Corona Chronicles Angola 3/6

PCA
Schnitt: Carlos da Silva Pinto, © Goethe-Institut Angola
Cabuenha ist Capoeira-Meister, Aktivist und Künstler. Er wurde als Júlio Janguinda Moniz am 1. Juli 1980 in Luanda geboren. Cabuenha praktiziert Capoeira seit 1998, er unterrichtet und koordiniert die Arbeit von ABADÁ, die Capoeira in mehreren Provinzen unterrichten und erforschen und angolanische Kulturveranstaltungen fördern.

Außerdem ist Cabuenha Mitglied der Vereinigung AbadáprojectoR5, einem Projekt, das sich der soziokulturellen Förderung durch Capoeira widmet. Die Hauptbereiche der Arbeit sind soziale Verantwortung, afrikanische Rhythmen und Körperbewegungen, Ökologie und Rettung der Wurzeln des Capoeira.
Im Jahr 2011 rief Cabuenha die Kampagne SOS Mestre Kamosso do Hungo ins Leben, um die Bedeutung des Meisters als Vermittler von Erfahrung und Weisheit und als Symbol des kulturellen Widerstands zu würdigen.
Im Jahr 2016 brachte er die Performance Yakalakaya zur Uraufführung, mit dem Ziel, seinen kulturellen Untersuchungen Gestalt zu verleihen. Das Projekt wurde bereits in Angola, Portugal und Kap Verde, Russland, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Deutschland und Brasilien präsentiert.

Capoenha wurde der erste Angola Martial Arts Award durch Resgate da Cultura Angolana für das Studium der angolanischen Kampfkünste verliehen. Im Jahr 2018 wurde durch Heuristic ausgewählt, an einer Künstlerresidenz auf Sardinien teilzunehmen. Im Oktober 2019 nahm er an der Biennale von Luanda - Panafrikanisches Forum teil.