Ausstellung Love at First Fight!

Ausstellungseröffnung in New York Foto: Sarah Blesener

18. Juli bis 30. September 2020

Schwules Museum Berlin

Lützowstraße 73
10785 Berlin

Ausstellungseröffnung in New York

Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 stürmt die Polizei die New Yorker Bar Stonewall Inn – wiedermal, aber einmal zuviel. Denn die Gäste haben genug: queere Menschen aller Geschlechter, darunter viele People of Color, wehren sich gegen die routinierte Schikane. Jahrzehnte aufgestauter Wut entladen sich in einem tagelangen Aufstand rund um die New Yorker Christopher Street. Und setzen von dort aus einen Impuls zur queeren Emanzipation auf der ganzen Welt.

Schon oft wurde diese Geschichte erzählt, meist als schwule Erfolgsgeschichte mit Happy End in bürgerlicher Anerkennung. Doch für viele hat der Kampf nie aufgehört. Deswegen will die Ausstellung Love at First Fight! im Schwulen Museum neue Wege und Perspektiven öffnen: auf (mehr als) 50 Jahre queeren Widerstand in der BRD, der DDR und schließlich im wiedervereinigten Deutschland.

Das Ausstellungskonzept der Kuratorinnen Birgit Bosold und Carina Klugbauer entstand in enger Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten in Nordamerika, wo die Ausstellung unter dem Titel „Queer as German Folk“ seit Ende Mai in Washington D.C. Chicago, New York, San Francisco, Toronto und Montreal gezeigt wird. Mexiko-Stadt und Guadalajara folgen im August und September. Das innovative Konzept einer Ausstellung on demand entwickelte die Berliner Agentur chezweitz.

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