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Iran
S. Mahmoud Hosseini Zad

S. Mahmoud Hosseini Zad
Copyright: Goethe-Institut/Maik Schuck

Für seine Leistungen und sein Engagement als Kulturvermittler par excellence in Literatur, Theater und Film hat S. Mahmoud Hosseini Zad die Goethe-Medaille erhalten. Mit Umsicht und Sensibilität ebne er dem Wort die Bahn und ermögliche kulturelle und persönliche Begegnungen, die das gegenseitige Verständnis der Menschen im Iran und in Deutschland wachhielten und verstärkten, so die Auswahlkommission.

Hosseini Zad ist der bedeutendste Übersetzer zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. Nach seinem Studium in Deutschland Ende der Sechzigerjahre war er in Teheran Dozent für deutsche Sprache und Literatur. Er übertrug Brecht ins Persische, ebenso wie Romane von Dürrenmatt. Seit 2000 übersetzt S. Mahmoud Hosseini Zad hauptsächlich zeitgenössische deutsche Literatur. Sein Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Autoren wie Judith Hermann, lngo Schulze, Uwe Timm, Peter Stamm und Julia Franck den iranischen Lesern zugänglich sind. Viele seiner Übersetzungen wurden mit Preisen ausgezeichnet und mehrfach aufgelegt, was auf dem iranischen Buchmarkt außergewöhnlich ist. In Vorträgen und Lesungen engagiert er sich als Vermittler der deutschsprachigen Film- und Theaterszene der Gegenwart.

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