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Japan
Toshio Hosokawa

Toshio Hosokawa
Toshio Hosokawa | © Kaz Ishikawa

Toshio Hosokawa, 1955 in Hiroshima geboren, kam 1976 nach Deutschland, wo er unter anderem bei Isang Yun und Klaus Huber Komposition studierte. Sein Ansehen in der internationalen zeitgenössischen Musikszene wuchs rasch, und er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge. Durchschlagenden Erfolg erzielte er 2001 mit der Uraufführung des Oratoriums „Voiceless Voice in Hiroshima“. Es folgten eine Reihe großer Orchesterwerke, darunter „Circulating Ocean“ (Wiener Philharmoniker, Salzburger Festspiele 2005) und „Woven Dreams“ (Cleveland Orchestra, Lucerne Festival 2010). 2013 war Toshio Hosokawa mit der Uraufführung von „Klage“ für Sopran und Orchester nach einem Text von Georg Trakl in Salzburg zu Gast. In loser Folge komponiert er zudem die Werkreihe „Voyages“ für Soloinstrument und Ensemble. „Voyage X“ besticht dadurch, dass er die japanische Bambusflöte Shakuhachi mit westlichen Instrumenten kombiniert. Toshio Hosokawa ist seit 2001 künstlerischer Leiter des Takefu International Music Festival in Fukui und seit 2004 Gastprofessor des Tokyo College of Music. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehört das Violinkonzert „Genesis“, welches das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano im Mai 2021 in der Elbphilharmonie zur Uraufführung brachte. Toshio Hosokawa erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den ersten Preis des Kompositionswettbewerbs anlässlich des 100. Geburtstags der Berliner Philharmoniker, den Kompositionspreis der jungen Generation in Europa, den Kyoto Musikpreis und den Rheingau Musikpreis. Toshio Hosokawa lebt in Yokohama.
 
Die Begründung der Preisvergabe
„Mit seinen Kompositionen öffnet Hosokawa Räume und verbindet Menschen in der ganzen Welt. Der besondere Klang seiner Musik transzendiert und macht den Konzertsaal zu einem Ort globaler Begegnung“, so die Jury. „Dabei gelingt ihm, unter Wahrung der eigenen Traditionen, kulturspezifische Hörweisen von Musik zu einem außergewöhnlichen Klangkunstwerk zu verbinden.“

 

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