Praktischer Workshop zur Theaterforschung
Dieser Workshop mit seinen theoretischen und praktischen Aspekten richtet sich an Theaterschaffende und Studierende (Schauspielerinnen und Schauspieler, Filmemacher, Regisseure usw.) und vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse und Instrumente zu künstlerischen Recherchemethoden, die ihnen die Entwicklung ihrer Arbeit ermöglichen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Workshop
Dieser Workshop mit seinen theoretischen und praktischen Aspekten richtet sich an Theaterschaffende oder -studenten und zielt darauf ab, den Teilnehmern das Wissen und die geeigneten Instrumente für die Entwicklung von Forschungsarbeiten in ihrem künstlerischen Arbeitsbereich zu vermitteln.
Wie kann man Abwesenheiten manifestieren?
Wie kann man sich selbst marginalisieren?
Wie kann man die Erinnerung an marginalisierte Stimmen, Gesten und Materialien zu Gehör bringen?
Wie macht man Dinge fremd? Wie verschiebt man Perspektiven? Wie erzählt man „von der Seite“?
Wie teilt man Zuhör- und Beobachtungsverfahren?
Wie lassen sich zeitliche Kartografien, widersprüchliche Bilder und zirkuläre Dynamiken erzeugen?
Der Workshop ist Teil des Programms der Marginalized Memories Conference, einer Initiative des Goethe-Instituts Angola in Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur für Kultur- und Kreativwirtschaft, der Angolanischen Architektenvereinigung und Camões - Portugiesisches Kulturzentrum.
Über den Trainer
Carlos Manuel ist ein Theaterregisseur. Er wurde in Angola geboren und wuchs in Brasilien auf, wo er an der UFPR Philosophie studierte. Er studierte Theaterwissenschaften an der Sorbonne-Nouvelle in Frankreich und war Auslandspraktikant am Conservatoire National d'Art Dramatique in Paris. Er inszenierte zahlreiche Theaterstücke, öffentliche Interventionen, dramaturgische und didaktische Recherchen in Deutschland und in verschiedenen Ländern wie Brasilien, Frankreich, Dänemark, Slowenien, Österreich, Türkei, Schweden, Russland, Italien, Elfenbeinküste und Angola. Seine Arbeit umfasst dokumentarisches, fiktionales, juristisches und wissenschaftliches Material, das in öffentlichen Räumen, Museen, Forschungszentren, Parlamenten und sogar Theatern entwickelt und inszeniert wurde.