Film Moritz Daniel Oppenheim

Moritz Daniel Oppenheim trägt eine graue Hose, ein weißes Hemd, einen schwarzen Frack und ein Halstuch. Er lehnt mit einer Farbepalette in der Hand an einem Möbelstück, auf dem eine Statue steht. Im Hintergrund hängen Gemälde. © Feinshmeker Film

Di, 03.12.2019

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Der erste jüdische Maler

Premiere

Regie: Isabel Gathof, Deutschland 2018, deutsch mit engl. UT, 101 Min.

Der weltweit erste abendfüllende Kinodokumentarfilm über den als „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ in die Geschichte eingegangenen Moritz Daniel Oppenheim (*1800 in Hanau, gest. 1882 in Frankfurt/M.) schlägt auf zwei abwechselnden Erzählebenen Brücken vom Damals ins Heute. Die junge Filmemacherin Isabel Gathof geht auf internationale Spurensuche nach Oppenheims Erbe und dokumentiert in eindrucksvollen Bildern das symbolische „Werden“ des Künstlers – verkörpert durch die Statue des Bildhauers Pascal Coupot, deren kreativer Entstehungsprozess vom ersten Golem-artigen Miniaturmodell bis hin zur überlebensgroßen Stahlskulptur von der Kamera begleitet wird. Eine ambitionierte Fusion aus elektronischer und klassischer
Musik, die in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand, setzt hier die passenden Akzente und bildet mit Reminiszenzen an das Werk
Felix Mendelssohn-Bartholdys, einem Zeitgenossen Oppenheims, den Soundtrack zum Film.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Regisseurin Isabel Gathof und direkten Nachfahren von Moritz Daniel Oppenheim, statt.

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