Wie macht man ein Roma-Lied? Roma und Sinti in der Literatur
Leipziger Buchmesse 2018

FREITAG, 16. MÄRZ, 14.00 - 15.00 UHR

PODIUMSGESPRÄCH

Roma und Sinti gehören zu den am stärksten benachteiligten und diskriminierten Gruppen in Europa. Dies betrifft alle Lebensbereiche, von Zugang zu Bildung, Wohnung und Arbeit bis zur Gesundheitsversorgung und geht einher mit massiven Ausgrenzungen und Rassismus.
Trotzdem begegnen Roma und Sinti mit einem Selbstbewusstsein den Herausforderungen des noch jungen 21. Jahrhunderts. Und so findet sich mittlerweile auch Literatur, die mehr beschreibt und eruiert als lediglich die Reproduktion von Klischees.
Dafür sprechen die Musikerin und Aktivistin Dotschy Reinhardt, der Lyriker und Journalist Kujtim Paçaku und der Autor Murat Baltić.

Welchen Herausforderungen sich die europäischen Gesellschaften bei der Anerkennung der Roma stellen müssen, und wie Kultur und Kulturpolitik Gesellschaften beeinflussen können, werden die Künstler zusammen mit dem Präsidenten des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, in Leipzig erörtern. 

Teilnehmer und Teilnehmerinnen:
Murat Baltić
 (Jugoslawien/Deutschland), Schriftsteller
Klaus-Dieter Lehmann (Deutschland), Präsident des Goethe-Instituts
Kujtim Paçaku (Kosovo), Lyriker und Journalist
Dotschy Reinhardt (Deutschland) 

Einführung und Moderation:
Iulia Patrut (Deutschland), Literaturwissenschaftlerin

Veranstalter: Goethe-Institut, Rumänisches Ministerium für Kultur und nationale Identität/Romania, Zoom in, Traduki

Veranstaltungsort: Traduki-Bühne, Halle 4 / D507