Lecture-Performance Die Liebe meines Lebens war ein nicht-Mensch

Luxo, Luchezar Boyadjiev © Luchezar Boyadjiev

Mo, 03.08.2020

Goethe-Institut Sofia

Budapesta Str. 1
1000 Sofia

Lecture-Performance von Luchezar Boyadjiev

Die Liebe meines Lebens war ein Nicht-Mensch (...ich habe es zu spät kapiert). Postkoloniale und Posteroberungs-Belastungsstörungen


Montag, 3. August, 19:30 Uhr
Goethe-Institut Bulgarien – im Hof, Einlass über den Eingang zum Hof bei der Treppe zur Moskovska Strasse.

ACHTUNG: Aus Sicherheitsgründen sind die Plätze begrenzt. Bitte melden Sie sich im Voraus unter folgendem Link an: https://forms.gle/HeCG5zrYibgpF6449
(Bei ausgefüllter Kapazität ist der Besuch der Veranstaltung nur mit Anmeldung möglich)


Die Lecture-Performance wird die sogenannten "nichtkolonialen Ränder" Europas in Form einer Dia-Erzählung anhand eines Beispiels einer zwischenmenschlichen Beziehung erkunden - eine virtuelle und professionelle, aber dennoch persönliche Interaktion, die über weite Strecken der Zeit und Geschichte, Kultur, Geographie, Sprache und Ereignisse "reist". Eine Beziehung, die zwischen 2008 und 2018 wirkte, und bis heute nachwirkt. Zum Schluss wird sich die Lecture-Performance mit der aktuellen Debatte über Denkmäler sowie mit postkolonialen vs. nicht-kolonialen Einstellungen, Bedenken und posttraumatischen Ausreden befassen.

Die Veranstaltung ist die zweite einer vom Goethe-Institut initiierten Vortragsreihe mit Künstler*innen und Kurator*innen. Ziel der Reihe ist es, experimentelle diskursive Formate vorzustellen und die Vermischung verschiedener künstlerischer und theoretischer Praktiken zu fördern. Die erste Veranstaltung der Reihe fand mit Desislava Dimova statt. Eine Aufzeichnung ihres Vortrags sowie aller anstehenden Vorträge sind auf unserem YouTube-Kanal hier verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=zQg1gOcK3Nc

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Luchezar Boyadjiev wurde 1957 geboren. Er lebt und arbeitet in Sofia. 1980 schloss er sein Studium an der Nationalen Akademie der Künste in Sofia ab. Als einer der bekanntesten zeitgenössischen bulgarischen Künstler interessiert er sich in seiner Arbeit für die persönliche Interpretation sozialer Prozesse, die Interaktion zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen der urbanen Visualität und der heutigen Welt, die sich zwischen Utopie und Dystopie befindet. Seine Medien sind Installation, Fotografie, Zeichnung, Objekt, Text, Video und Performance-Vorträge. Luchezar Boyadjiev stellt seine Kunst international aus.

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