Deutsche Saison Katar 2017
Dokumentionen

Filmland Deutschland

Nach dem Eröffnungskonzert am 1. Februar fand mit der Deutschen Filmwoche ein erster Höhepunkt des vielseitigen Programms der Deutschen Saison Katar 2017 statt. Das Doha Film Institute wählte in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Golf-Region acht Filme bekannter  deutscher Regisseure , die vom 2. bis zum 10. Februar 2017 im Auditorium des Museum of Islamic Arts gezeigt wurden. 

  • Filmland Deutschland © Goethe-Institut Golf-Region
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  • Filmland Deutschland © Goethe-Institut Golf Region
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  • Filmland Deutschland © Goethe-Institut Golf Region
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Fatma Al Remaihi, Leiterin des Doha Film Institutes, sagte: „Das deutsche Kino hat innovative Maßstäbe gesetzt und neue Ansätze des Filmemachens ausprobiert. Dies möchten wir mit unsere Filmreihe zeigen, die Filme aufnimmt von klassischen Titeln von Wim Wenders und Werner Herzog bis zu neueren Filmen für die junge Generation. Wir möchten mit den Filmen nicht nur unterhalten, sondern auch jungen Filmtalenten die einmalige Möglichkeit geben, sie zu sehen und von den verschiedenen Genres zu lernen.

Dr. Elke Kaschl Mohni, Leiterin der Region Naher Osten und Nordafrika des Goethe-Instituts begrüßte die Deutsche Filmwoche: „Das Goethe-Institut freut sich, mit dem Doha Film Institute während der Deutschen Saison Katar 2017 intensiv im Bereich Film zu kooperieren. Wir sind überzeugt, dass wir insbesondere durch das Medium Film sowohl das katarische als auch das internationale Publikum in Doha erreichen können. Die Filme sind für fast jeden zugänglich und vermitteln einen interessanten Einblick in die deutsche Kultur und Geschichte der letzten 90 Jahre.

Die Filmreihe begann am 2. Februar mit Tom Tykwers Filmhit Lola rennt, der bei seiner Veröffentlichung 1998 international große Erfolge verbuchte. Arendt Agthes Film Rettet Raffi! richtete richtete sich speziell an Familien. Ihm folgte die Meisterklasse zur Geschichte des Deutschen Kinos des Filmexperten Dr. Claus Löser. Er zeigte die Anfänge des Deutschen Kinos auf und spannte den Bogen bis zur Gegenwart. „Die deutsche Filmgeschichte ist seit ihren Anfängen insbesondere durch historische Einschnitte geprägt. Die deutsche Filmgeschichte zu erläutern, ist deshalb immer eine spannende Aufgabe und das Publikum in Doha war sehr interessiert und stellte viele weiterführende Fragen,“ erklärte Dr. Claus Löser.

Ein ganz besonderes Highlight des Programms war die Aufführung des ältesten, noch erhaltenen Trickfilms in Spielfilmlänge - Lotte Reinigers Die Abenteuer des Prinzen Achmed von 1926.

Speziell für Schulen wurde eine Aufführung des Debütfilms Hördur von Ekrem Ergün organisiert, der die junge, multinationale Generation in Katar angesprach. Als spezieller Gast kam die Hauptdarstellerin Almila Bagriacik, die vor einem ausgebuchten Saal Fragen des jungen Publikums beantwortete. Schüler der Deutschen Internationalen Schule Doha, der Tunesischen Schule Doha und verschiedener staatlicher Schulen stellten ihre Fragen auf Deutsch, Englisch und Arabisch. „Das Interesse der jungen Generation und besonderes der katarischen Jungs zu sehen, hat mich wirklich begeistert. Der Film richtet sich eher an Mädchen oder junge Frauen, die sich mit dem Hauptcharakter identifizieren können, aber die Jungs waren sehr interessiert, stellten viele Fragen und wollten alle nach dem Screening Fotos mit mir machen,“ so Almila Bagriacik. Einer der arabischen Schüler der tunesischen Schule nutze die Gelegenheit, sein Deutsch auszuprobieren und fragte die Schauspielerin sogar auf Deutsch, ob sie sich mit ihrer Rolle identifiziere.