Populismus in Europa

Freitag, 21. Oktober 2016
 
POPULISMUS IN EUROPA – ZUR ROLLE VON KUNST UND KULTUR

Podiumsdiskussion mit Lenka Kukurova, Ruth Leiserowitz, Carsten Jensen und Johannes Ebert | Moderation: Vladimir Balzer


Nationalistische und fremdenfeindliche Tendenzen nehmen in Europa in beunruhigender Weise zu. Ob in Dänemark, Großbritannien, Polen oder in Deutschland – populistische Strömungen und Parteien arbeiten mit Vereinfachungen und gesellschaftlichen Zukunftsängsten. Sie bauen Feindbilder auf und schüren die Sehnsucht nach einer homogenen Gesellschaft in einer globalisierten Welt. Kultur wird als nationaler Abgrenzungsbegriff benutzt, statt als Chance für Teilhabe, Austausch innerhalb Europas, Bereicherung durch Impulse unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und künstlerischer Blickwinkel.
 
Wie können Kulturinstitutionen in dieser Situation agieren und Zeichen setzen? Gibt es wirksame künstlerische Positionen in einzelnen Ländern oder internationale Koalitionen, um diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen? Wie wirkt sich der Druck auf die staatlichen Kultureinrichtungen und freien Szenen aus? Es diskutieren Lenka Kukurova (Slowakei), freie Kuratorin; Ruth Leiserowitz (Polen), Deutsches Historisches Institut Warschau; Carsten Jensen (Dänemark), Schriftsteller, Journalist und Johannes Ebert (München), Generalsekretär des Goethe-Instituts; Moderation: Vladimir Balzer (Berlin), Journalist und Moderator beim Deutschlandfunk und MDR.
 
Sprachen: Deutsch / Englisch (Simultanübersetzung)
Veranstalter: Goethe-Institut
Freitag, 21.10., 16:30-17:0´30 Uhr
Bühne Weltempfang, Halle 3.1/ Stand L 25