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Ungarn
Ágnes Heller

Ágnes Heller
Copyright: Goethe-Institut/Maik Schuck

Mit der Goethe-Medaille ehrt das Goethe-Institut die ungarische Philosophin Ágnes Heller für ihr Lebenswerk, das über 40 Buchtitel umfasst. Darin spiegelt sich ihre persönliche Biografie wider, die stark geprägt ist durch die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts: die Barbarei des Nationalsozialismus, der ihr Vater zum Opfer fiel und der sie selbst nur knapp entkam, die ungarische Revolution von 1956 sowie die Opposition im Intellektuellenzirkel der "Budapester Schule." In ihren Schriften sucht die Lieblingsschülerin des bedeutenden marxistischen Literaturhistorikers und Philosophen Georg Lukács den Dialog mit den großen philosophischen Vordenkern Kant, Nietzsche, Aristoteles, Shakespeare und Kierkegaard. Die große Zahl ihrer ins Deutsche übersetzten Veröffentlichungen zeigt weit über den philosophischen Bereich hinaus die Bedeutung ihres Werkes für die deutsch-ungarischen Kulturbeziehungen.

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