DEUTSCHE SAISON KATAR 2017
Gäste

The Constitute © The Constitute

Wir laden verschiedene deutsche Künstler und Experten nach Doha ein, um in den Programmen der Deutschen Saison Katar 2017 teilzunehmen. Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Gäste.

GERHARD OPPITZ

Gerhard Oppitz © Gerhard Oppitz Der deutsche Pianist Gerhard Oppitz gilt international als einer der herausragendsten Brahmsinterpreten. 2009 erhielt er den Brahmspreis der Brahms Gesellschaft Schleswig-Holsteins. Sein künstlerisches Schaffen ist durch die Aufführung kompletter Werkzyklen für Soloklavier geprägt: Bachs Wohltemperiertes Klavier sowie die Sonaten Beethovens, Mozarts und Schuberts und sämtlicher Werke von Brahms. Gerhard Oppitz begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und gab als 11-Jähriger sein erstes Konzert. Nachdem er mit Paul Buck, Hugo Steurer und Wilhelm Kempff in Stuttgart und München studiert hatte, begann er 1977 seine internationale Karriere. Von 1981 bis 2013 lehrte er als damals jüngster Lehrer an der Hochschule für Musik und Theater München. Er ist international als Solist mit zahlreichen Dirigenten und Orchestern aufgetreten, darunter die Berliner Philharmoniker sowie die Staatskapelle Dresden, das Royal Philharmonic Orchestra, die Orchester Philadelphias und Clevelands sowie die Symphonieorchester von Boston, Detroit und San Francisco.

DAVID NIEMANN

David Niemann © David Niemann Der deutsche Dirigent David Niemann gilt als einer der vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation. Er ist Gewinner des zweiten Preises des Malko-Dirigentenwettbewerbs und wurde im Februar 2015 zum zweiten Dirigenten des nationalen Opernorchesters Montpellier ernannt. Dort arbeitet er seit der Saison 2015/2016 zusammen mit dem Chefdirigenten Michael Schønwandt. 2013 assistierte er Emmanuel Krivine bei der Produktion von Schumanns Manfred an der Komischen Oper Paris. Zu seinen Highlights im Opernfach gehören auch Così fan tutte und Die Fledermaus an der Musikakademie Leipzig sowie die Produktion von Christian Josts Oper Arabische Nacht an der Musikakademie Hamburg. David Niemann war ursprünglich ein leidenschaftlicher Violinist. 2007 begann er seine Studien als Dirigent unter David de Villiers an der Folkwang Universität in seiner Heimatstadt Essen. Danach führte er sie unter Leif Segerstam an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie unter Ed Spanjaard und Jac van Steen am Holländischen Nationalen Dirigentenprogramm fort. Darüber hinaus studierte er unter Ulrich Windfuhr an der Hamburger Musikakademie, wo er seinen Master erwarb. David Niemann wird vom renommierten deutschen Dirigentenforum unterstützt, dessen Mitglied er ist.

UTE KRAUSE

Ute Krause @ Random House/ Isabelle Grubert Ute Krause arbeitet schon seit 30 Jahren als Kinderbuchautorin und -illustratorin und hat inzwischen rund 400 Bücher illustriert und 22 Bücher selber verfasst. Ihre Bücher sind für das Fernsehen verfilmt und für Radiohörspiele vertont, für Kinderbuchpreise nominiert und in viele Sprachen übersetzt worden. Sechs ihrer Bücher wurden von der Übersetzungsinitiative KALIMA ins Arabische übersetzt. Sie wuchs in Asien und Afrika auf und lebte sechs Jahre in New York. Ute Krauses Bilderbuch Oskar und der sehr hungrige Drache (auch in Arabisch erhältlich) wurde für den Florida Reading Association Award sowie für den Montana Treasure State Picture Book Award und den Washington Children’s Choice Picture Book Award 2012 nominiert.

CLAUS LÖSER

Claus Löser © Claus Löser Seit 1980 schreibt Dr. Claus Löser Texte, Musik und Drehbücher. 1995 schloss er sein Studium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf ab, wo er später auch seinen Doktorgrad erhielt. Er begründete 1996 das Experimental-Filmarchiv Ost ex.oriente.lux. Seit 1990 ist Claus Löser als Regisseur in Berlin tätig und seit 1992 auch als Filmkritiker und Autor. Er ist spezialisiert auf die deutsche und osteuropäische Filmgeschichte, gibt regelmäßig Vorträge und ist Berater verschiedener Filmfestivals, Museen und öffentlicher Filmprogramme.

ALMILA BAGRIACIK

Almila Bagriacik © Almila Bagriacik Almila Bagriacik stand erstmals in dem vielfach ausgezeichneten Drama „Die Fremde“ (2010) vor der Kamera. Es folgten diverse Rollen in Kino- und Fernsehformaten. Ihre erste große Hauptrolle spielte Bagriacik in „Hördur – zwischen den Welten“ (2015), wofür sie vom Verband der deutschen Filmkritik als Beste Darstellerin 2015 nominiert wurde. Im zweiten Teil der ARD-Spielfilmtrilogie über die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ (2016) war sie in der Hauptrolle der Semiya Simsek zu sehen. Für ihre Darstellung wurde Almila Bagriacik als Beste Nachwuchsschauspielerin für den Bunte New Faces Award 2016 nominiert. In der ARD Fernsehreihe Kommissar Pascha (2015 /2016) übernahm Almila Bagriacik die durchgehende Hauptrolle der Polizistin Jale Cengiz. Für die TNT-Miniserie 4 Blocks (2016) wurde Almila Bagriacik ebenfalls für die durchgehende Hauptrolle engagiert. Die Ausstrahlung beider Formate ist für Frühjahr 2017 geplant.

Louisa Marie Summer

Louisa Marie Summer © Louisa Marie Summer Louisa Marie Summer wurde in Deutschland geboren. Sie gilt al seine sozialengagierte, visuelle Geschichtenerzählerin mit einem Masterabschluss der Rhode Island School of Design, den sie 2010 erwarb. Sie lebt in New York und Munich und arbeitet weltweit an der Dokumentation des Alltags benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Ihre Arbeiten brachten ihr international Anerkennung ein und wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland und Europa ausgestellt. Louisa Summers Fotografien wurden vielfach in bekannten internationalen Magazinen wie National Geographic, der Süddeutschen Zeitung, Wall Street Journal, Rolling Stone, Vogue, Leica Fotografie International und Le journal de la Photographie abgedruckt. Sie sind Teil von privaten und öffentlichen Sammlungen. Ihr Buch Jennifer’s Family wurde 2012 von Schilt Publishing in Amsterdam verlegt.

Gregor Schmidt

Gregor Schmidt © Gregor Schmidt Gregor Schmidt wurde 1988 in Berlin geboren. Von 2010 bis 2015 studierte er Kommunikationsdesign an der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin sowie von 2012 bis 2013 Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seine Fotografien wurden u. a. in Mailand, Hamburg, Dresden, in Mexiko und der Schweiz ausgestellt. 2015 gehörte er zu den Preisträgern des Wettbewerbs gute aussichten – junge deutsche fotografie mit der Arbeit Waiting for Qatar über den Golfstaat Katar am Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Gregor Schmidt lebt und arbeitet in Berlin.

Jordis Antonia Schlösser

Jordis Antonia Schlösser © Tilman Müller Jordis Antonia Schlösser, geb. 1967 in Göttingen, machte ihr Diplom in Fotografie 1996 bei Prof. Arno Fischer in Dortmund. Seit 1997 ist sie Mitglied der Fotografenagentur Ostkreuz, 1998 Aufnahme in die World Press Masterclass. Sie fotografierte u.a. für Geo, Stern, National Geographic und Spiegel in nahezu allen Teilen der Welt. Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrere internationale Fotopreise, so den Yann Geoffroy Competition sowie einen World Press Photo Award. In ihren jüngsten freien Arbeit fotografierte sie u.a. die Schickeria im Neuen Westen Berlins sowie chinesische Immigranten, die in Sweatshops der Toskana Mode unter dem Label Made in Italy produzieren. Jordis Antonia Schlösser lebt und arbeitet nach langen Jahren in Havanna und in Paris seit 2008 in Berlin. 

Irit Neidhardt

Irit Neidhardt © Irit Neidhardt Irit Neidhardt (geb. 1969) arbeitet seit 1995 als freiberufliche Autorin, Kuratorin und Referentin zum Bereich Kino und Nahost. 2002 gründete sie mec film, eine Verleih- und Vertriebsfirma für Filme aus der arabischen Welt. Sie ist Koproduzentin mehrerer preisgekrönter, arabischer Dokumentarfilme und Autorin zahlreicher Artikel zum Themengebiet Kino und Nahost, in denen sie sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Kooperation und Koproduktion zwischen Europa und dem Nahen Osten auseinandersetzt. Sie ist Mitglied in der AG Kino, AG Dok, der DAVO sowie im wissenschaftlichen Beirat der deutschen Ausgabe des Global Media Journal und der Redaktion der Vierteljahres-Fachzeitschrift inamo. Als Jurorin bei Filmfestivals und in Vergabekommissionen war sie Deutschland und verschiedenen arabischen Ländern tätig.

The Constitute

The Constitute © The Constitute The Constitute ist ein Design- und Kunst- Studio in Berlin. Seit 2012 arbeiten Christian Zöllner und Sebastian Piatza gemeinsam an Projekten an der Schnittstelle von Medienkunst, Design, Science-Fiction und Forschung. In den letzten Jahren konnten sie zahlreiche selbst initiierte und kommissionierte Projekte realisieren und weltweit zeigen. Neben der aktiven künstlerisch-kreativen Praxis engagiert sich The Constitute in der akademischen Lehre und der Jugendbildung.
 

Christian Zöllner

Christian Zöllner © The Constitute Christian Zöllner wurde 1981 geboren. Er hat Produktgestaltung in Dresden studiert und 2007 mit Diplom abgeschlossen. Während seines Studiums arbeitete er in Wien und Paris und entwickelte in seiner Abschlussarbeit, gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut Berlin, Werkzeuge zum räumlichen Zeichnen in virtuellen Umgebungen. Von 2008 bis 2014 lehrte er als Künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin im Bereich Experimentelles Entwerfen. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Fachtexte hält Christian Zöllner international Vorträge und
Workshops zu Design, Designforschung, narratives Entwerfen und Rapid Prototyping. 2014 war er geladener Gastprofessor für Design-Fiction and Speculative Artefacts an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle.

Sebastian Piatza

Sebastian Piatza © The Constitute Sebastian Piatza wurde 1985 geboren. Er ist studierter Industriedesigner und hat sein Studium 2012 mit einem Master abgeschlossen. Bereits 2011 begann er sich mit optischen und visuellen Phänomenen in Technologie, Kunst und Design auseinanderzusetzen. Mit der tragbaren Helminstallation „EYEsect“ konnte er 2012 seine Ergebnisse erstmals einem größeren Publikum erfahrbar machen. Das Projekt wurde im Rahmen des Artist-in-Residence-Stipendiums der Stadt Dresden ermöglicht und ist unter anderem in Sao Paulo, Liverpool, Berlin und Johannesburg gezeigt worden. Zurzeit beschäftigt er sich mit interaktiven optischen Geräten für Museumsanwendungen.

Alexander Jentsch

Alexander Jentsch © The Constitute Alexander Jentsch (geb. 1985) ist diplomierter Industriedesigner und hat in Dresden, Berlin und Havanna studiert. 2015 schloss er sein Studium mit einer Arbeit zu Bluetooth Tracking-Systemen an der Kunsthochschule Weißensee als Meisterschüler ab. Während eines Studienaufenthalts in Havanna entstanden Designarbeiten, die sich mit Do It Yourself, Autorenschaft und Notstand auseinandersetzen. Seit 2016 arbeitet Alexander Jentsch als freier Designer mit The Constitute an der Schnittstelle Material, Code und Fabbing Culture. Das Projekt Future-Heritage, welches sich intensiv mit Off site 3D-Scanning und Keramik 3D-Druck beschäftigt wird von ihm betreut.

JULIAN HEUN

Julian Heun © Niclas Dietrich Der deutsche Autor und Poetry Slammer Julian Heun wurde 1989 geboren. Er studiert deutsche Literatur in Berlin. Seit 2007 tritt er auf Poetry Slams auf und gewann seitdem zahlreiche Preise, darunter zweimal den deutschen Poetry Slam-Preis und zweimal den Berliner Poetry Slam-Preis. Er nahm an verschiedenen internationalen Poesiefestivals in Europa sowie mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Süd- und Nordamerika teil. Julian Heun ist Projektmanager des bekannten Berliner Poesiefestivals und moderiert monatlich den Bastard Slam zusammen mit Wolf Hogekamp. Darüber hinaus nimmt er regelmäßig an zahlreichen Lesungen teil, so zum Beispiel an der Lesebühne Spree vom Weizen und dem Spoken-Word-Ensemple Allen Earnstyzz. Er moderiert zusammen mit Till Reiners die monatliche Radiosendung Poetry Blue Moon des Berliner Senders Radio Fritz vom rbb. Sein erstes Buch Strawberry Fields Berlin wurde 2013 veröffentlicht.

DOMINIQUE MACRI

Dominique Macri © Jörg Sobeck Seit ihrer Kindheit schreibt und spielt die deutsche Poetry Slammerin und Schauspielerin Dominique Macri. Seit 2003 tritt sie in der Improvisationstheater Gruppe fast forward auf. Sie hat international Workshops gegeben, darunter mit Crumbs und Steve Jarrand in Kanada und mit Randy Dixon in den USA. Ferner war sie als Regisseurin für zahlreiche Theater- und Videoproduktionen tätig. Sie moderiert regelmäßig Poetry Slams, Kongresse und Festivals. Seit 2007 tritt sie auf Poetry Slams in ganz Deutschland und Europa auf. 2010 war sie zusammen mit Julian Heun Residenzkünstlerin der Internationalen Spokenword Performance Smoke and Mirrors. Ihr erstes Poesie-Bilderbuch zeitverdichter wurde 2010 herausgegeben. Und 2014 gewann sie mit ihrem Spoken Word-Duo-Team Scheller den internationalen Deutschen Poetry Slam-Wettbewerb.

Alf der Gaukler und Frederik

Alf der Gaukler und Frederik © Alf Neuber Seit über 20 Jahren tritt Alf Neuber schon als Gaukler auf. Seine ersten Auftrittserfahrungen sammelte er in einem Mitmachzirkus in Arnsberg im Sauerland. Alf nimmt gerne große und kleine Zuschauer als Freiwillige in sein Programm. Seine Gaukelei brachte ihn schon bis nach Japan und Saudi Arabien, um dort vor großem Publikum seine Kunst vorzuführen.  Wenn er nicht mit Feuer spielt, jongliert er mit bis zu 14 Zigarrenkisten. Aber auch bei seinem Sport, dem Sport Stacking (Becherstapeln) sind er und sein Sohn Frederik sehr erfolgreich. Bei der Weltmeisterschaft 2012 im April gewann Frederik den Weltmeistertitel und gemeinsam errangen sie mehrere nationale Meistertitel. Und als Gaukler stapeln sie sogar manchmal brennende Becher.

Niederbayerischer Musikantenstammtisch

Niederbayerischer Musikantenstammtisch © Niederbayerischer Musikantenstammtisch Seit 2003 ist der rund um eine Kernbesetzung oft spontan zusammengesetzte Haufen junger Musikanten als Niederbayerischer Musikantenstammtisch unterwegs. Mit lebendiger und kraftstrotzender Musizierlust werden auch genau die Leute aufgesucht, die mit Volksmusik vielleicht nichts am Hut hatten. Bis jetzt, denn Volksmusik groovt. Angetan haben es den Musikanten vor allem die traditionellen Tänze wie Landler und  Dreher. Sie treten in unterschiedlichen Besetzungen bis zu zehn Personen auf. Nach Doha kommt der Stammtisch mit einer Besetzung aus vier Musikern.

Werner Link

Werner Link © Werner Link Der Zauberkünstler Werner Link besuchte von 1996 bis 1998 die Zauberakademie Pullach und wurde mit bestandener Abschlussprüfung in den Magischen Zirkel von Deutschland aufgenommen. In den folgenden Jahren besuchte er diverse nationale und internationale Zauberkongresse, um seine eigenen Darbietungen zu verbessern. Seit 2000 tritt er als Zauberer auf und erweiterte sein Repertoire über die Jahre um Ballonkunst und die Gauklerei. Er verbindet damit die Zauberei mit der historischen Gauklerei und tritt seit 2004 damit unter anderem auf historischen Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum auf. 2016 reiste Werner Link auf Einladung des Goethe-Instituts nach Saudi Arabien, um beim Janadriyah Festival in Riad als historischer Zauberer seine Kunststücke zu präsentierten.

Tätärä

Tätärä © Tätärä Der erste Auftritt von Tätärä war 1988 auf dem Hamburger Hafengeburtstag. 25 Jahre später, mehr als 1.000 Auftritte und 20 Reisen weiter ist Tätärä nach eigener Aussage immer noch die mobilste Band der Welt. In unterschiedlicher Besetzung und mit wechselnden Musikern tritt die Band nach wie vor national und international auf. Ihr Markenzeichen ist handgemachte, funkige Blasmusik. Saxofone, Trompeten, Posaunen, Flöte, Tuba und eine starke Rhythmusfraktion sorgen für einen fetten energetischen Sound. Tätärä spielt mit dem Publikum und macht die Zuschauer zum Teil des Spektakels.Die Band kommt mit einer Besetzung aus elf Musikern nach Doha. Sie spielen einen abenteuerlichen Stilcocktail aus Rock, Jazz, Beat, Groove, Swing, Britpop, Funk, Punk und Klassik.

Fahad Al Obaidly

Fahad Al Obaidly © Fahad Al Obaidly Fahad Al Obaidly ist ein katarischer Modeexperte, Designer und Begründer seines eigenen Labels für Männermode. Er studierte am Istituto Marangoni in Florenz. Nach dem Erfolg der im November 2016 von ihm organisierten Konferenz „Fashioning the City“ begann Fahad sich der Förderung junger Designer zu widmen. Er unterstützt sie bei ihren Innovationen, der Vermarktung ihrer Kreativität sowie durch Business Mentoring und professionelle Dienstleistungen.

 

Robert Gädeke-Borek

Robert Gädeke-Borek © Robert Gädeke-Borek Robert Gädeke-Borek schloss sein Studium in Mode- und Designmarketing an der AMD ab und begann dann seine Karriere in der Entwicklung für Luxusmarken wie die Otto Gruppe, Colleen B. Rosenblat und Bugatti. In Doha beschäftigt er sich vor allem mit der Entwicklung lokaler Modelabels, forscht zum Konsumverhalten der Katarer und gibt sein vielseitiges Wissen weiter.



 

Sandra Wilkins

Sandra Wilkins © Sandra Wilkins Sandra Wilkins schloss ihr Studium in Modedesign an der Virginia Commonwealth University 1968 ab. 1977 kehrte sie an ihre Alma Mater als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Theaterabteilung zurück. 1985 wurde sie zur Assistenzprofessorin für Modedesign ernannt und war dort ab 1992 fest angestellte Dozentin in diesem Bereich. Von 1992 bis 1996 hatte sie den Lehrstuhl für Modedesign an der Virginia Commonwealth University inne. Im gleichen Jahr kam sie erstmals nach Katar, um am Shaqab College für Design und Kunst dem Modedesignprogramm vorzustehen. 2002 wurde das Shaqab College offiziell zur Virginia Commonwealth University Qatar, wo Sandra seit 2005 den Lehrstuhl für Modedesign inne hat. 

Prof. Dr. Ricardo Eichmann

Prof. Dr. Ricardo Eichmann © Prof. Dr. Ricardo Eichmann Von 1995 bis 1996 unterrichtete Prof. Dr. Ricardo Eichmann das Fach Vorderasiatische Archäologie an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen. Seit 1996 ist er Direktor der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts. In dieser Position initiierte er verschiedene internationale archäologischen Kooperationen, darunter archäologische Ausgrabungen in Tayma in Saudi-Arabien in Zusammenarbeit mit der saudi-arabischen Kommission für Tourismus und Altertümer sowie Ausgrabungen in Wuqro in Äthiopien zusammen mit Prof. Dr. Norbert Nebes von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Dr. Pawel Wolf aus Berlin. Prof. Dr. Eichmann hatte Lehraufträge an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2003-2015) und  der Universität der Künste in Berlin (2009). Seit 1998 organisiert er regelmäßig eine internationale Konferenz zur Musikarchäologie und er ist Mitherausgeber der “Studien zur Musikarchäologie“. Prof. Dr. Eichmann hat einen Ehrendoktortitel der Vereinigung arabischer Historiker vom Institute für Arabische Geschichte und Kulturgeschichte in Bagdad. Seit 2012 leitet er die archäologischen Feldforschungen im Süden von Katar in Kooperation mit Qatar Museums. 

Alexandra Riedel

Alexandra Riedel © Alexandra Riedel Alexandra Riedel ist Diplom-Ingenieurin für Architektur und Bauforscherin. Ihr Interesse gilt der antiken römischen und meroitischen Bau- und Stadtbaugeschichte sowie dem Schutz und Erhalt von Kulturerbe. Nach dem Studium in Cottbus und Dublin lehrte Alexandra Riedel als wissenschaftliche Assistentin Baugeschichte und Baudokumentation an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Sie war bei verschiedenen archäologischen Ausgrabungen und Dokumentationsprojekten im Sudan, in Italien, Jordanien und der Türkei tätig. Seit 2013 arbeitet Alexandra Riedel als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin. Sie koordiniert zusammen mit ihrem Kollegen Mahmoud Suliman Bashir die Qatari Mission for the Pyramids of Sudan (QMPS) in Meroe im Sudan und leitet den Bereich der Konservierung des Projektes.

Nagham Mouneer Nasser

Nagham Mouneer Nasser © Nagham Mouneer Nasser Nagham Mouneer Nasser ist eine in Doha lebende syrische Journalistin. 2007 begann sie ihre journalistische Karriere als Korrespondentin der Aljazeera-Webseite in Syrien. Seit 2011 arbeitet Nagham beim Sender Aljazeera in Doha. Sie hat Aljazeeras einziges Kulturprogramm (Al-Mashaa) mit produziert, bevor sie vor kurzem die Aufgabe übernahm, ein Programm über kritische Literatur und Kultur zu produzieren. Darüber hinaus trägt sie regelmäßig Berichte für den Aljazeera Newsroom bei. Ihre Interessen sind Lesen und Schreiben.

El Mokhtar El Aballaoui

El Mokhtar El Aballaoui © El Mokhtar El Aballaoui El Mokhtar El Aballaoui ist als Produzent beim Kanal Aljazeera tätig. Davor arbeitete er über vier Jahre als Moderator für den marokkanischen Nachrichtensender Medi1Sat. 2007 erhielt er seinen Bachelor in Kommunikation zum Thema Rundfunk am High Institute of Information and Communication in Rabat. El Mokhtar hat langjährige Erfahrung im Bereich Tagejournalismus und hat vielfach erfolgreich politische Nachrichten recherchiert und aufgedeckt. Er ist seit über 10 Jahren Fernsehmoderator und Produzent und hat Themen aus Tunesien, Libyen, Marokko und Katar berichtet. 

Marcus Zaiser

Marcus Zaiser © Nicole Fausel Marcus Zaiser wurde 1976 in Stuttgart geboren. Er arbeitet seit 1998 in der Filmindustrie und hat bislang in mehr als 100 Produktionen in unterschiedlichen Positionen mitgewirkt. Von 2000 bis 2006 studierte er "Film und Medien" mit Schwerpunkt "Bildgestaltung" an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und verbrachte ein Auslandsstudium an der bekannten polnischen Filmhochschule PWSFTViT in Lodz. Seit 2007 ist Marcus diplomierter Kameramann für Kino und TV. Er ist in vielen Genres zu Hause. Neben seiner Tätigkeit als Kameramann arbeitet Marcus seit 2010 auch als Berater für stereoskopische Filmprojekte, seit 2014 ist er ebenfalls in der Lehre tätig.

Alex Bushe

Alex Bushe © Kathy Huang Alex Bushe ist ein in Los Angeles lebender Filmcutter. Er hat sowohl im Dokumentar- als auch im Spielfilm vielfältige Erfahrungen. Acht Jahre lang arbeitete er mit Filmcutter Joe Bini an mehr als einem Dutzend Filmen, unter anderem auch an verschiedenen Filmen von Werner Herzog. Erwähnenswert sind außerdem seine Arbeiten an Nick Broomfields „Tales of the Grim Sleeper”, Andrea Arnolds „American Honey” und den kürzlich fertig gestellten Thriller „You Were Never Really
Here” von Lynne Ramsay. 2014 nahm er am „Documentary Edit and Story Labs” des Sundance Institutes teil. Zurzeit arbeitet er am Schnitt des Dokumentarfilms „Guangzhou Love Story” über afrikanisch-chinesische Familien in Chinas fremdenfeindlicher Gesellschaft. Daneben führt er Regie für den Dokumentarfilm „Nomansland”, einen Film über eine mysteriöse unbewohnte Insel vor der Nordostküste der Vereinigten Staaten. Alex Bushe unterrichtet seit 2015 regelmäßig an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Thorsten Schütte

Thorsten Schütte © Stephan Zaubitzer Thorsten Schütte arbeitet seit über zwanzig Jahren als Autor, Regisseur und Produzent im Dokumentarfilm. Er ist Gründungsmitglied der Forschungsgruppe Stolen Moments und seit 2002 Studienkoordinator für die Studiengänge Spielfilm und Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn befasst sich Thorsten Schütte mit gesellschaftlichen, sozial-politischen und musikhistorischen Themen. In den letzten Jahren sind von ihm unter anderem erschienen: „World Jazz“, eine 13teilige Fernsehdokumentation über die Wechselwirkung zwischen Jazz und ethnischer Musik. Der abendfüllende Dokumentarfilm „Trip To Brazil“, die Geschichte der brasilianischen Populärmusik. „Namibia Generation X“, eine Langzeitbeobachtung an einer deutschen Schule in Afrika. „Land Matters" und „Dwaal Net Rond“, zwei Filme zum Thema Landarbeiter und Bodenreform im südlichen Afrika, und „Eat That Question - Frank Zappa in his own words“, ein Portrait des Musikers und Komponisten Frank Zappa.

Prof. Lutz Fügener

Prof. Lutz Fügener © Fotograf Jochen Knoblach Lutz Fügener, geboren 1965, studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Dresden (1987-1989) und anschließend Industriedesign an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, in Halle an der Saale. Nach Abschluss des Studiums im Jahr 1995 wurde Lutz Fügener Juniorpartner des Büros Fisch & Vogel Design in Berlin (heute: studioFT). Das Büro ist spezialisiert auf die Bearbeitung von Designprojekten im Bereich der Straßenfahrzeuge und schienengebundenen Fahrzeuge. Seit 1997 ist Lutz Fügener Seniorpartner und Mitinhaber des Büros. Im Jahr 2000 wurde er von der Hochschule Pforzheim auf eine Professur für Transportation Design / 3d-Gestaltung berufen und ist Leiter des Bachelor-Studiengans für Transportation Design. Seit 2009 ist Lutz Fügener ständiges Mitglied in der Jury des RED-DOT-Design Awards für Produktdesign (Essen, Deutschland) für die  Kategorie Fahrzeuge, seit 2013 ständiges Mitglied der Jury des RED-DOT-Concept-Design Awards (Singapore). Lutz Fügener ist als Autor und Journalist für verschiedene Tageszeitungen, Wochenmagazine, Periodika und Blogs tätig und schreibt über Themen des Designs im Zusammenhang mit Mobilität (regelmäßig WELT, PS-WELT, RAMP-Magazin). 

Michael Mauer

Michael Mauer © Porsche AG Michael Mauer, geboren 1962, ist seit 2004 Jahren Chefdesigner der Marke Porsche und leitet zudem seit Januar 2016 das Konzern-Design des Volkswagen Konzerns. Mauer studierte Transportation Design an der Hochschule Pforzheim und begann seine Karriere als Exterieur-Designer bei der Mercedes Benz AG. Nach verschiedenen Leitungspositionen innerhalb des Unternehmens (u.a. Leitung des Mercedes Benz Advanced Design Studios, Japan), wechselte er 2000 als Designchef zu Saab. Vier Jahre später dann zur Porsche AG als ihr vierter Chefdesigner. Seit knapp zwei Jahren verantwortet Michael Mauer als Designchef nicht nur die 12 Marken des Konzerns, sondern auch die Future Center in Potsdam, Belmont (USA) und Peking (China).

Kera

Kera © Dan Green Der 1985 in Berlin geborene Kera beschäftigt sich seit über 18 Jahren mit Farben, Drucktechniken und Fassadengestaltungen. Dabei hat ihm seine Liebe zum Haptischen und Handwerklichen immer wieder neue Impulse gegeben. Gerade die Verbindung vom Computerentwurf zur Übertragung auf die Wand reizt den Künstler, und dabei kann die Projektionsfläche nicht groß genug sein. Sein Grafikdesign Studium und seine Leidenschaft zur Linie und Fläche spiegeln sich in seinen Arbeiten deutlich wieder, sowie der jahrelange Umgang mit der Sprühdose, Wandfarbe und Pinsel. Die Arbeiten sind abstrakt, und gleichzeitig formhaft, dabei spielen Grafik und Ästhetik eine große Rolle.

Tomislav Topic von Quintessenz

Quintessenz © Quintessenz Quintessenz ist ein Künstlerduo aus Hannover und Berlin. Thomas Granseuer und Tomislav Topic haben sich 2006 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim kennengelernt und arbeiten seit 2008 gemeinsam an Projekten aus den Bereichen Film, Installation und Malerei. Die abstrakten Arbeiten von Quintessenz beziehen sich auf die Umgebung des Entstehungsfeldes. Es werden Strukturen und Kompositionen aus dem Raum gefiltert und bildnerisch sowie installativ übersetzt. Die Addition von Farbe schafft wiederum Kontraste zur Umgebung. Auf diese Weise entsteht ein subtiles Spannungsfeld in dem sich für die beiden Künstler immer weitere Studien betreiben lassen. Seit Beginn 2015 arbeiten Quintessenz als Lehrbeauftragte an der Hochschule in Hildesheim für das Modul „Ausstellungsdesign“. 2014 wurden sie von einer New Yorker Foto Stock Agentur als einer von zehn wegweisenden Kreativstudios gekürt. Wichtige Ausstellung und Ausstellungsorte waren „Alt Stralau 4“ in Berlin, die „Knotenpunkt15“ Ausstellung in Hamburg, die „Analog Mensch Digita“l Ausstellung im Direktorenhaus Berlin, die „WandWand” Ausstellung in der städtischen Galerie Rosenheim oder ihre Solo Ausstellung „The Part Of Me“ in Hannover.

Birgitta Homburger

Birgitta Homburger © Lambl Homburger Birgitta Homburger, geb.1972 in München ist eine international tätige Creative Directorin und Beraterin für Firmen, Institutionen und Verlage an der Schnittstelle zwischen Kultur und Design. 
Nach ihrer Ausbildung zur Kunstbuchhändlerin bei Walther König in Köln studierte sie Kommunikationsdesign bei Prof. Bazon Brock an der Bergischen Universität Wuppertal. Ab 1998 arbeitete Birgitta Homburger als Art Directorin bei der Agentur BBDO Düsseldorf für Kunden wie Handelsblatt, BMW und Allianz. 2006 gründete Birgitta Homburger mit Florian Lambl die designorientierte Kommunikationsagentur Lambl / Homburger. Mit einem Team von Strategen, Grafikern, Textern und Fotografen berät und betreut die Designagentur Kunden aus der Wirtschaft, unter anderem den italienischen Möbelhersteller Mattiazzi, Flötotto, Authentics, Wästberg und Koch Media; Institutionen wie das Fridericianum in Kassel, die Kunsthalle Düsseldorf und die Neue Sammlung in München sowie auch die Verlage Phirania Media (Spex), Sleek, Koenig Books und Phaidon. Arbeitsschwerpunkte sind Brand Design, Brand Strategy und Brand Experience. 
Seit 2012 lehrt Birgitta Homburger sowohl an der Kunsthochschule Kassel im Fachbereich Industriedesign und an der UDK Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Perret Schaad

Perret Schaad © Perret Schaad Tutia Schaad
Mitbegründerin von PERRET SCHAAD. Tutia Schaad wurde 1982 in Hanoi geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in Vietnam und wuchs in Frankreich und der Schweiz auf. Nach ihrem zweijährigen Studium des Modedesigns an der Hochschule für Gestaltung in Genf (HEAD) schloss sie 2008 an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin (KHB) ab und lernte dort Johanna Perret kennen. Während ihres Studiums hatte Tutia Schaad erste Arbeitserfahrung in Paris bei einem Praktikum im Designstudio von Givenchy Haute Couture und Prêt-à-Porter im Jahr 2006 gesammelt. Nach ihrem Abschluss schlossen sich Tutia Schaad und Johanna Perret auf Grund ihres gemeinsamen ästhetischen Interesses sowie ihrer künstlerischen Unterschiede zu PERRET SCHAAD zusammen. Seit ihrer Debüt-Kollektion im Januar 2010 auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin haben die beiden Designerinnen das Wesen der Linie PERRET SCHAAD geschärft, welches sie als "modern" und "schön" beschreiben. Neben ihrer eigenen Linie hat PERRET SCHAAD mit etablierten Unternehmen wie beispielsweise der Schuhfirma Görtz, Volkswagen, der Hotelgruppe Lanserhof Tegernsee, den Kammerspielen München und zuletzt MINI zusammengearbeitet.

Johanna Perret
Modedesignerin und Mitbegründerin von PERRET SCHAAD. Johanna Perret wurde 1983 in München geboren und  ist in Deutschland aufgewachsen, blieb aber der Kultur ihres französischen Vaters verbunden. 2008 absolvierte sie ihr Studium an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin (KHB), wo sie Tutia Schaad traf. Während ihres Studiums sammelte Johanna Perret wertvolle Berufserfahrung in ihren Praktika bei Gaspard Yurkievich in Paris und Swash in London. Nach ihrem Abschluss schlossen sich Tutia Schaad und Johanna Perret auf Grund ihres gemeinsamen ästhetischen Interesses sowie ihrer künstlerischen Unterschiede zu PERRET SCHAAD zusammen. Seit ihrer Debüt-Kollektion im Januar 2010 auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin haben die beiden Designerinnen das Wesen der Linie PERRET SCHAAD geschärft, welches sie als „modern“ und „schön“ beschreiben. Neben ihrer eigenen Linie hat PERRET SCHAAD mit etablierten Unternehmen wie beispielsweise der Schuhfirma Görtz, Volkswagen, der Hotelgruppe Lanserhof Tegernsee, den Kammerspielen München und zuletzt MINI zusammengearbeitet.

Lisa Killinger

Lisa Killinger © Lisa Killinger Modedesignerin Lisa Killinger wurde 1994 in Stuttgart geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Atlanta im Jahr 2013 begann sie ihr Modedesignstudium an der Designschule der Universität Pforzheim. Dort lernte sie, Modekonzepte zu entwickeln, Kollektionen zu entwerfen und ihre künstlerischen und technischen Fähigkeiten, wie Musterzuschnitt, Drapierung und Illustration, zu schärfen. Während ihres Studiums erhielt sie beim Modelabel „Susanne Landis“ in Stuttgart einen wertvollen Einblick in die Schneider- und Verarbeitungstechnik, bevor sie zu PERRET SCHAAD kam. Derzeit ist Lisa ein wichtiges Mitglied bei PERRET SCHAAD und unterstützt das Modelabel bei der Entwicklung neuer Kollektionen sowie bei der Organisation von Modenschauen, der Produktion und dem Styling von Prominenten.

FAVO

FAVO: Falk Breitkreuz, Volker Schlott, Sander De Winne © FAVO Falk Breitkreuz, Deutschland (Bassklarinette & Mbira)
Volker Schlott, Deutschland (Sopransaxofon & Cajon)
Sander De Winne, Belgien (Gesang)

FAVO wurde 2009 von dem deutschen Saxofonisten Volker Schlott und dem Klarinettisten Falk Breitkreuz begründet. Beide spielten bereits über Jahre in verschiedenen Ensembles zusammen. Nach einer Ostafrikatour 2010 mit dem Goethe-Institut nahmen Schlott und Bleikreuz als FAVO ihre ersten beiden Alben auf. 2013 stieß der belgische Sänger Sander de Winne dazu, und zusammen traten sie als Trio auf kleinen Bühnen und Festivals in ganz Deutschland auf. 2015 begannen Volker Schlott und Falk Breitkreuz  ihre Arbeit an einem gemeinsamen Album mit Sander De Winne, welches 2016 im Rahmen einer Tournee in Deutschland und Belgien vorgestellt wurde. In Doha werden sie vor allem eigene Kompositionen und Adaptionen von Stücken von A. Piazolla, den Beatles, Johann Sebastian Bach, Bobby McFerrin und vielen anderen aufführen.

Peter Wouda

Peter Wouda © Volkswagen Group Design Director im Volkswagen Group Future Center Europe
Peter Wouda studierte Transportation Design in Pforzheim und London. Seit seinem Abschluss am Royal College of Art in London 1996 arbeitet er als Designer für den Volkswagen Konzern. Peter Wouda begann seine Karriere im Volkswagen Design in Wolfsburg, bevor er zur Konzernmarke Skoda wechselte. Bei dem tschechischen Automobilhersteller war er von 2000-2006 verantwortlich für das Exterior Design. Unter seiner Leitung entstanden die Karosserien von der zweiten Generation Skoda Octavia und Skoda Fabia sowie der Skoda Roomster und die Studien Roomster und Yeti. In 2006 übernahm Peter Wouda die Leitung  Exterior Design im Volkswagen Design Center Potsdam bei Berlin. Mit seinem internationalen Team aus Top-Designern entstanden dort 12 Showcars sowie viele Entwürfe für Serienfahrzeuge für Volkswagen und andere Konzernmarken wie Audi, Skoda, Porsche, Bugatti und Bentley. Zu den Fahrzeugen, die der Öffentlichkeit präsentiert wurden, zählen unter anderem der Volkswagen XL1.
Seit 2015 verantwortet Peter Wouda als Design Director alle Fahrzeugkonzepte, die im Future Center Europe entwickelt werden. Mit seinem Team arbeitet er an zukunftsweisenden Lösungen und Designs für Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten für den Volkswagen Konzern. Das Design von SEDRIC, dem ersten Selbstfahrende Fahrzeugkonzept des Volkswagen Konzerns, wurde ebenfalls von Peter Wouda und seinem Team entworfen.

Prof. Stefan Diez

Prof. Stefan Diez © Gerhardt Kellermann Stefan Diez, geboren 1971, ist einer der international renommiertesten deutschen Industriedesigner der Gegenwart. Geboren und aufgewachsen in Freising in einer Schreinerfamilie. Nach einer Tischlerlehre studierte er Industriedesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Noch als Student arbeitete er als Assistent zunächst bei Richard Sapper und später bei Konstantin Grcic in München. Mit Abschluss seines Studiums gründete er 2002 sein eigenes Studio in München. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet er an unterschiedlichsten Projekten, darunter Möbel, Geschirr, Lampen und viele andere Gebrauchsgegenstände, die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Viele Produkte von Stefan Diez Office entstehen in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Herstellern wie e15, emu, Hay, Rosenthal, Wagner, Thonet, Magis, Hermès oder Vibia. 2017 würdigte das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) Stefan Diez‘ Schaffen mit einer umfassenden Einzelausstellung. Seine Arbeiten sind in der Sammlung des Museum of Modern Art (MoMA), New York, und in der Neuen Sammlung, München, zu finden. Ab Oktober 2017 lehrt Stefan Diez Industriedesign an der Kunsthochschule Kassel. 

Prof. Dr. Rainer Kaenders

Prof. Dr. Rainer Kaenders © Volker Lannert/Universität Bonn Prof. Dr. Rainer Kaenders ist Lehrstuhlinhaber für Mathematik und Didaktik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn. Nach seinem Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik promovierte er 1997 in Mathematik an der Universität von Nijmegen. Nach einer Ausbildung zum Lehrer unterrichtete er neben seiner Tätigkeit als Fachdidaktiker fünf Jahre an einer Schule. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der kooperativen Entwicklungsforschung mit Lehrern und der Entwicklung von Mathematikdidaktik für den Unterricht. Prof. Dr. Kaenders ist nicht nur Gründungsmitglied des GeoGebra Institutes an der Universität Köln/Bonn, sondern auch Vorsitzender der Aufgabenkommission des Bundeswettbewerb Mathematik. Seit 2011 ist er Beiratsmitglied der Mathematik-Olympiaden Deutschlands. Des Weiteren ist Prof. Dr. Kaenders in der Entwicklung und Durchführung einer Vielzahl von Aktivitäten für Schüler aller Schulformen engagiert, um sie durch innovative Lehrdidaktik für Mathematik zu begeistern. 
 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel © Judith Affolter Grötschel ist seit 2015 Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Nach dem Studium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bochum (1969-1973) promovierte er 1977 an der Universität Bonn. Er war Mathematik-Professor an der Universität Augsburg (1982-1991), an der TU Berlin (1991-2015) und Vizepräsident des Zuse-Instituts für Informationstechnik Berlin (1991-2012) sowie dessen Präsident (2012-2015). Ferner fungierte er als Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (1993-1994), als Generalsekretär der International Mathematical Union (2007-2014) und Vorsitzender des DFG-Forschungszentrums Matheon „Mathematics for Key Technologies“ (2002-2008).  Zu seinen wissenschaftlichen Ehrungen gehören z.B. der Leibniz-, Beckurts-, Dantzig-, Fulkerson- sowie der John von Neumann Theory-Preis. Er ist Mitglied von fünf Wissenschaftsakademien, darunter NAE (USA) und CAS (China) und Träger von vier Ehrendoktorwürden.

Prof. Dr. Matthias Ludwig

Prof. Dr. Matthias Ludwig © Prof. Dr. Matthias Ludwig Prof. Dr. Matthias Ludwig hat Mathematik und Physik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg studiert. Von 1993 bis 2001 war er Lehrer an verschiedenen Gymnasien in Bayern. 1997 promovierte er mit dem Thema „Projekte im Mathematikunterricht des Gymnasiums“. 2002 erhielt er einen Ruf an die Pädagogische Hochschule Weingarten auf eine Professur für Mathematik und Ihre Didaktik. 2011 folgte er einem Ruf an die Goethe-Universität in Frankfurt. Er war u.a. Gastprofessur in Shanghai, Australien sowie in Südafrika. Zu seinen Forschungsgebieten zählen das forschende und projektbasierte Lernen, das Lernen in authentischen Situationen mit digitalen Medien und die Raumgeometrie. Er war Schulbuch- und Zeitschriftenherausgeber und leitete 10 Jahre den Arbeitskreis Geometrie der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik. Derzeit ist er Koordinator des EU Projektes „Mobile Math Trails in Europe“.

Prof. Dr. Ahmad El-Guindy

Prof. Dr. Ahmad El-Guindy © AGYA, Judith Affolter Prof. Dr. Ahmad El-Guindy ist Professor für Mathematik an der Texas A&M University in Katar und der Cairo University. 2004 promovierte er an der University of Wisconsin-Madison mit einer Arbeit über Zahlentheorie. Prof. Dr. El-Guindy ist Mitglied der American Mathematical Society und der Egyptian Mathematical Society. Sein großes Anliegen ist es, das Bewusstsein für die gesamtgesellschaftliche Relevanz mathematischer und naturwissenschaftlicher Bildung auszubauen und herausragende Mathe-Talente über den normalen Unterricht hinaus zu fördern. Eines seiner Ziele als Mitglied der Arab-German Young Academy Sciences and Humanities (AGYA) ist es, Schüler mit internationalen Mathematik-Wettbewerben vertraut zu machen, diese dafür zu begeistern und zu trainieren. 

Mehdi Benchaabane, M.Ed.

Mehdi Benchaabane, M.Ed. © Mehdi Benchaabane, M.Ed. Benchaabane ist Direktor des „Education Development Institute”, das ein Mitglied der Qatar Foundation ist. Er leitet ein Team von Ausbildern, die Weiterbildungsprogramme für Mathematiklehrer anbieten, Weiterentwicklung des Schulcurriculums unterstützen und Führungsqualitäten stärken. Bevor er 2014 nach Katar kam, unterrichtete Benchaabane Mathematik an internationalen Schulen in Ägypten und Kanada und war „Deputy Chief Examiner for the International Baccalaureate“.
Benchaabane ist ein leidenschaftlicher Pädagoge, der sich intensiv mit Lern- und Arbeitsmethoden für Schüler im Allgemeinen und speziell im Bereich der Mathematik beschäftigt. Sein Ziel ist es, Schülern die Schönheit, Eleganz und Nützlichkeit von Mathematik zu vermitteln und Lehrer darin zu schulen, wie sie mathematisches Denken und die Problemlösefähigkeit ihrer Schüler weiterentwickeln können.

Cynthia Bolton, M. Ed.

Cynthia Bolton, M. Ed. © Cynthia Bolton, M. Ed. Cynthia Bolton, M. Ed., ist Distriktkoordinatorin des Begabtenförderungsprogramm der Qatar Foundation. Zuvor war sie Koordinatorin der Begabtenförderung an der Internationalen Schule Stuttgart (ISS) sowie dem Paradise Valley Unified School District in Phoenix, Arizona. Darüber hinaus hat sie an der Arizona State University Masterseminare zu den Themen „Creativity with Gifted and Talented Students“ und „Testing and Measuring in the Gifted Program“ durchgeführt. Bolton hat eine Vielzahl von Vorträgen im nationalen und internationalen Kontext zum Themenbereich der Begabtenförderung gehalten. Dazu gehören die zweimal jährlich stattfindende „European Council of High Ability Conference“, die Jahrestagung der “Association of German International Schools (AGIS)“ und das „Qatar Foundation Teaching and Learning Forum“. Bolton hat in ihrer bisherigen beruflichen Karriere unaufhörlich Programme entwickelt, die insbesondere begabte und hochtalentierte Schüler fördern und hat sich für deren besondere Bedürfnisse eingesetzt. Sie erhielt ihren Master-Abschluss in „Gifted Education“ an der Arizona State University.

Johann Beurich

Johann Beurich © Johann Beurich Johann Beurich hat bereits während seiner Schulzeit angefangen, Lieder und Rap-Songs über mathematische Themen zu schreiben und diese auf seinem YouTube-Kanal „DorFuchs“ zu veröffentlichen, auf dem er mittlerweile über 120.000 Abonnenten hat. Nach seinem Abitur 2012 hat er an der TU Dresden Mathematik studiert. Seit Oktober 2017 arbeitet er als wissenschaftliche Hilfskraft, während er im Bereich Analysis promoviert.

 

Dr. Andreas Fischer

Dr. Andreas Fischer Dr. Andreas Fischer © Jubeiha Studios Dr. Andreas Fischer ist Wissenschafts- und Technologieberater aus Deutschland. Er promovierte 2008 im Bereich statistische Physik an der Technischen Universität Chemnitz. Dr. Fischer ist Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Alumnus der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie, um die Verknüpfung von Forschung und Bildung und ihren jeweiligen Anwendungen zu fördern. Fischers Forschungsschwerpunkte sind numerische Simulationen und die Effizienzsteigerung von thermischen Maschinen.

Al Jawhara Hassan Al Thani

Al Thani arbeitet als Academic Affairs Coordinator im Bereich voruniversitäre Bildung der Qatar Foundation. Zuvor schloss sie ihr Masterstudiums an der Steinhardt School of Culture, Education, and Human Development der New York University (NYU) ab. Während ihres ersten Arbeitsjahres stellte Al Thani einen besonderen Bedarf fest, das soziale und kulturelle Umfeld, in dem Schulen operieren, zu adressieren. Al Thani half beim Aufbau der Stelle eines Academic Affairs Coordinators mit, die Position, die sie derzeit innehat. Ziel ihrer Arbeit ist es, das Verständnis für die bedeutende Rolle von Gemeinschaft und Kultur beim Aufbau zukünftiger Führungskräfte bei Schülern und Lehrern zu fördern. 

Prof. Dr. Mateo Kries

Prof. Dr. Mateo Kries © Bettina Matthiessen Dr. Mateo Kries, geboren 1974, ist seit 2011 Direktor des Vitra Design Museums. Er studierte Kunstgeschichte und Soziologie an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitet seit 1995 im Vitra Design Museum: 1997 – 2000 als Kurator, 2000 – 2006 als Leiter des Vitra Design Museums Berlin und 2006 – 2010 als Chefkurator. In dieser Zeit verantwortete Kries viele Ausstellungen des Museums und war Mitbegründer des Berliner Festivals „Designmai“. Kries ist Herausgeber zahlreicher Bücher und Texte, u.a. über Entwerfer wie Le Corbusier, Ludwig Mies van der Rohe, Joe Colombo und Konstantin Grcic, aber auch über gesellschaftliche, politische und medientheoretische Hintergründe von Design und Architektur. 2010 veröffentlichte er das Buch „Total Design – Die Inflation moderner Gestaltung“, in dem er sich kritisch mit dem aktuellen Designverständnis auseinandersetzte.  

Stefan Weidner

Stefan Weidner © Stefan Weidner Stefan Weidner, geboren 1967 in Köln, wo er derzeit auch lebt, ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker. Er studierte Arabistik, Islamwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaften an den Universitäten Göttingen, Damaskus, Berkeley (CA) und Bonn. Weidner hat mehrere Romane, Reisebeschreibungen und Aufsätze veröffentlicht, die sich mit den Beziehungen zwischen dem Islam und dem Westen befassen. Als Übersetzer hat er der deutschen Öffentlichkeit einige der bedeutendsten zeitgenössischen arabischen Dichter wie Adonis, Mahmud Darwish, Badr Shakir as-Sayyab, Nizar Qabbani und andere nähergebracht. 2016 veröffentlichte er die erste vollständige deutsche Übersetzung von Ibn Al-Arabis berühmtestem Gedichtband "Tarjuman al-ashwaq" (Der Übersetzer der Sehnsüchte). Derzeit bereitet er die erste Anthologie der klassischen arabischen Poesie auf Deutsch seit dem 19. Jahrhundert vor. Seit 2001 ist er auch Chefredakteur von Art / Thought - Fikrun wa Fann, einer halbjährlich erscheinenden Zeitschrift, die vom Goethe-Institut in englischer, arabischer und persischer Sprache veröffentlicht und vertrieben wird. Er trägt zu den Kulturseiten einiger der wichtigsten deutschen Zeitungen und Radiosender wie FAZ, Süddeutsche Zeitung und Deutschlandradio bei. Für seine Romane erhielt er 2006 den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg. Für seine Arbeit als Übersetzer aus dem Arabischen erhielt er den Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2007) und den Paul-Scheerbart-Preis der Rowohlt-Stiftung (2014). Weidner war Gastprofessor für "Poetik der Übersetzung" am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin und lehrt derzeit als Gastprofessor an der Universität Bonn. Seine neueste Publikation "Anti-Pegida" (2015/2016) wurde ins Arabische übersetzt. Stefan Weidner ist Mitglied des Deutschen PEN-Clubs und Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Inga Steinmetz

Inga Steinmetz © Inga Steinmetz Inga Steinmetz lives and works in Berlin. She was born in the GDR and has moved back and forth between East and West Berlin since then. At the moment she resides near the East Side Gallery. At the age of 15 she started writing stories and drawing comics, always striving to become a full-time artist one day. She is well known for her works "Freche Maedchen - Freche Manga“, “Bruederchen und Schwesterchen” (“Grimms Manga”), "Alpha Girl" and the autobiographic "Schneeballens Fall". To this day she has drawn more than 1000 pages and written over 20 stories. She was featured in many newspaper articles and TV-broadcastings. Inga writes articles about Manga for the German newspaper Tagesspiegel and is teaching Manga for the Goethe-Institut in Poland, Sweden, Netherlands, Indonesia, Malaysia and the Gulf Region. She spent two months in South Korea as part of a comic-sponsorship. 

Samar S. Haddad

Samar S. Haddad © Samar S. Haddad Samar S. Haddad ist kanadische Staatsbürgerin palästinensisch-syrischer Abstammung. Sie arbeitet seit 2001 als Herausgeberin in Syrien und im Libanon und besitzt ihren eigenen Verlag "Atlas Publishing". In ihrer Rolle als Verlegerin hat sie an vielen Workshops, Diskussionsrunden und Konferenzen zur Buchbranche und kulturellen Themen in Syrien, im Libanon und im Ausland teilgenommen und diese auch selbst organisiert. Darüber hinaus ist sie Mitautorin des Buches "Regards sur l'édition dans le monde arabe", einer wissenschaftlichen Publikation zur Buchbranche in der arabischen Welt. Samar ist seit 2009 stolzes Mitglied der Internationalen Allianz Unabhängiger Verleger. Vor kurzem veröffentlichte sie mit Unterstützung des? Übersetzungsfonds des Goethe-Instituts deutsche Bücher in arabischer Übersetzung.

Joachim Dollhopf und Evi Goldbrunner

Joachim Dollhopf wurde 1971 in München geboren, Evi Goldbrunner 1975 in Landshut. Beide haben einen Abschluss in Drehbuch und Dramaturgie sowie Regie von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Ihre Filme wurden in 50 Ländern bei 200 Festivals gezeigt, darunter auf der Berlinale und auf dem Festival de Cannes. Ihre Arbeiten haben mehr als 20 Auszeichnungen erhalten, darunter einen Cinema for Peace Talent-Award, einen Friedrich-Wilhelm-Murnau-Filmpreis und einen First Steps Award, den renommiertesten Nachwuchspreis der deutschen Filmindustrie. „Auf Augenhöhe“ ist ihr erster gemeinsamer Spielfilm.

Inga Werner

Ina Werner © Ina Werner Regina Werner arbeitet für das ZDF als Redakteurin in der Abteilung für Kinderfilme. Unter anderem hat sie die Serie „JoNaLu“ für Vorschüler ins Leben gerufen, die Sprachkenntnisse fördern soll. Im Rahmen der deutschen Initiative „Filme für Kinder“ betreute sie den Film „Auf Augenhöhe“, der viele nationale und internationale Preise gewonnen hat, darunter den Deutschen Filmpreis für den besten Kinderfilm. Daneben betreut sie Projekte mit Studierenden digitaler Medien an der Hochschule Mainz.
 

Jost Althoff

Jost Althoff © Jost Althoff Jost Althoff studierte an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Drehbuch und Geoökologie und arbeitet seit 2012 im Bereich Animation mit dem Schwerpunkt Kinderfernsehen. Zu seinen Filmen gehören „Hinterland“ (gemeinsam mit Jakob Weyde, 2010) und „Ballast“ (2012). Seinen Film „Train to Peace“ (ebenfalls in Zusammenarbeit mit Weyde) stellt er beim Ajyal Youth Film Festival 2017 vor.


 

Max Philipp Glauner

Max Philipp Glauner © Max Philipp Glauner Max Philipp Glauner wurde 1982 in Freiburg geboren und ist Regisseur und Redakteur. Er studierte Geschichte und Medienwissenschaften in Berlin und absolvierte Praktika in den Bereichen Werbe- und Musikvideos sowie Spielfilm. Danach studierte er von 2006 bis 2012 Filmschnitt an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, wo er mehrere Kurzfilme drehte. Mit seinem Kurzfilm „Fast and Cheap“ war er auf zahlreichen  internationalen Filmfestivals eingeladen. Zurzeit arbeitet er an einem Science-Fiction-Kurzfilm „Cityboy“ und dem Drehbuch für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm. Beim Ajyal Youth Film Festival 2017 präsentiert er den Kurzfilm „Train to Peace“.

Katja Benrath

Katja Benrath © Katja Benrath Katja Benrath wurde in ihrer Jugend durch das Theater beeinflusst. Sie ergriff den Beruf einer Kostümbildnerin und arbeitete für die Tanzkompanie von Pina Bausch. Danach absolvierte sie ein Gesang- und Schauspielstudium in Wien, wo sie auch das Filmemachen entdeckte. Ihre ersten Kurzfilme, „Babydoll“ (2011), „No One Pukes in Heaven“ (2013) und „Tilda“ (2015), wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt. Beim Ajyal Youth Film Festival präsentiert sie ihren Film „All of Us“. Dieser Kurzfilm ist ihr Abschlussprojekt für die Hamburg Media School. Es ist ihr erster Film, der auf einer wahren Geschichte basiert.

Michal Krajczok

Michal Krajczok © Michal Krajczok Von der Faszination des Klaviers seines Großvaters über Experimente in klassischer Musik und Jazz entwickelte Michal seine Leidenschaft für Musik und von dort weiter zum Filmton. Er zog 2003 nach Berlin, um Tontechnik an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF zu studieren. Während des Studiums setzte er sich intensiv damit auseinander, Klangumgebungen zu schaffen, die das Gefühl und die Ästhetik eines Films bündeln. Michal kann praktische Kenntnisse auf allen Stufen der Filmtonproduktion aufweisen, sei es Location Sound oder Sound Design, Sound Supervising und Mixing. Beim Ajyal Youth Film Festival präsentiert er „A Wonderful Nature: Common Chameleon“.