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Resonanzraum für feministische Bewegungen: Goethe-Institut veranstaltet Festival in Berlin

Feministische Bewegungen umfassen verschiedene Positionen, Handlungsfelder und Kontexte. Für welche Anliegen kämpfen Feminist*innen heute weltweit? Wie erzählen beispielsweise philippinische Comic-Künstler*innen ihre Geschichten? Welche Formen des Widerstands entwickeln Musiker*innen aus Indien? Was bedeutet es, feministisch zu leben und ist das womöglich sogar gut für die Umwelt? Vom 19. bis 21. Mai 2022 lädt das Goethe-Institut zu „Frequenzen. Feminismen global“ auf das Pfefferberg-Gelände und in die Sophiensæle in Berlin ein. Das interdisziplinäre Festival widmet sich verschiedenen feministischen Bewegungen in der Welt und soll so den Diskurs in Deutschland bereichern.

Mehr als fünfzig Aktivist*innen, Autor*innen, Medienschaffende, Performer*innen und Wissenschaftler*innen kommen vom 19. bis 21. in Berlin zusammen, um die Bandbreite des Begriffs Feminismus zu thematisieren, sich mit wandelnden Rollenbildern, Fragen alternativer Ökonomien und Sorgearbeit sowie Widerstand und Protest von Frauen weltweit auseinanderzusetzen. Auf dem Programm stehen Diskussionsrunden, Workshops, Performances, partizipative Formate, Lesungen, Musik und Filme. Die Veranstaltung in Berlin wird durch digitale Formate ergänzt. Impulse für das Programm liefern auch zahlreiche Projekte, die an Goethe-Instituten weltweit in enger Zusammenarbeit mit lokalen Expert*innen entwickelt wurden: So werden Nina Martinez und Faye Cura, Reetika Subramanian und Maitri Dore sowie Alejandra Retana Betancourt und María José Retana Betancourt Einblicke in ihre Arbeit als Comic-Künstlerinnen geben und den in ihren Geschichten porträtierten Aktivistinnen aus indigenen Gemeinschaften aus Indien, Mexiko und den Philippinen in Berlin Gehör verschaffen. Ihre Arbeiten sind im Rahmen des Projekts „Movements and Moments” des Goethe-Instituts Jakarta entstanden.

Die arabischsprachige Website „Jeem“, die Inhalte zu den Themen Gender, Sex und Sexualität veröffentlicht, organisiert im Rahmen des Festivals eine Podiumsdiskussion. Diskutiert wird, wie feministische Wissensproduktion als Form des Widerstands und Protests in den arabischsprachigen Ländern genutzt wird.

In Ko-Produktion mit dem interdisziplinären Kunstfestival „Tashweesh" präsentiert die Performance-Künstlerin Rima Najdi erstmalig ihre neue Arbeit „I Grew an Alien Inside of Me”. In dem multi-disziplinären Stück erforscht Najdi die Bewegungen des Körpers und die Erfahrung von Zeit in zwei unterschiedlichen Kontexten, dem der Geburt und dem einer politischen und gesellschaftlichen Revolution. In einem öffentlichen Aufruf wurden Berliner Akteur*innen eingeladen, einen Programmbeitrag für das Festival zu konzipieren. In diesem Rahmen zeigt Abeer Ali gemeinsam mit „Heschek Beschek“, einem Berliner Projekt für Frauen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, die künstlerische Performance „Unfamiliar“. Diese führt verschiedene Musikstile und –traditionen zusammen.

Auch filmisch hinterfragt das Festival das Patriarchat: Das von Maike Mia Höhne und Jyoti Mistry kuratierte Filmprogramm bringt die Komplexität feministischer Auseinandersetzungen im Kurzfilmformat auf die große Leinwand. Darunter sind Erzählungen über weibliches Begehren, Gewalt, Widerstand und die Rolle der Frau als Arbeiterin. Filme werden auch bei Goethe on Demand, der Streaming-Plattform des Goethe-Instituts, zu sehen sein.

Weitere Informationen sind unter www.goethe.de/frequenzen zu finden. Ab Mitte April ist die kostenfreie Anmeldung zum Festival möglich.

Interviewwünsche und Akkreditierung unter: Kirchner Kommunikation, Tatjana Kirchner; Tel.: 030 - 84 71 18 12 oder kirchner@kirchner-pr.de

Das Festival „Frequenzen. Feminismen global“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Partnerschaft mit dem Missy Magazine und Deutschlandfunk Kultur. Bestimmte Programmpunkte werden in Kooperation mit dem ICI Berlin und den Sophiensælen durchgeführt.

Kontakt:

Tatjana Kirchner
Kirchner Kommunikation
Tel.: +49 30 847118 12
kirchner@kirchner-pr.de

Viola Noll
Stv. Pressesprecherin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 160 96 99 09 95
viola.noll@goethe.de