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ObjektvideosFoto: Roberto Manhães Reis © Goethe-Institut Angola

Der Wert der Objekte: Museen und Communities

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2019 produzierten die Filmemacher Carlos da Silva Pinto und Roberto Manhães Reis fünf Kurzvideos zu Ausstellungsobjekten im Ethnologischen Museum Berlin (EMB) und im Museu Nacional de Antropologia Luanda (MNA). Die Filme zeigen Gemeinsam- und Besonderheiten der beiden Sammlungen und wurden sowohl in den Museen als auch in den Herkunftscommunities in Angola gedreht. Drei der im Fokus stehenden Objekte finden sich in ähnlicher Form in beiden Museen, jeweils zwei Objekte gibt es so nur in einer Sammlung.

Die Kurzfilme lassen die Geschichte der Objekte, ihre symbolische bzw. rituelle Bedeutung sowie ihre aktuelle Einbindung in die verschieden Gesellschaften Angolas lebendig werden. Auf den Dreharbeiten wurden die Regisseure von der Anthropologin Engrácia de Oliveira vom MNA begleitet, die sie wissenschaftlich beriet und die Interviews führte.

Jetzt sind die Filme in beiden Museen über Videostationen abrufbar und erläutern nicht nur einzelne dort ausgestellte Stücke, sondern zeigen auch die gemeinsame Geschichte und Interdepenenz der beiden Sammlungen. Gleichzeitig werfen die Videos viele Fragen auf: Warum wurden die Stücke gesammelt? Welche Bedeutung haben sie heute und für wen? Wer erhebt Anspruch auf sie und mit welcher Begründung?

Thron Foto: Roberto Manhães Reis © Goethe-Institut Angola

Berlin und Luanda
Thron

Woher kommen die wunderschön geschnitzten Throne, die wir in beiden Sammlungen finden? Wer hat sie gemacht und wer darf darauf sitzen?

Die Botschaft der Deckel Foto: Roberto Manhães Reis © Goethe-Institut Angola

Berlin und Luanda
Die Botschaft der Deckel

Ein Deckel ohne passenden Topf, dafür aber reich geschmückt - was hat es damit auf sich?

Kissanje Foto: Roberto Manhães Reis © Goethe-Institut Angola

Berlin und Luanda
Kissanje

Wird heute noch Kissanje gespielt? Ja - mal traditionell und mal ganz modern!

Grabstele Foto: Roberto Manhães Reis © Goethe-Institut Angola

Luanda
Grabstele

In Berlin findet man sie nicht, aber in Luanda: Die einmaligen Grabsteine aus Namibe. Warum sie in dieser Form nur dort entstehen konnten, erfahren Sie in diesem Video.

Chibinda Ilunga Foto: Roberto Manhães Reis© Goethe-Institut Angola

Berlin
Chibinda Ilunga

Auf seiner Angola-Reise 1879 kaufte der Sammler Otto Schütt die berühmte Skulptur des Chokwe-Heroen Chibinda Ilunga und brachte sie nach Berlin. Doch was bedeutet die Figur heutigen Chokwe? Wir haben nachgefragt.

Hintergrund

Im Rahmen der Partnerschaft mit dem Museo Nacional de Antropologia und dem Ethnologischen Museum Berlin (SMP/PK) wurden die Filme im Auftrag des Goethe-Instituts Angola für die Dauerausstellungen im Museu Nacional de Antropologia in Luanda und im Berliner Humboldt Forum produziert.

Über die Filmemacher

Der Regisseur der Videos, Carlos da Silva Pinto, ist ein brasilianischer Drehbuchautor und Filmemacher. Er hat bereits für die Projekte Corona Chronicles und Sustainable Together mit dem Goethe-Institut Angola zusammengearbeitet. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Der für die technische Leitung und Kameraführung zuständige Roberto Manhães Reis ist Dokumentarifilmer und Kameramann. Gemeinsam mit Viola Scheurer führt er das Label VIROfilm. "Gilda Brasileiro - Contra o esquecimento" (2018) ist der neueste Film der beiden und wurde vom Goethe-Institut Angola bereits in Luanda gezeigt.
 

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