Gestaltung der Vergangenheit: Memory Month

Veranstaltungsreihe_Esp ©Goethe-Institut

Im Rahmen des Memory Month beleuchten wir mit bekannten internationalen Stimmen verschiedene Aspekte der Erinnerungskultur im Kontext aktueller Debatten.

Im Rahmen des Memory Month und in Zusammenarbeit mit dem Centro Cultural Universitario Tlatelolco (CCUT), beleuchten wir gemeinsam mit den Monument Lab Fellows 2019 und 2020 sowie mit bekannten internationalen Stimmen verschiedene Aspekte der Erinnerungskultur im Kontext aktueller Debatten.

Anti-Monumente und weitere alternative Formen des Erinnerns und Gedenkens an verschiedene soziale Kämpfe spielen in Mexiko eine wichtige Rolle. Anti-Monumente im öffentlichen Raum gelten als Medium, um über vergangene und bestehende soziale Kämpfe zu reflektieren, gegen Missstände zu protestieren, die Erinnerung an Opfer aufrecht zu erhalten und (soziale) Änderungen anzustoßen.
 
In dieser Veranstaltungsreihe des Goethe-Institut Mexiko, in Zusammenarbeit mit dem Centro Cultural Universitario Tlatelolco, liegt der Fokus auf Anti-Monumenten als Ausdruck verschiedener sozialer Kämpfe und als Intervention im öffentlichen Raum zur Schaffung eines kollektiven Bewusstseins. Zusätzlich zu den (Online-)Veranstaltungen in Mexiko, bieten die verschiedenen Standorte des Instituts in Kanada und den USA im Rahmen des Memory Month weitere Veranstaltungen und spannende Ansätze mit Bezug zur lokalen Erinnerungskultur an. Auftakt der Veranstaltungsreihe ist die Monument Lab Town Hall Konferenz am 8. Und 9. Oktober.
 
Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) ist eine Kooperation des Goethe-Instituts, des Monument Lab und der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Projekt knüpft an die aktivistische und künstlerische Arbeit lokaler, nationaler und länderübergreifender Bewegungen zur Reflexion von Erinnerungskultur an und diskutiert neue Perspektiven auf Formen des Erinnerns.
 
Erfahren Sie mehr über das Projekt Gestaltung der Vergangenheit.