26.09.2018: Presseeinladung nach Frankfurt Das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse

Das Goethe-Institut gibt vom 10. bis 14. Oktober 2018 auf der Frankfurter Buchmesse vielfältige Einblicke in seine Aktivitäten im Literaturbereich. Neben Veranstaltungen zum Gastland Georgien richtet sich der Blick in Symposien auf gegenwärtige Herausforderungen der Gesellschaft und Kultur wie etwa wachsende populistische Tendenzen oder Umgang mit Fragen des Kolonialismus in Museen. Darüber hinaus wird mit dem „Merck Social Translating Projekt“ des Goethe-Instituts eine soziale Praxis des literarischen Übersetzens im digitalen Raum vorgestellt.

Die Frankfurter Buchmesse bietet dem Goethe-Institut jährlich eine Plattform, um die Vielzahl an internationalen Projekten und Kooperationen im literarischen Bereich sichtbar zu machen und sie aus deutscher Perspektive zur Diskussion zu stellen. Dabei ist das Goethe-Institut 2018 mit einer Bandbreite von Veranstaltungen zu Übersetzungsprogrammen und -formaten, zum Gastland Georgien sowie zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten vertreten.

Das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse:
Datum:
Mittwoch, 10. Oktober bis Samstag, 13. Oktober 2018, 9.00 bis 18.30 Uhr; Sonntag, 14. Oktober 2018, 9.00 bis 17.30 Uhr
Ort: Halle 4.1, Stand B92, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main
Akkreditierung unter: services.book-fair.com/login

Neuland auf dem Feld des literarischen Übersetzens wird mit dem „Merck Social Translating Projekt“ beschritten. Die Goethe-Institute aus den Regionen Ostasien, Südostasien und Südasien experimentieren, unterstützt von dem Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck, mit einer neuen Methode: Zehn Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten auf einer digitalen Plattform in engem Austausch mit dem Autor Thomas Melle an seinem Roman „Die Welt im Rücken“. Dabei entstehen zehn Übersetzungen des Buches in zehn Sprachen Asiens: Bengali, Chinesisch (Kurz- und Langzeichen), Japanisch, Koreanisch, Marathi, Mongolisch, Singhalesisch, Thai und Vietnamesisch. In einer Podiumsdiskussion am 11. Oktober stellen Thomas Melle und drei der teilnehmenden Übersetzerinnen und Übersetzer ihre ersten Erfahrungen mit dem Social Translating vor. (Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16.30 bis 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81).

Auch die politischen Herausforderungen der Gegenwart und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Kultur stehen bei mehreren Veranstaltungen im Fokus:

Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, diskutiert mit der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Marion Ackermann, und dem Journalisten und Historiker Simon Strauss über „Kunst im Spannungsfeld von Macht und Moral“. Aufgegriffen werden etwa Streitfragen um Sexismus in der Malerei, Antisemitismus in der Literatur und Kolonialismus im Museum (Freitag, 12. Oktober 2018, 16.30 bis 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81).

Im Gespräch „Politik der Angst: Strategien gegen populistische und antidemokratische Tendenzen“ suchen die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman, der Soziologe Heinz Bude und der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, nach Antworten und möglichen Mitteln einer Gesellschaft gegen die Erstarkung populistischer Bewegungen (Samstag, 13. Oktober 2018, 10.30 bis 11.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81).

Unter dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck" sprechen die Aktivisten und Aktivistinnen Rana Gaber (Ägypten), Beata Kowalska (Polen) und Zhou Qing (China) über Herausforderungen und Chancen der Arbeit in ihren jeweiligen Ländern sowie über die Frage, welche Rolle der Einzelne im politischen Aktivismus spielt (Sonntag, 14. Oktober 2018, 12.00 bis 13:00 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 4.1, Stand B81).

Eine Reihe von Präsentationen und Programmpunkten widmet sich darüber hinaus dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse, Georgien. Unter anderem wird am 12. Oktober der Sammelband „Georgien. Eine literarische Reise“ im Georgischen Pavillon präsentiert. Deutsche und georgische Autorinnen und Autoren haben dafür das Land literarisch durchstreift und ihre individuellen Perspektiven in einem Reisetagebuch festgehalten (Freitag, 12. Oktober, 15.30 bis 16.00 Uhr, Georgischer Pavillon, große Bühne).

Das vollständige Programm des Goethe-Instituts auf der Frankfurter Buchmesse finden Sie unter:
www.goethe.de/FrankfurterBuchmesse

Das Programm des Goethe-Instituts auf der Buchmesse entstand in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Auswärtigen Amt, TRADUKI, vhs DVV International, SOVLAB, ARTE, der Frankfurter Verlagsanstalt, dem Georgian National Book Center und Merck.

Kontakt:

Dr. Jessica Kraatz Magri
Pressesprecherin und
Bereichsleiterin Kommunikation
Goethe-Institut e.V.
Tel.: +49 89 15921 249
Jessica.KraatzMagri@goethe.de

Heike Friesel
Bereichsleiterin Literatur
und Übersetzungsförderung
Goethe-Institut e.V.
Tel.: + 49 89 15921 287
heike.friesel@goethe.de