Digitale Debatte via Zoom Let's deal with it! (Part 1)

Melting spaces Institut Ramon Llull

Di, 20.04.2021

Online

Online

Barcelona

Ein Gespräch über die digitale Transformation der darstellenden Künste

Teilnehmer*innen: Fefa Noia und Jun.Prof. Dr. Konstanze Schütze & Alla Popp. Künstlerische Intervention von Laia Durán. Moderation: Aina Tur & Gila Kolb
Anmeldung Ein Jahr nach dem globalen sanitären Notstand lösen Künstler, Kuratoren, Forscher und Kulturinstitutionen mehr denn je die Grenzen zwischen dem Digitalen, dem öffentlichen Raum und den traditionellen Formen des Zusammenkommens beim Teilen einer kulturellen Erfahrung auf.

In diesem Beitrag werden Fefa Noia (stellvertretende Direktorin des Centro Dramático Nacional) Jun. Prof. Dr. Konstanze Schütze & Alla Popp (Festival dgtl fmnsm) ein Gespräch führen, in dem sie ihre Überlegungen und Perspektiven zum Thema Darstellende Kunst und Digitalität teilen.

Welche Chancen bietet die Online-Programmierung für Ihre Kulturinstitution? Wie halten Sie den Kontakt mit dem Publikum? Wie gehen Sie damit um, online zu arbeiten, um online zu sein? Wie schaffen Sie einen gemeinsamen Raum? Wie schaffen Sie eine gemeinschaftliche Begegnung?

Moderiert von Gila Kolb und Aina Tur

#Institutionen #Subkultur #Gelegenheiten

Ein Projekt des Institut Ramon Llull in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut


Alla Popp (her/them) ist eine digitale Medien- und Performancekünstlerin. Geboren in Russland, erwarb sie ein Diplom in staatlicher Verwaltung an der Föderalen Universität Kazan und einen Master in Transition Studies an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland. Zuletzt studierte sie Elektronische Medien und Performance an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Tongji Universität und der Athener Schule der Bildenden Künste. Auf ihrem akademischen und künstlerischen Weg wurde Alla mit Stipendien der Frankfurter Künstlerhilfe, der Mosbach Stiftung, des DAAD, der STIBET, Samsung, des Goethe-Instituts Kigali sowie mit Residenzen in China, Griechenland, Japan, der Schweiz und Ruanda ausgezeichnet. Ihr feministischer Blick richtet sich auf die Fortschritte der digitalen Technologie, in Auseinandersetzung mit Theorien und Phänomenen, die unsere Zukunftsvisionen prägen. Ihre künstlerische Praxis an der Schnittstelle von digitaler Technologie, Performance und Musik, arbeitet in interaktiven Formaten und bietet Live-Erfahrungen in VR, AR und XR. Alla ist Teil von BBB_- ein interdisziplinäres Musik- und Performanceprojekt, das sie 2015 zusammen mit dem Sound- und Performancekünstler Alexander Sahm gegründet hat. Durch experimentelle elektronische Musik, gesprochenes Wort und immersive Setups sucht BBB_ nach Ambivalenzen, die sich an der Schnittstelle von menschlicher und unmenschlicher Existenz abspielen, und spekuliert über verschiedene Geisteszustände, Beziehungen und Selbstwahrnehmung, die durch sozial und emotional intelligente digitale Technologien verändert werden.

 

Konstanze Schütze
(she/her) ist Kuratorin und Kunstvermittlerin. Als Juniorprofessorin für 'Kunst-Medien-Pädagogik' an der Universität zu Köln lehrt und forscht sie im Bereich Kunstvermittlung, Medienpädagogik und Medientheorie. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Kunstvermittlung und Medientheorie mit dem Fokus auf zeitgenössische Kunst und interinstitutionelle Ansätze. Sie ist Mitbegründerin & Kuratorin der queer-feministischen post-digitalen performativen Kunstplattform und Kollektiv 'dgtl fmnsm' auf digitalfeminism.net. Akademische Schwerpunkte: Spekulationslabore in der Kunstpädagogik, Bildsprache nach dem Internet, Kunst und die postdigitale Bedingung, Updates für kritische Kunstvermittlung. Sie ist Mitherausgeberin der Online-Plattformen 'PIAERnet/texte' und 'myow.org - Workbook Arts Education'.

Fefa Noia studierte Germanistik an der Universität von Santiago de Compostela und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Sie absolvierte eine Regieausbildung am Theater La Abadía und war Stipendiatin der Pedro Barrié de la Maza Stiftung, der Königlichen Akademie Spaniens in Rom (RAER) und der Fulbright-Kommission (MA in Drama an der San Francisco State University of California). Sie hat als Regisseurin, Autorin, Dramatikerin und Übersetzerin gearbeitet. Nach vier Jahren an der Spitze des Centro Dramático Galego, ist sie derzeit stellvertretende Direktorin des Centro Dramático Nacional.

Laia Durán ist Tänzerin, Tanzschaffende, Tanzlehrerin und Bewegungsassistentin. 2005 machte sie ihren Abschluss in zeitgenössischem Tanz am Institut del Teatre (Barcelona) und 2018 in der Oberstufe der Tanzausbildung, speziell in Choreografie und Interpretation am María de Ávila Superior Conservatory of Dance in Madrid.
Als Performerin hat sie in Kompanien wie dem Ballet Junior de Genève (Schweiz), dem Staatstheater Darmstadt (Deutschland), dem Ballett Mainz (Deutschland), dem Luzerner Theater (Schweiz), der Gross Dance Company (Holland), Nierka Production (UK), The Forsythe Company (Deutschland), Marina Mascarell (Holland), Contrapunctus Danceport (Spanien) und dem Sommer Ballet (Dänemark) mitgewirkt. Seit 2012 ist sie Teil der Kompanie La Veronal, von Marcos Morau.
Andererseits hat sie als Tänzerin, Schauspielerin und Bewegungsassistentin mit Theaterregisseuren wie Àlex Rigola, Carlota Subirós, Nao Albet und Oriol Pla zusammengearbeitet.
2018 gründete sie zusammen mit anderen Kollegen aus der gleichen Generation des Institut del Teatre (Barcelona) das HOTEL Colectivo Escénico.
HOTEL zielt darauf ab, ein Raum für die Entwicklung und Produktion von Theaterstücken durch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen seinen Darstellern und Gastkünstlern zu sein.

 

Zurück