Beauty and the City

  • Beauty and the City | Modernes Gebäude Bauhaus © Goethe-Institut | Foto: Janin Walter
    Beauty and the City | Modernes Gebäude Bauhaus
  • Beauty and the City | Observation in total Breitformat © Goethe-Institut
    Beauty and the City | Observation in total Breitformat
  • Beauty and the City | Detail Observation Public Space © Goethe-Institut
    Beauty and the City | Detail Observation Public Space
  • Beauty and the City | Visitors at open Studio © Goethe-Institut
    Beauty and the City | Visitors at open Studio

Beauty and the City

Beauty and the City | Entzerrt Villa mit Porsche Beauty and the City | Entzerrt Villa mit Porsche | © Goethe-Institut Was ist schön? Was liegt im Auge des Betrachters? Und was bedeutet Schönheit im Kontext unterschiedlicher Kulturen? Mit den Augen einer ausgebildeten Architektin und Räumlichkeiten-Strategin geht Janin Walter durch die Städte, die sie besucht, und durch das Leben. Bei Residenz Aufenthalten in China, der Türkei oder Oman untersuchte sie, wovon Bewohner architektonisch angezogen sind, und entwickelte durch systematische Stadtbesichtigungen eine einzigartige, höchstpersönliche Stadtkarte.

Als Residenzkünstlerin von Goethe-Institut und StalGallery in Omans Hauptstadt Maskat ist Janin Walter im Frühjahr 2017 der Frage nachgegangen, welche Architekturtypologien aus welcher Zeit in der omanischen Gesellschaft als besonders wertvoll angesehen werden. Sie hat Workshops mit KünstlerInnen, ArchitektInnen und InnenraumarchitektInnen über Schönheit, Sehnsucht und Wertigkeit organisiert, wo sich  über Tage spannende Diskussionen entfaltet haben.

Gemeinsam erfuhren die Teilnehmenden die Stadt mit unterschiedlichen Transportmitteln oder gingen durch die verschiedenen Stadtteile.  Diese Stadtbesichtigungen erlaubten es auch verschiedene Betrachtungsweisen zu konfrontieren: warum wird dieses Gebäude als schön bezeichnet und welche Wirkung löst es auf die Betrachter aus? Eine neue, persönliche und wandelnde Stadtstruktur kam so zum Vorschein, in der jeder Teilnehmende „seine“ schöne Stadt definierte. Nach dieser jeweils eigenen Stadt, die eigentlich die Seele widerspiegelt, sehnt sich ein jeder, wo auch immer.

Alle Materialien verarbeitet Janin Walter dann in ihrem Atelier zu ihrer persönlichen Erkenntnis eines Ortes. Die gemeinsam gezeichnete Mindmap dokumentiert den fremden und eigenen Blick auf die Stadt und ist gleichermaßen Protokoll des künstlerischen Prozess, der seinen Abschluss in einer Ausstellung in der StalGallery findet.