27.07.2017: 1700 Deutschlehrerinnen und –lehrer aus der ganzen Welt treffen sich in Fribourg Brücken gestalten – mit Deutsch verbinden

Vom 31. Juli bis 4. August 2017 findet in Fribourg in der Schweiz die 16. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer statt. Sie ist die weltweit größte Fachkonferenz für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und feiert 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum, in dessen Rahmen eine sprachenpolitische Resolution verabschiedet wird.

Auf der Internationalen Deutschlehrertagung wird Lehrkräften, Wissenschaftlerinnen und Produzenten aus dem Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ein Forum für den fachlichen Austausch, zur Vernetzung und Weiterbildung geboten. Seit 1967 findet die Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und -lehrer an wechselnden Orten und in einem inzwischen vierjährlichen Rhythmus statt.
 
Auf der diesjährigen Tagung wird eine Resolution mit Empfehlungen und Forderungen für die weltweite Vermittlung von Deutsch verabschiedet. Zentral ist dabei die Vermittlung von Deutsch im Kontext von Migration. Zudem gibt es Überlegungen, wie andere Sprachen für den Unterricht von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache genutzt werden können. Auch die Verbindungen zwischen Theorie, Forschung und Praxis des Deutschunterrichts sowie Deutsch im akademischen Bereich werden Thema sein.
 
In jeweils rund 30 Plenarvorträgen und thematischen Sektionen sowie einer Poster-Ausstellung wird an den vielfältigen Herausforderungen rund um die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache weltweit gearbeitet. Auf großes Interesse stoßen beispielsweise digital unterstützte Lernformen, Mehrsprachigkeitsdidaktik oder auch kompetenzorientierter Unterricht. Klassische Themen des Fremdsprachenerwerbs wie Grammatik, Aussprache und Wortschatz, die Rolle von Kultur oder Fragen zum Prüfen werden ebenfalls nicht zu kurz kommen.
 
Das Goethe-Institut ist traditioneller Partner der Internationalen Deutschlehrertagung und trägt aktiv zur Programmgestaltung bei. Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert betont: „Die Zusammenarbeit des Goethe-Instituts mit dem Internationalen Deutschlehrerverband – bei Projekten wie der Internationalen Deutschlehrertagung oder auch der Internationalen Deutscholympiade – ist  sprachpolitisch von sehr großer Bedeutung. Die Goethe-Institute weltweit unterstützen auch die nationalen Verbände der Deutschlehrerinnen und -lehrer. Auf internationaler und nationaler Ebene entstehen dadurch wichtige Netzwerke und Synergien, um nachhaltige Bildungskooperationen aufzubauen. Wir gratulieren der Internationalen Deutschlehrertagung zu diesem wichtigen Jubiläum!“
 
Das Goethe-Institut zeigt in Fribourg seine neueste Ausstellung „Erfinderland Deutschland – Baukasten Forschung“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Goethe-Instituts weltweit gestalten außerdem das Fachprogramm der Tagung mit und nehmen als Expertinnen und Experten an den Fachpodien teil. Auch ein Stand und das Schulforum „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) bieten neben Präsentationen und Expertengesprächen Raum für Fragen und Begegnung.
 
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter:
www.idt-2017.ch/
www.goethe.de/idt
www.goethe.de/de/spr/mag/idt/20981692.html
 
Die Durchführung der Internationalen Deutschlehrertagung 2017 im Auftrag des Internationalen Deutschlehrerverbandes wurde mithilfe der großzügigen finanziellen Unterstützung und durch den Einsatz zahlreicher Personen, Partner und Institutionen ermöglicht, insbesondere vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (Schweiz), dem Bundesamt für Kultur (Schweiz), dem Staatssekretariat für Migration (Schweiz), der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, dem Kanton Freiburg, der Ville de Fribourg, dem Fribourg Tourisme, dem Fürstentum Liechtenstein, der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg, Pro Helvetia, dem Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung, der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, dem Schweizerischen Zentrum für die Mittelschule, der Vereinigung für Angewandte Linguistik in der Schweiz, dem Arbeitskreis Deutsch als Fremdsprache, dem Verein der Lehrenden für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an Hochschulen in der Schweiz, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Deutschen Welle, dem Österreich Institut und dem Bundesministerium für Bildung (Österreich).
 
Kontakt:

 
Dr. Jessica Kraatz Magri
Pressesprecherin und Bereichsleitung
Goethe-Institut Zentrale
Tel.: +49 89 15921 249
jessica.kraatzmagri@goethe.de
 
Susanne Obermayer
Directrice adjointe - geschäftsführende Direktorin
Institut de plurilinguisme - Institut für Mehrsprachigkeit
Université de Fribourg - HEP Fribourg
Tel.: +41 79 596 51 47
susanne.obermayer@unifr.ch