Film Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Die Abenteuer des Prinzen Achmed Foto (Ausschnitt): Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Donnerstag, 9. Februar, 20.00 Uhr

MIA Auditorium, Museum of Islamic Arts, Doha, Katar

Deutschland / kein Dialog / 1926 / 81 min /
in Farbe / DVD
FSK 13


Dieser früheste erhaltene Animationsfilm in Spielfilmlänge ist inspiriert von den Geschichten des Klassikers „1001 Nacht“. „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ ist ein atemberaubendes Beispiel für alles, was mit Animation möglich ist. Mit seinen beeindruckenden Bildern, die an eine Schatten-Marionetten-Performance erinnern, erzählt der Film eine zeitlose und bezaubernde Abenteuergeschichte. 
 
Ein afrikanischer Zauberer erschafft ein fliegendes Pferd, das er dem Kalifen zeigt. Dieser begehrt das magische Tier und bietet im Tausch dafür seine gesamten Schätze. Als aber der Zauberer die schöne Tochter des Kalifen Dinarsade als Tauschobjekt fordert, greift ihr Bruder Ahmed ein, um das zu verhindern. Er wird vom fliegenden Pferd weggetragen, und sein Abenteuer durch fremde Länder beginnt. Er kämpft mit Dämonen und Monstern, trifft eine gute Hexe und rettet ein Mädchen.
 
Von deutschen und britischen Archivaren Ende der 1990er Jahre restauriert, ist „Die Abendteuer des Prinzen Achmed“ ein echtes Meisterwerk mit dem Charme und der Magie einer klassischen Geschichte von ästhetischer Schönheit.
 
Regisseurin: Lotte Reiniger wurde 1899 in Berlin geboren. Seit frühester Kindheit war sie von der asiatischen Kunst des Schattenspiels fasziniert und später von den Filmen des großen französischen Filmemachers Georges Méliès beeinflusst. Lotte Reiniger wurde zu einer Pionierin des Scherenschnittfilms. Im Laufe ihrer Karriere schuf sie mehr als 40 Filme, von denen die bekanntesten „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ und „Papageno“ (1935) sind. Sie war maßgeblich an der Entwicklung der Multiplan-Kamera beteiligt, die zum Standard für animierte Filme bis ins digitale Zeitalter wurde. Lotte Reiniger verstarb 1981.
 
Mitarbeiter: Walther Ruttmann, Berthold Bartose, Alexander Kardan
Musik: Wolfgang Zeller

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