter Schäfer als Direktor des Jüdischen Museums Berlin

Museumsdirektorinnen, Kulturschaffende und Expertinnen und Experten aus u.a. Israel, Europa und den USA solidarisieren sich in einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem zurückgetretenen Direktor des Jüdischen Museums Berlin Peter Schäfer. Auch der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann äußert sein Bedauern über den Rücktritt.

Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann sagte anlässlich des Rücktritts: „Ein großer Freund Israels, sah Schäfer im Judentum nicht nur den Geist des Glaubens, sondern auch den der Kritik. Der Judaist von internationaler Reputation, der profunde Kenner der jüdischen Geschichte begriff das Museum als Ort einer liberalen, manchmal auch kontroversen Diskussion und schuf damit ein ideales Forum, um über aktuelle Fragen von Religion, Kultur und Politik zu reflektieren. Es sind genau diese demokratischen Gestaltungsräume, die eine freiheitliche Gesellschaft braucht. Sie gilt es zu verteidigen.“

Zu den zentralen Aufgaben des Goethe-Instituts zählen die Stärkung von Zivilgesellschaften und die Schaffung von Freiräumen. Dazu arbeitet das Goethe-Institut eng mit seinen Partnern vor Ort und entwickelt gemeinsam Programme, die Zugänge zu Kunst und Wissenschaft eröffnen und Meinungsvielfalt fördern.

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