Buchvorstellung Everything passes except the past

Everything passes except the past - Deconolizing Ethnographic Museums, Film Archives and Public Space © Goethe-Institut, Graphic design by Caroline Wolewinski.

Di, 20.04.2021

Online

Buchvorstellung und Diskussion

In Zusammenarbeit mit BOZAR organisiert das Goethe-Institut Brüssel die digitale Buchpräsentation von „Everything Passes Except The Past“ (Sternberg Press). Die Publikation ist das Ergebnis des gleichnamigen, internationalen Projekts zum kolonialen Erbe in Europa. Im Zentrum stand die künstlerisch-diskursive Auseinandersetzung mit einer kolonialen Vergangenheit, die in den Museen, im öffentlichen Raum und in den Bildarchiven gegenwärtig bleibt. Die Beiträge im Buch stammen von KünstlerInnen, MuseologInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnen aus Afrika, Lateinamerika und Europa und diskutieren theoretische, praktische und ethische Grundlagen für die Museen der Zukunft. Sie fragen nach der Bedeutung kolonialer Filme für das kollektive und nationale Gedächtnis und befassen sich mit kolonialen Denkmälern und Straßennamen im öffentlichen Raum.

Folgende Fragen stehen im Zentrum der Buchpräsentation: Wie kann der Prozess der Dekolonisierung vorangetrieben und angemessen von Institutionen umgesetzt werden? Wie können künstlerische und kuratorische Praktiken koloniale Gewalt in ethnografischen Museumssammlungen und im öffentlichen Raum entgegenwirken? Was können KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnenen aus dem Globalen Süden zu diesem komplexen Prozess beitragen?

Ein Gespräch zwischen Bianca Baldi, Clémentine Deliss, Jana J. Haeckel, Duane Jethro, Yaa Addae Nantwi und Grace Ndiritu, moderiert von Ayoko Mensah.

Eine Vorab-Registrierung ist notwendig, Sie können sich hier für die Veranstaltung anmelden: Link.
 

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