Filmvorführung
LIEBE, D-MARK UND TOD

Liebe, D-Mark und Tod

Filmvorführung

Cinema Akil



Dokumentarfilm | Deutschland 2022 | PG-13 | 99 min | Originalfassung mit englischen Untertiteln |
Regie Cem Kaya
Drehbuch Cem Kaya, Mehmet Akif Büyükatalay
Kamera Cem Kaya, Mamoud Belakhel, Julius Dommer, Christian Kochmann
Schnitt Cem Kaya, Gürcan Cansever
Produktionsfirma filmfaust filmproduktion (Köln), Film Five (Berlin)
Produzent Mehmet Akif Büyükatalay, Stefan Kauertz, Claus Reichel, Florian Schewe

LIEBE, D-MARK UND TOD ist ein Dokumentarfilm über die eigenständige und bisher unbekannte Musik ausgewanderter türkischer Gastarbeiter und ihrer Enkel in Deutschland. In musikalischer und essayistischer Form gibt Cem Kaya Einblicke in die einzigartige Lebendigkeit dieser vergessenen Subkultur.

In den frühen 1960er Jahren wurden die sogenannten Gastarbeiter aus Anatolien und anderen Teilen der Türkei von der Bundesrepublik Deutschland angeworben. Von Anfang an, gab es etwas, das sie immer begleitete und Teil ihrer Kultur war: ihre Musik - ein Stück Heimat in der Fremde. Im Laufe der Jahre entwickelten sich in Deutschland eigenständige Musikrichtungen, die es in dieser Form in ihrem Heimatland nicht gab. 
 
Der spannende Kino-Dokumentarfilm "Aşk, Mark ve Ölüm" / LIEBE, D-MARK AND DEATH von Cem Kaya erzählt die beispiellose Geschichte einer eigenständigen Musikkultur von Einwanderern aus der Türkei, ihren Kindern und Enkelkindern in Deutschland auf unterhaltsame und sehr komplexe Weise mit nie zuvor gesehenem Archivmaterial. 

CEM KAYA, geboren 1976 in Schweinfurt, ist ein Filmemacher aus Bayern. Nach dem Studium des Kommunikationsdesigns an der Merz Akademie in Stuttgart bei Prof. Christoph Dreher (1999-2005) arbeitete er zunächst als Produzent, Cutter und Regisseur für Werbefilme und Musikvideos. Zusammen mit dem Ludwigsburger Filmproduzenten Jochen Laube drehte er seine ersten beiden abendfüllenden Dokumentarfilme Arabeks (Arte, 2010, Co-Regie mit Gökhan Bulut) und Remake, Remix, Rip-Off (ZDF Das kleine Fernsehspiel, 2014), produziert von UFA Fiction. Während es in Arabeks um die Musikkultur der Binnenmigration in der Türkei ging, drehte sich Remake, Remix, Rip-Off um die türkische Filmindustrie Yesilçam und ihre Gewohnheit, Hollywood-Blockbuster für den heimischen Kinomarkt neu herzustellen. Türkische Kopien von Hits wie Star Wars, Rambo oder Der Exorzist, die mit einem minimalen Budget und "geliehenen" Soundtracks realisiert wurden, sorgten für kurzweilige Unterhaltung in diesem Film über Filme, angereichert mit Anekdoten aus der schillernden Welt des türkischen Filmschaffens. Der Dokumentarfilm wurde 2014 auf dem Filmfestival von Locarno uraufgeführt und hatte mit weit über hundert Vorführungen weltweit einen außerordentlichen Festivalerfolg. In Deutschland wurde er im Februar 2016 von Drop-Out Cinema veröffentlicht.
  • Cem Kaya

  • Liebe, D-Mark und Tod

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Details

Cinema Akil

Warehouse 68,
Alserkal Avenue, Al Quoz Industrial District
Dubai

Sprache: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Preis: Eintrittskarten