Filmfestival Deutsche Filmtage

Tyske Filmdage 2020 Frederic Batier (Sommerhaus Filmproduktion)

So, 18.10.2020 -
So, 25.10.2020

Grand Teatret (Kopenhagen), Øst For Paradis (Aarhus), Café Biografen (Odense)

Deutsche Filmtage im Freundschaftsjahr

Der Herbst ist Kinozeit – und in diesem Jahr auch die Zeit für die Deutschen Filmtage, die wir dieses Jahr besonders sorgfältig programmiert haben; denn die Filmtage bilden in diesem Jahr den Höhepunkt unseres Deutsch-Dänischen Kulturellen Freundschaftsjahres 2020!  Die perfekte Gelegenheit, es sich im Kinosessel gemütlich zu machen und die Vielseitigkeit des deutschen Films zu genießen: Von Neuerscheinungen zurück bis in die Anfänge des Stummfilmes. Vom Kinderfilm zum Thriller über die Nachwendezeit. Von der Verfilmung eines Bestseller-Sachbuches bis zum ersten deutschen Oscar-Preisträger. Und Musik gibt es auch. Die Deutschen Filmtage bringen erneut Highlights aus der deutschen Filmszene nach Kopenhagen, Aarhus und Odense.

Finden Sie auf Facebook mehr Informationen und lesen Sie das ganze Programm hier:
Anders als die Andern von Richard Oswald
Im Berlin des Jahres 1919 war der Stummfilm Anders als die Andern ein Skandal: Als erster Film thematisierte er offen das Thema Homosexualität. Ein Jahr später wurde die Geschichte über die Erpressung des homosexuellen Musikers Paul Körner verboten und die Filmkopien vernichtet. Die restaurierte Fassung des Stummfilmes von Richard Oswald wird auf den Deutschen Filmtagen live von der Elektromusikerin Yael akustisch begleitet.

Sonntag 25. Okt. 19.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen
 


Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff
Vor 40 Jahren erhielt Die Blechtrommel als erste deutscher Produktion den Oscar für den Besten Ausländischen Film. Zu diesem Anlass kommt dieses Jahr die Verfilmung des Romans von Günter Grass restauriert ins Kino zurück: Der dreijährige Oskar beschließt, nicht mehr zu wachsen. Mit einer Blechtrommel und seiner schrillen Stimme protestiert er nun gegen die ‚Erwachsenenwelt‘ und die Anfänge des Nationalsozialismus.

Freitag 23. Okt. 20.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Mittwoch 21. Okt. 20.15 Uhr in Café Biografen, Odense 
Freitag 23. Okt. 21.30 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Caroline Link
Ihr rosa Stoffkaninchen bleibt in Berlin zurück, als die neunjährige Anna aus Deutschland fliehen muss. Ihr Vater ist ein jüdischer Journalist: So beginnt für die Familie eine Odyssee durch die Schweiz, Frankreich und England. Das Flüchtlingsdasein ist nicht immer einfach, doch wenigstens sind sie noch zusammen. Caroline Link hat den autobiographischen Roman von Judith Kerr verfilmt. Ab Ende der Herbstferien stellt das Goethe-Institut Unterrichtsmaterialien zum Film zur Verfügung. Die Materialien finden Sie hier.

Mittwoch 21. Okt. 16.40 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Montag 19. Okt. 16.00 Uhr in Café Biografen, Odense 
Mittwoch 21. Okt. 16.40 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Das Vorspiel von Ina Weisse
Ehrgeiz und Besessenheit liegen manchmal eng beieinander. Alexander hat Talent – das hat die Geigenlehrerin Anna sofort erkannt. Sie fördert ihren Schüler nach allen Kräften. Doch darunter leiden nicht nur ihre Beziehung und ihr eigener Sohn, sondern auch der überforderte Alexander. Ina Weisse inszeniert ein bewegendes Psychodrama mit Nina Hoss in der Rolle der widersprüchlichen Hauptfigur.

Sonntag 18. Okt. 19.15 Uhr und Diens. 20. Okt. 21.30 Uhr in Grand Teatret
Sonntag 18. Okt. 19.00 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Lara von Jan-Ole Gerster
Heute ist Lara Jenkins‘ sechzigster Geburtstag; und heute Abend gibt ihr Sohn Viktor, der erfolgreiche Klaviervirtuose, sein bisher größtes Konzert. Doch sie ist nicht eingeladen. Spontan kauft sie alle Restkarten auf. Der Regisseur Jan-Ole Gerster begleitet seine Hauptfigur an diesem einen Tag durch Berlin – jede Person, die Lara trifft, bekommt eine Karte für das Konzert.

Donnerstag 22. Okt. 19.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Donnerstag 22. Okt. 19.00 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani
Alfred Döblins Roman über eine scheiternde Existenz im Berlin der 1920er Jahre gehört zu den großen Werken der Moderne. Der Regisseur Burhan Qurbani versetzt in Berlin Alexanderplatz die Handlung in das Berlin der Gegenwart: Sein Franz Biberkopf ist der afrikanische Flüchtling Francis B, der nicht aus seiner Illegalität herausfindet. Dabei wollte er doch ein anständiges Leben führen.

Montag 19. Okt. 19.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Sonntag 18. Okt. 19.00 Uhr in Café Biografen, Odense 
Montag 19. Okt. 19.00 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Mein Ende. Dein Anfang von Mariko Minoguchi
Auf den Straßen Berlins stoßen Nora und Natan immer wieder aufeinander. Irgendwie scheint ihr Treffen vorbestimmt: Noras große Liebe Aron wurde bei einem Banküberfall erschossen; Natan sorgt sich um seine leukämiekranke Tochter. Beide sind verzweifelt und orientierungslos, und sie verbindet noch mehr. Die junge Regisseurin Mariko Minoguchi erzählt ganz behutsam diese besondere Geschichte.

Dienstag 20. Okt. 19.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Mittwoch 21. Okt. 16.00 Uhr in Café Biografen, Odense 
Dienstag 20. Okt. 18.00 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Freies Land von Christian Alvart
Ostdeutschland 1992: Zwei jugendliche Schwestern sind aus einem kleinen Dorf verschwunden. Nicht ungewöhnlich in den Jahren nach dem Mauerfall. Doch langsam bemerken die Ermittler Patrick Stein und Markus Bach, dass sich hinter dem Schweigen der Dorfgemeinschaft mehr verbirgt. Nach der spanischen Vorlage La isla mínima – Mörderland von 2014 versetzt Christian Alvart den Thriller in die Umbruchphase der Nachwendezeit.

Mittwoch 21. Okt. 19.00 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Montag 19. Okt. 20.45 Uhr in Café Biografen, Odense 
Mittwoch 21. Okt. 19.00 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 


Das geheime Leben der Bäume von Jörg Adolph
Mit dem Sachbuch Das geheime Leben der Bäume hat der Förster Peter Wohlleben einen Bestseller geschrieben. Mit aufwendigen Naturaufnahmen und mit Peter Wohlleben in der Hauptrolle hat ihn Regisseur Jörg Adolph nun verfilmt. Auch Bäume sind soziale Wesen: Sie können miteinander kommunizieren und kümmern sich sogar um ihren Nachwuchs, so die These des Försters.

Montag 19. Okt. 16.40 Uhr in Grand Teatret, Kopenhagen 
Dienstag 20. Okt. 18.20 Uhr in Café Biografen, Odense 
Montag 19. Okt. 16.40 Uhr in Øst for Paradis, Aarhus
 

Die deutschen Filmtage sind eine Zusammenarbeit des Goethe-Instituts Dänemark, Grand Teatret/  Camera Film, der deutschen Botschaft Kopenhagen und Copydan Verdens TV. Mit freundlicher Unterstützung von German Films und Odense Kommune sowie gesponsert von: NJORD Law Firm, BEUMER Group, Focus Advokater P/S, Kulturgesellschaft Aarhus, Deutsche Zentrale für Tourismus og World Translation A/S.


 

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