Gespräch Friedrich Schiller: Ensaios Estéticos

Friedrich Schiller Bild (Detail): Siegfried Detlev Bendixen © gemeinfrei

17.01.2022, 19.00 Uhr

Goethe-Institut Lissabon

Gespräch mit Teresa Rodrigues Cadete

Achtung: Der Einlass in die Bibliothek erfolgt gegen Vorlage eines digitalen COVID-Zertifikates der EU.
Die Veröffentlichung der ästhetischen Aufsätze Friedrich Schillers in portugiesischer Sprache (Edições Húmus, 2021) bietet am 17. Januar um 19:00 in der Bibliothek des Goethe-Instituts den Anlass zu einem Gespräch zwischen der Übersetzerin Teresa Rodrigues Cadete und dem Germanisten und Übersetzer João Barrento über die ästhetische Theorie des Weimarer Klassikers und die Aktualität des Schillerschen Denkens. Das theoretische Werk Friedrich Schillers transportiert nicht nur eine politische Botschaft, sondern öffnet auch den Horizont für eine Reflexion zu den Epistemologien einer nachhaltigen Zukunft.


Teresa Rodrigues Cadete, geboren 1947 in Lissabon, ist emeritierte Professorin und Lehrstuhlinhaberin der Universidade de Lisboa. Ihr Studium der Germanistik, Politik- und Kommunikationswissenschaften schloss sie 1975 an der Freien Universität Berlin ab. 1989 wurde sie an der Universidade de Lisboa mit einer Arbeit über Anthropologie und Gesellschaftsanalyse im theoretischen Werk Friedrich Schillers promoviert. Sie veröffentlichte zahlreiche Artikel im Bereich der Kulturtheorie und -geschichte und übersetzte theoretische Werke von Friedrich Schiller. Unter dem Namen Teresa Salema erschienen außerdem sechs Romane und verschiedene erzählende Texte. Jüngste Veröffentlichungen: Entre o arco e o labirinto. Estudos de teoria e história da cultura (Lisboa: INCM 2011); Material Idea: on the Legibility of Culture (Lisboa: UCP Ed. 2014).

João Barrento ist Essayist und Übersetzer sowie emeritierter Professor für Deutsche Literatur und Komparatistik der Universidade Nova de Lisboa. Er veröffentlichte über 20 Bände (Essays, literarische Kritiken, Chroniken) und übersetzte zahlreiche deutschsprachige Autoren vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart ins Portugiesische. Von 1990 bis 2006 arbeitete er für die Zeitung Público und schrieb für die meisten portugiesischen Literaturzeitschriften. Von 1990 bis 2006 war er Vize-Präsident des PEN Clube Português, derzeit ist er Präsident der Direção do Espaço Llansol-Associação de Estudos Llansolianos und verantwortlich für den Nachlass der Schriftstellerin Maria Gabriela Llansol. Er wurde mit verschiedenen Essay-Preisen ausgezeichnet, erhielt 1991 das Bundesverdienstkreuz und 1998 die Goethe-Medaille der Bundesrepublik Deutschland. 

Zurück