Gespräch D-A-CH Literatur: Pierre Jarawan (D) | Paulus Hochgatterer (A) | Monique Schwitter (CH)

Pierre Jarawan (links) | Monique Schwitter (Mitte) | Paulus Hochgatterer (rechts) © Marvin Ruppert (links) | Matthias Oertel (Mitte) | Heribert Corn/Deuticke (rechts)

Do, 17.09.2020

Online

Pierre Jarawan (links) | Monique Schwitter (Mitte) | Paulus Hochgatterer (rechts)

Drei Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen sich und ihr Werk vor und sprechen mit der Moderatorin Daria Bouwman über Sprache, Sprachdifferenzen und Europa.

Als Livestream auf
► YouTube

Pierre Jarawan (1985) wurde als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren und zog mit seiner Familie im Alter von drei Jahren nach Deutschland. Er hat als Slampoet internationale Preise gewonnen und wurde 2016 von der Abendzeitung zum Literaturstar des Jahres gewählt. Jarawan erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis der Stadt München für The Storyteller, der später in Deutschland und den Niederlanden zu einem Bestseller wurde. Sein neues Buch A Song for the Missing ist im Mai 2020 beim niederländischen Verlag HarperCollins Holland auf Niederländisch erschienen.

Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Er erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Österreichischen Kunstpreis 2010.
Bei Deuticke erschienen bisher: Über die Chirurgie (Roman, 1993, Neuauflage 2005), Die Nystensche Regel (Erzählungen, 1995), Wildwasser (Erzählung, 1997), Caretta caretta (Roman, 1999), Über Raben (Roman, 2002), Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen (Erzählung, 2003), Die Süße des Lebens (Roman, 2006), Das Matratzenhaus (Roman, 2010), Katzen, Körper, Krieg der Knöpfe – Eine Poetik der Kindheit (2012) und Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war (Erzählung, 2017). 2019 erschien sein neuer Roman Fliege fort, fliege fort.

Monique Schwitter, 1972 in Zürich geboren, lebt seit 2005 in Hamburg. Sie hat in Salzburg Schauspiel und Regie studiert und war unter anderem an den Theaterhäusern in Zürich, Frankfurt, Graz und Hamburg engagiert. Seit 2012 ist sie Mitglied der Hamburger Freien Akademie der Künste.
2004 erhielt Schwitter das Hermann-Lenz-Stipendium. Für ihren Debütband Wenn's schneit beim Krokodil (Droschl. 2005) wurden ihr der Robert-Walser-Preis und der Förderpreis der Schweizer Schillerstiftung verliehen. 2008 erschienen ihr Roman Ohren haben keine Lider und ihr Theaterstück Himmels-W, danach folgte ihr zweiter Band mit Erzählungen, Goldfischgedächtnis (Droschl. 2012). 2013 wurde Schwitters Werk mit dem manuskripte-Preis gewürdigt.
Mit ihrem außergewöhnlichen Roman Eins im Andern, einer fiktionalen Liebesbiografie, sorgte Schwitter für Begeisterung in den Feuilletons und an den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt (2015), gelangte auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis und erhielt den Schweizer Buchpreis (2015) sowie einen der Schweizer Literaturpreise (2016).

In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Bundesrepubliek Deutschland Den Haag, der Österreichischen Botschaft Den Haag und der Schweizerischen Botschaft in den Niederlanden.

Zurück