Bewegungsworkshop mit der Choreographin Rafaële Giovanola
Wie kann man Tanz beschreiben und teilen? Mit dem Workshop gibt die CocoonDance Company einen Einblick in ihre Bewegungssprache und ihre Arbeitsweise und lädt alle Interessierten zu einem physischen Training und kreativen Austausch ein.
Wie kann eine choreografische Sprache entstehen, wie dargestellt und geteilt werden? Dieser Frage ist CocoonDance mit einem Bewegungswortschatz, basierend auf dem Bewegungsmaterial ihrer Stücke nachgegangen. Aus dieser sogenannten Glossararbeit hat sich eine spezielle Arbeitsweise herausgebildet, die sich zugleich als eine erfolgreiche Verständigungsweise erweist - nicht nur im Austausch mit professionellen, sondern genauso mit nicht-akademisch geprägten TänzerInnen. Was als Nebenprodukt von Inszenierungen wie MOMENTUM, VIS MOTRIX und HYBRIDITY begann, ist zu einem Kernelement der Bewegungsrecherche, einer neuen Form der Tanzvermittlung und der ersten Anwendungssoftware von CocoonDance geworden.
Für professionelle, semiprofessionelle und fortgeschrittene Tänzer ab 18 Jahren.
Der Workshop ist kostenlos, Anmeldung erforderlich. Bitte registrieren Sie sich unter hello@hibaartproject.com
ÜBER DIE TANZKOMPANIE
CocoonDance wurde 2000 von der Choreografin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet. Die in Baltimore geborene Schweizerin war nach einem Studium zunächst Solistin in Turin, bevor sie von William Forsythe für acht Jahre an das Ballett Frankfurt engagiert wurde. Seit 2004 bespielt und leitet die Company die Sparte Tanz in dem von der Bundesstadt Bonn institutionell geförderten freien Theater im Ballsaal. Die seit 2000 entstandenen rund vierzig abendfüllenden Produktionen von CocoonDance wurden zu Gastspielen auf mittlerweile fünf Kontinenten eingeladen und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. 2018 und 2020 war CocoonDance zur TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND, der wichtigsten Biennale für zeitgenössischen Tanz eingeladen.
Motor der künstlerischen Entwicklung ist wesentlich die Improvisations- und Ensemblearbeit. Kollektive Entscheidungsprozesse und eine enorm kontinuierliche Teamarbeit begründen die ästhetische Dichte der Arbeiten. Mit seinen Arbeiten sprengt das Bonner Tanzensemble immer wieder das konventionelle Bühnenerlebnis – nicht nur, was den Raum betrifft.
Über die Denkfigur des ‚ungedachten Körpers‘ setzt CocoonDance sich seit 2016 mit Disziplinen und Bewegungstechniken auseinander, die dem Tanz oft fremd sind. In dieser Weise werden tradierte Körperbilder dekonstruiert und zu ganz neuen Körperkonzepten verschmolzen. Körper, die in etwas Fremdes verwandelt werden und Bewegungen, die nicht nur die Körper der Tänzer, sondern auch die der Zuschauer bewegen.
Mehr Infos unter www.cocoondance.de
Details
Sima Performing Arts
Alserkal Avenue
Dubai