Lesung und Gespräch GEFLÜCHTETE IM IRAN

Mit: Dichtern des “Poetry Project Berlin”, Jamaluddin Sajjadi

Der Iran ist eines der wichtigsten Aufnahmeländer für afghanische Flüchtlinge. Millionen Afghanen haben ihr Heimatland verlassen, um in ihrem Nachbarland Schutz zu suchen. Dabei hat aber nur ein Drittel von Ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung; viele bewegen sich illegal im Land, verdingen sich als Tagelöhner. Zwischen der iranischen Mehrheitsgesellschaft und der afghanischen Gemeinschaft gibt es Spannungen. Nicht wenige sehen sie als Belastung für das System und als Wettbewerber um knappe Ressourcen.Noch im jugendlichen Alter, haben die Dichter von “The Poetry Project” den Iran als Flüchtlinge durchquert. Sie leben heute in Berlin, drücken ihre Erfahrungen in Poesie aus und knüpfen so an afghanische und persische Traditionen an. Sie werden in BOX.Freiraum aus ihrem Werk lesen. Das afghanische Foto- und Dialogprojekt “Everyday Golshahr” bemüht sich um den Dialog mit der Mehrheitsgesellschaft, die Auflösung von Vorurteilen und die Stärkung der eigenen Identität. Jamaluddin Sajjadi wird über die Situation von Geflüchteten in der iranischen Stadt Mashhad berichten.

Zurück