Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (c) Goethe-Institut Chicago/Irmi Maunu-Kocian

Di, 24.05.2022

18:30

Chicago History Museum

Summer Screening Chicago International Film Festival

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl basiert auf dem semi-autobiografischen Roman von Judith Kerr.

Regie: Caroline Linke, 2019, Deutschland, Farbe, 119 Minuten, Deutsch mit englischen Untertiteln

Als die Nationalsozialisten 1933 in Deutschland an die Macht kommen, steht für die jüdische Familie Kemper fest: Wir müssen schnellstmöglich aus Berlin weg, denn der Vater ist als Theaterkritiker offen gegen die Nazis aufgetreten. Die kleine Anna Kemper wird vor der Hals über Kopf organisierten Flucht vor eine schwierige Wahl gestellt, sie darf nur ein Kuscheltier mitnehmen und entscheidet sich schließlich dafür, ihr heißgeliebtes rosa Kaninchen der zurückbleibenden Haushälterin Heimpi anzuvertrauen. Aus Berlin geht es zunächst in die Schweiz, dann weiter nach Paris und schließlich nach London, ein unsicheres und unstetes Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen, bei dem Anna immer wieder gezwungen ist, sich den veränderten Umständen anzupassen.
Basierend auf Judith Kerrs gleichnamigem autobiografischen Kinderbuchklassiker gelingt Regisseurin Caroline Link nicht nur ein einfühlsamer Familienfilm, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht, sondern vor allem, das Thema Verfolgung, Flucht und Exil im Nationalsozialismus altersgerecht aufzubereiten.

Im Anschluss an die Filmvorführung Diskussion mit Prof. Sara Hall, Professorin für Germanistik, Vorsitzende des Nebenfachs Kunst des bewegten Bildes, College of Liberal Arts and Sciences, Universität von Illinois Chicago
 

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