Film und Konzert Metropolis

Metropolis © European Film Academic Institute

Di, 26.09.2017

Katara Opera House, Doha

Die Veranstaltung ist Teil des Programms der Deutschen Saison Katar 2017. Die Kooperationspartner Qatar Philharmonic Orchestra und Doha Film Institut organisieren zusammen mit Qatar Museums, der Deutschen Botschaft in Katar und dem Goethe-Institut Golf-Region ein Filmkonzert des Filmklassikers „Metropolis“.
 
Der Stummfilmklassiker von 1927 des deutschen Regisseurs Fritz Lange wird im Programm der Filmreihe „A symphony of films“ in seiner restaurierter Form gezeigt. Das Qatar Philharmonic Orchestra spielt dazu die Originalkomposition von Gottfried Huppertz unter Leitung des Dirigenten Stefanos Tsialis.

Über den Film

„Metropolis” ist ein deutscher expressionistischer Science-Fiction Film aus dem Jahr 1927. Er gilt als eine Pionierarbeit des Science-Fiction Genres und ist einer der ersten abendfüllenden Science-Fiction Filme der Filmgeschichte.
 
Die Geschichte spielt in der Stadt Metropolis in einer unbestimmten Zukunft. Die Stadt ist zwei geteilt zwischen den Reichen und Mächtigen in der Oberstadt und den sklavengleichen Arbeitern in der Unterstadt. Joh Fredersen herrscht über die Stadt und für ihn sind die Menschen in der Unterstadt nichts mehr als kleine Räder im Getriebe der Stadtmaschinerie. Als Johs Sohn Freder Maria, einer jungen Frau aus der Unterstadt, folgt, wird er mit Werten wie Liebe und Aussöhnung konfrontiert. Ohne Erfolg versucht er seinen Vater davon zu überzeugen, die unmenschlichen Bedingungen in der Unterstadt zu verbessern. Joh befürchtete eine Revolution und beauftragt den Wissenschaftler Rotwang, eine Roboterversion von Maria zu erschaffen. So möchte er die Arbeiter beeinflussen wie es ihm beliebt. Rotwang aber ist ein langjähriger Rivale Johs und er plant den Roboter Maria für die Zerstörung der Stadt einzusetzen.

Die Musik

Die Originalmusik galt über lange Zeit als vergessen. Da der Film bei seiner Premiere nicht die Produktionskosten von damals 5 Millionen Reichsmark einspielen konnte, wurde er mehrmals gekürzt und geschnitten. Nur nach einem überraschenden Fund verloren geglaubter Teile 2008 in Buenos Aires, konnte er in seiner gesamten Länge restauriert werden. Damit konnte er erstmals auch wieder in seiner Originallänge von zwei Stunden und 25 Minuten mit der Originalmusik von Huppertz aufgeführt werden.

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