21.12.2015: Digital Identities Convention Das Goethe-Institut präsentiert „Streaming Egos“ in NRW-Forum Düsseldorf: Wer sind wir im Netz?

Jeder kann im Netz ein virtuelles Wunschbild von sich erschaffen – zugleich aber existiert gerade im digitalen Raum das Bedürfnis, über sich selbst zu sprechen, authentisch zu sein. Dabei stellt sich die Frage: Gelten für das Spiel mit den digitalen Identitäten beispielsweise in Portugal andere Regeln als in Deutschland? Auf der „Digital Identities Convention“ am 16. und 17. Januar stellen Beteiligte aus sechs europäischen Ländern erste Ergebnisse des Projekts „Streaming Egos – digitale Identitäten“ in Form von Ausstellungen, Performances und Diskussionen im NRW-Forum Düsseldorf vor.

Jeder kann im Netz ein virtuelles Wunschbild von sich erschaffen – zugleich aber existiert gerade im digitalen Raum das Bedürfnis, über sich selbst zu sprechen, authentisch zu sein. Dabei stellt sich die Frage: Gelten für das Spiel mit den digitalen Identitäten beispielsweise in Portugal andere Regeln als in Deutschland? Auf der „Digital Identities Convention“ am 16. und 17. Januar stellen Beteiligte aus sechs europäischen Ländern erste Ergebnisse des Projekts „Streaming Egos – digitale Identitäten“ in Form von Ausstellungen, Performances und Diskussionen im NRW-Forum Düsseldorf vor.

Initiiert durch das Goethe-Institut und in Kooperation mit dem Slow Media Institut Bonn sowie dem NRW-Forum Düsseldorf erforscht das europäische Projekt „Streaming Egos – digitale Identitäten“ die Risiken und Potenziale digitaler Selbstdarstellung. Künstler, Autoren und Netzkulturspezialisten aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien waren eingeladen, sich mit dem Thema künstlerisch-diskursiv auseinanderzusetzen. Auf der „Digital Identity Convention“ präsentieren sie nun ihre Arbeiten in Ausstellungen, Workshops, Performances und Diskussionen. Dabei geht es um Fragestellungen zu neuen digitalen Narrativen, Fake-Identitäten und Subversivität, um Identität und Ausgrenzung, kollaborative digitale Kunst, Identität und Multikulturalität.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Bram Crevits (Belgien), Marie Lechner (Frankreich), Marco Mancuso, Filippo Lorenzin (Italien), Sandra Vieira Jürgens (Portugal), Mateo Feijóo (Spanien), Sabria David, Enno Park, Martina Pickhardt, Florian Kuhlmann (Deutschland) und viele andere.

Die „Digital Identity Convention“ findet als Finissage der Ausstellung „Ego Update“ im NRW-Forum Düsseldorf statt, die das Selfie als eigenständiges künstlerisches Medium untersucht und hinterfragt, wie sich unsere Vorstellungen vom Menschsein unter dem Einfluss digitaler Medien verändern.

Samstag, 16. Januar, bis Sonntag, 17. Januar 2016
NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, Düsseldorf


1. Tag: Ausstellung, Performances, Workshops und Diskussionen (10-19 Uhr) in englischer Sprache
2. Tag: Ausstellung (10–14 Uhr)

Eintritt zur Convention frei (Ausstellungseintritt Ego Update 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder und Jugendliche 1 Euro)
Presseakkreditierung und Interviewwünsche an: Irit Bahle, NRW-Forum Düsseldorf, presse@nrw-forum.de

Mehr Informationen unter:

http://blog.goethe.de/streamingegos
www.nrw-forum.de/ego-update

„Streaming Egos – digitale Identitäten“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit dem Slow Media Institut Bonn und dem NRW-Forum Düsseldorf.

Kontakt:

Dr. Jörg Schumacher
Pressesprecher und
Bereichsleiter Kommunikation
Goethe-Institut Zentrale
Tel.: +49 89 15921 249
joerg.schumacher@goethe.de

Irit Bahle
Presse und Kommunikation
NRW-Forum Düsseldorf
Tel.: +49 211 89 266 81
presse@nrw-forum.de