Lecture mit Verkostung EAT & ART TARO: Basiswissen zum Fermentations-Manifest

So, 18.10.2020

Goethe-Institut Tokyo, Saal

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Lecture mit Verkostung


Die jahrhundertealte Praxis der Fermentation hat nicht erst seit dem Beginn der Corona-Krise wieder einen neuen Aufmerksamkeitsschub erfahren. Im Zuge eines gestiegenen Gesundheitsbewusstseins werden fermentierte Lebensmittel seit einiger Zeit als essenzieller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung gepriesen. Insbesondere junge Menschen in urbanen Räumen nehmen sich der Fermentationstraditionen an und entwickeln diese mit modernster Technologie und frischen Ideen gemeinschaftlich weiter. Die Corona-Krise hat durch die Reduzierung unseres physischen Bewegungsradius darüber hinaus dazu beigetragen, dass wir unseren Blick stärker auf den Mikrokosmos richten, der uns im Alltag umgibt. Hier finden – von uns oft weitgehend unbemerkt – biologische Transformationsprozesse statt, die unser Leben bereichern und nachhaltiger machen können.
 
Das Goethe-Institut Tokyo widmet dem Thema Fermentation eine Artikel-Serie, die verschiedene Aspekte der Gärung als Kulturpraxis beleuchtet. Begleitend zu den Inhalten des Artikels „Fermentations-Manifest“ gibt der Food-Künstler EAT & ART TARO eine Lecture, bei der die Annehmlichkeiten der Fermentation auch mit dem eigenen Gaumen erlebt werden können. Während er verschiedene Typen von Bakterien und deren Verwendung als Lebensmittel-Transformatoren erläutert, haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit, deren Ergebnis in Form von Kombucha, Bier, Brot etc. zu kosten. Ein Einführungskurs zum Verständnis der Fermentation als kultureller Praxis mit gegorenen Leckereien

Eat & Art Taro

Eat & Art Taro (c) Eat & Art Taro Nach einer Ausbildung als Koch begann er neben seiner Arbeit im Restaurant auch Workshops und künstlerische Projekte in Galerien und Museen zu verwirklichen. Zu seinen bisherigen Arbeiten gehören unter anderem das „Spendiercafe“, in dem alle bestellten Speisen und Getränke einer anderen Person ausgegeben werden, „Retrocooking“, bei dem Kochbücher aus der Showa-Ära (1926-1989) ausgewertet und die ausgewählten Rezepte nachgekocht werden, und das „wöchentliche Sportfest zum Nigiri-Essen“, bei dem der Sport dem Ziel der Vorfreude auf die köstlichen Nigiri danach gewidmet ist. Mit seinen Kunstprojekten war er unter anderem an den Festivals „Echigo Tsumari Art Field“ (Niigata) und Setouchi Triennale (Kagawa) beteiligt.
 
Die Veranstaltung wird unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen durchgeführt:
  • Einhaltung eines Sicherheitsabstands von zwei Metern zwischen den Teilnehmer*innen der Veranstaltung
  • Registrierung aller Veranstaltungsgäste mit E-Mail und Telefonnummer
  • Bereitstellung von Hand-Desinfektionsmittel am Veranstaltungsort
  • Temperaturmessung am Veranstaltungsort
  • Kontinuierliche Lüftung des Veranstaltungsortes
  • Zubereitung und Verteilung der Speisen durch Personal mit Mundschutzmaske und Schutzhandschuhen

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