Online-Filmgespräch Labour Power Plant

Romana Schmalisch + Robert Schlicht © Romana Schmalisch, Robert Schlicht

Do, 25.11.2021

12:30 Uhr

Online

Filmgespräch mit Romana Schmalisch und Robert Schlicht

Online-Filmgespräch mit den Künstler*innen Romana Schmalisch und Robert Schlicht am 25. November 2021 um 12.30 Uhr über ihren Film Labour Power Plant.

Das Gespräch wird moderiert von Marie-Christine Albert, Dozentin an der HEC Montréal im Team für Organisationsverhalten.
Sprache: Französisch und Englisch mit Übersetzung.

Kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten:  

Das Gespräch wird präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Musée d'art de Joliette und der Ausstellung "Smile! Emotions at Work", die dort vom 2. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022 präsentiert wird.

Die Künstler*innen:
Romana Schmalisch studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin. Sie war Gastkünstlerin an zahlreichen Institutionen, darunter die Jan Van Eyck Academy in Maastricht, das Studio Voltaire in London und die Laboratoires d'Aubervilliers.
Robert Schlicht studierte Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Die gemeinsame Arbeit von Schmalisch und Schlicht liegt an der Schnittstelle zwischen Film und Theorie und beschäftigt sich mit der Repräsentativität von historischen Prozessen und gesellschaftlichen Strukturen im Film. Ausstellungen, Aufführungsreihen und Filme befassen sich mit dem Thema Arbeit in kapitalistischen Gesellschaften. 2019 wurde ihr erster Spielfilm, Labour Power Plant, auf der Berlinale (Forum Expanded) präsentiert.

Marie-Christine Albert, HEC Montreal © Marie-Christine Albert, HEC Montreal Die Moderatorin:
Marie-Christine Albert ist Dozentin für Organisationsverhalten an der HEC Montréal. Außerdem koordiniert sie die Lehrerteams und ist an verschiedenen strategischen Projekten der Schule beteiligt. 2016 wurde sie mit dem Preis für pädagogosiche Exzellenz von HEC Montreal ausgezeichnet. In ihrer Praxis als Spezialistin für Talententwicklung und Lernen coacht sie seit 7 Jahren Teams und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Profilen und Themen (z.B. Entwicklung von Führungskräften, Karrieremanagement, Erkennen und Bewältigen von Ängsten, usw.). Darüber hinaus hat sie gemeinsame Entwicklungs- und Schulungsaktivitäten für Organisationen in den Bereichen Bauwesen, Einzelhandel, öffentlicher Dienst, Recht und Bildung entwickelt und durchgeführt.


Als Teil der Ausstellung Smile! Emotions at Work präsentieren die deutschen Künstler*innen Romana Schmalisch und Robert Schlicht eine Videoinstallation mit dem Titel Top/Down sowie ihren Film Labour Power Plant. In diesen beiden Filmen erschaffen die Künstler*innen ein fiktives Ausbildungsinstitut, in dem Menschen zu perfekten Arbeitskräften ausgebildet werden.

Filmvorführungen von Labour Power Plant in Montreal und Joliette:  

Smile! Emotions at work

Kuratorinnen : Anne-Marie St-Jean Aubre und Maud Jacquin
2. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022

Diese Gruppenausstellung von Künstler*innen aus Québec, Kanada und dem Ausland befasst sich mit der Rolle und dem Wesen von Emotionen in der Arbeitswelt und ganz allgemein in unserer kapitalistischen Technologiekultur. Das Projekt ist in zwei Teile gegliedert, von denen der eine den Emotionen gewidmet ist, die durch die zeitgenössischen Veränderungen des Arbeitsplatzes hervorgerufen werden, und der andere den Emotionen, die buchstäblich in die Arbeit einfließen. Diese beiden großen Abschnitte der Ausstellung sind um die folgenden Fragen herum gegliedert: Welche Auswirkungen haben die Veränderungen des Marktes und der Arbeitsbedingungen auf die Körper, Gesten, Emotionen und das Verhalten der Arbeitnehmer? Wie werden Emotionen verarbeitet und wie werden sie in einer Dienstleistungswirtschaft kommerzialisiert, in der die Fähigkeit der Arbeitnehmer, ihre Emotionen zu beherrschen (was wir als emotionale Arbeit bezeichnen), eine wichtige Rolle spielt und in der Technologie eingesetzt wird, um das, was wir fühlen, in verwertbares Kapital zu verwandeln?
Mehr Informationen zur Ausstellung hier.


 

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