Film Gundermann

Gundermann Foto (Ausschnitt): © Peter Hartwig / Pandora Film

Di, 05.11.2019 -
Di, 26.11.2019

Vilnius / Anykščiai / Druskininkai

Filmreihe „Goethe zu Gast“

In Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik „Loftas“ präsentiert das Goethe-Institut ab diesem Sommer Filme zum Motto „Musik im Kino“. Alle geplanten Filme zeigen wir in drei Städten Litauens: im Jugendzentrum in Druskininkai, im Kunstinkubator in Anyksciai sowie in der Kunstfabrik „Loftas“ in Vilnius. Alle Filme sind kostenlos und werden in Originalfassung mit litauischen und/oder englischen Untertitel gezeigt.
 
Gundermann

5. November 2019, 18 Uhr, Jugendzentrum, Druskininkai
7. November 2019, 18 Uhr, Kunstinkubator, Anykščiai
26. November 2019, 20 Uhr, Kunstfabrik LOFTAS, Vilnius
 
Spielfilm, 2017/18, Deutschland, 127 Min.
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Laila Stieler
Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn, Benjamin Felix Kramme, Kathrin Angerer, Hilmar Eichhorn, Milan Peschel, Axel Prahl, Thorsten, Bjarne Mädel


Filmbiografie über das bewegte Leben des DDR-Liedermachers Gerhard Gundermann (1955-1998). Tagsüber arbeitet er als Baggerfahrer im Braunkohletagebau in der Lausitz. Doch abends nach der Schicht steigt er als Sänger auf die Bühne und bewegt die Menschen mit seiner Musik. Er thematisiert Dinge wie Leben, Tod und Sterben, greift aber auch politische und sozialkritische Themen auf. Durch seine persönlich und authentisch wirkenden Lieder avanciert er in den 1980er Jahren zu einem Idol vieler Menschen in der DDR. Zugleich gerät er immer wieder mit der Obrigkeit in Konflikt. Auch nach dem Ende der DDR büßt Gundermann nicht an Popularität ein, im Gegenteil: Seine Fangemeinde wird immer größer. Sogar als sich im Jahr 1995 herausstellt, dass Gundermann zeitweise als Stasi-Spitzel tätig sein musste, ändert das kaum etwas an seinem Erfolg – wobei er trotz seines guten Einkommens als Musiker auch weiterhin jeden Tag als Baggerfahrer im Braunkohlebergbau arbeitet. 1998 stirbt Gerhard Gundermann an einem Gehirnschlag.
 
  • Deutscher Filmpreis 2019 (Lolas für bestes Szenenbild, bestes Drehbuch, besten Spielfilm, bestes Kostümbild, beste männliche Hauptrolle, beste Regie)
 

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