Internationales Literaturfestival Sofia: Ferdinand Schmatz im Gespräch mit Yordan Eftimov

Sofioter internationales Literaturfestival, 11-16 Dezember © Studio Enthusiasm

So, 16.12.2018

Nationaler Kulturpalast, Marmorfoyer

Bulgarien Platz 1
1463 Sofia

Gesprächsthema: „Die Poesie als Skandal nach dem Ende der Zensur“

Ferdinand Schmatz spricht am 16.12. um 15:00 Uhr mit Yordan Eftimov. Es geht darum, was gute Poesie ausmacht und was die Rolle von Poesie in einer zunehmend schnellen und oberflächlichen Welt ist.


Ferdinand Schmatz wurde 1953 in Korneuburg in Österreich geboren und lebt in Wien. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Seit 1978 publiziert er Lyrik und Essays. Nachdem er von 1983-1985 Lektor für die deutsche Sprache und Literatur an der Nihon Universität Tokyo, Japan war, übernahm er seit 1988 diverse Lehraufträge für Kunst und Poetik. Seit 2012 ist er Professor und Leiter des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seine Veröffentlichungen beinhalten unter anderem die Werke: „dschungel allfach. prosa gedicht“ oder „das große babel,n“. Sein zuletzt veröffentlichter Roman heißt Durchleuchtung: Ein wilder Roman aus Danja und Franz. 2004 gewann er den Georg Trakl-Preis, 2006 den H.C. Artmann-Preis und 2009 den Ernst Jandl Preis.

Moderation: Yordan Eftimov

Yordan Eftimov ist Dichter, Literaturkritiker, Autor von Kurzgeschichten und Essays. Er hat die Nationale Oberschule für klassische Sprachen und Kulturen absolviert und bulgarische Philologie an der Sofioter Universität studiert. Seit 1994 ist er Dozent für Literaturtheorie an der Neuen Bulgarischen Universität. Seit 1993 ist er Redakteur bei der „Literarischen Zeitung“ mit vielen Unterbrechungen. Er ist Autor mehrerer Monographien mit den verwirrenden Titeln „Die dementierte Tugend“ (2008), „Der doppelte Boden der Klassik“ (2010) und „Göttliche Mathematik“ (2012), sowie der wissenschaftlichen Bücher „Antike Literatur“ (2001) und „Moderne“ (2003). Er wurde mit den Preisen für Lyrik „Südlicher Frühling“ (1994), „Ivan Nikolov“ (2013), „Hristo Fotev“ (2014), sowie mit dem Essaypreis „Tsvetan Stoyanov“ (2001) und dem „Hristo G. Danov“-Preis in der Kategorie „Kritik“ (2006) ausgezeichnet.

 

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