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goethe on demand hauskino

Goethe on Demand: die Streaming-Plattform des Goethe-Instituts
Zweimal pro Monat das Beste vom deutschen Film

Die Goethe-Institute in Argentinien und Uruguay, zusammen mit dem Goethe-Zentrum in Paraguay, launchen am 1. Juni eine eigene Film-Streamingplattform: Goethe on Demand. Im Zentrum dieser Drei-Länder-Kooperation steht ein festes Kinoprogramm namens HAUS-KINO. Am ersten und dritten Dienstag im Monat werden gratis aktuelle Filme und Klassiker aus Deutschland mit spanischen Untertiteln gezeigt und an einem zusätzlichen Termin findet eine Diskussionsveranstaltung statt, bei dem das Publikum die Filmemacher treffen kann.

JUNI – NOVEMBER 2021
Am ersten und am dritten Dienstag des Monats können die Filme ab 19 Uhr und bis zum darauffolgenden Freitag um die gleiche Zeit reserviert werden.
Nach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung.

 
Kostenlos
Mit spanischen Untertiteln

So funktioniert’s

Jeden Monat zwei außergewöhnliche Filme, die ein dringendes Thema jeweils in einem fiktionalen und einem dokumentarischen Film beleuchten und ein Gespräch mit den Filmschaffenden

Wie in einem riesigen Programm-Kino treffen wir uns auf der Plattform Goethe on Demand, um aktuelle Filme oder Klassiker aus Deutschland zu genießen. Die Filme liefen auf den wichtigsten Filmfestivals, erhielten Preise und Anerkennung und zogen unterschiedliche Zuschauerkreise in Bann.

Ein Thema, das die Identität und Aktualität Deutschlands widerspiegelt, ist der gemeinsame Nenner für die monatliche Auswahl eines Spielfilms (am ersten Dienstag) und eines Dokumentarfilms (am dritten Dienstag), die abgerundet wird mit einem Live-Gespräch mit den Filmschaffenden (an einem Samstag pro Monat)

Die Filme eröffnen unterschiedliche Blicke und Herangehensweisen nicht nur auf das gewählte Thema. Sie sprechen zu uns auch über mannigfache, poetische Ausdrucksformen, die durch die Anwendung einer Vielzahl von filmischen Mitteln entstehen. In den Gesprächen erläutern die Filmschaffenden die grundlegenden Entscheidungen, die zur Gestaltung des Werks geführt haben und das Publikum hat Gelegenheit, seine eignen Fragen zu formulieren.


November: Brüche

Haus-Kino nimmt Abschied mit den Filmen 24 Wochen und The Case You. Mit dem Thema „Brüche“ endet die Online Filmreihe Haus-Kino im November mit zwei Filmen, die noch während des Studiums von zwei Filmstudentinnen gedreht wurden. Die Filme beschäftigen sich mit den kritischen Fragen des Schwangerschaftsabbruchs bei diagnostizierter Schwerbehinderung und geschlechtsspezifischer Gewalt. Zu sehen sind der Spielfilm 24 Wochen von Anne Zohra Berrached (Dienstag 9. bis Freitag 12. Nov) und der Dokumentarfilm The Case You von Alison Kuhn (Dienstag 23. bis Freitag 26. Nov.).
Beide Filme werden auf der Plattform Goethe on Demand zu sehen sein, mit freiem Zugang und spanischen Untertiteln. Berrached und Kuhn werden auch am Samstag, den 27. um 16 Uhr an dem Gespräch Filmemacher im Dialog teilnehmen. Diese Veranstaltung wird über Zoom mit Simultanübersetzung übertragen, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
 

24 semanas © Friede Clausz / zero one film GmbH

24 Wochen

Anne Zohra Berrached, 2016, 103 Min

Dienstag 9. bis Freitag 12. November

Film ansehen

The Case You © Lenn Lamster

The Case You

Alison Kuhn, 2020, 80 Min.

Dienstag 23. bis Freitag 26. November.

Film ansehen

Anne Zohra Berrached y Alison Kuhn © Anne Zohra Berrached / Alison Kuhn

Filmemacher im Dialog

Anne Zohra Berrached und Alison Kuhn im Gespräch mit Lucía Sapena.

Samstag 27. November
Um 16 Uhr
Zoom-Veranstaltung mit vorheriger Einschreibung

Anmeldung


Frühere Programme


Oktober: Vertrieben

Auf vollkommen unterschiedliche Weise beschreiben die beiden Filme, die Haus-Kino im Oktober präsentiert, Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Den heimatlichen Herkunftsort aufgrund von traumatischen Ereignissen verlassen zu müssen, ist oft nur schwer zu ertragen und in Extremfällen kann es bedeuten, dass das Leben auch danach noch in Gefahr ist.

Der Spielfilm Exil von Visar Morina ist ein beunruhigendes Drama von einem ausländischen Chemieingenieur, der in Deutschland arbeitet und in eine tiefe Identitätskrise fällt, weil er sich von seinen Kollegen diskriminiert fühlt. Mit einer ganz besonderen, dokumentarischen Herangehensweise fordert Havarie von Philip Scheffner große Aufmerksamkeit und Reflexion des Zuschauers. Ein Schlauchboot voller Flüchtlinge und ein Kreuzfahrtschiff mitten auf dem Meer. Indem Scheffner den Ton verdichtet und vom Bild loslöst, schafft er einen unglaublich intensiven Wahrnehmungsraum für den Zuschauer. Ein radikaler Befreiungsschlag des Kinos.

Exil © Komplizen Film

Exil

Visar Morina, 2020, 121 Min. 

Dienstag 5. bis Freitag 8. Oktober

Havarie © pong Film GmbH 2016

Havarie

Philip Scheffner, 2016, 97 Min. 

Dienstag 19. bis Freitag 22. Oktober.

Visar Morina y Philip Scheffner © Visar Morina / Philip Scheffner

Filmemacher im Dialog

Visar Morina und Philip Scheffner im Gespräch mit Alejandra Trelles.

Samstag 23. Oktober
Um 16 Uhr
Zoom-Veranstaltung mit vorheriger Einschreibung

Aufzeichnung der Veranstaltung


September: Mann Sein

Im September zeigt Haus-Kino zwei starke Filme zum Thema Mann Sein. Der Spielfilm Atlas (2017) von David Nawrath erzählt die Geschichte eines Mannes, der eine der undankbarsten Arbeiten verrichet, er ist Möbelpacker bei Zwangsräumungen. In einer dieser Räumungsaktionen glaubt er in dem Mieter seinen Sohn zu erkennen und muss sich nun nicht nur mit dem Druck seines Arbeitgebers sondern auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

Und in hybridem Dokumentarfilmformat Männerfreundschaften (2018), eine spannende Einladung von Rosa von Praunheim, der anhand von übermütigen und unbekümmerten Assoziationen der Frage nach der Homosexualität des renommiertesten deutschen Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe nachgeht und gleichzeitig die Möglichkeit einer romantischen Beziehung zu dem berühmten Dichter Friedrich Schiller untersucht. Von Praunheim präsentiert seine ausgiebigen Forschungen in nachgestellten Szenen und wirft die Frage einer möglichen Neudeutung der deutschen Klassik auf.

amistades masculinas © Rosa von Praunheim Filmproduktion

Männerfreundschaften

Rosa von Praunheim, 2018, 85 Min., hybrider Dokumentarfilm.

Dienstag, 21. bis Freitag 24. September

Atlas © 235Film - Tobias von dem Borne

Atlas

David Navrath, 2017, 100 min.

Dienstag 7. bis Freitag 10. September

Rosa von Praunheim y David Nawrath © Rosa von Praunheim Filmproduktion / David Nawrath

Filmemacher im Dialog

Rosa von Praunheim und David Nawrath im Gespräch mit María José Santacreu.

Samstag 25. September
In Argentinien und Uruguay um 16 Uhr
In Paraguay um 15 Uhr
Zoom-Veranstaltung mit vorheriger Einschreibung

Aufzeichnung der Veranstaltung


 


August: Familienbande

Im August präsentiert Haus-Kino einen Spiel- und einen Dokumentarfilm, die beide der Frage nach dem deutschen Begriff von Heimat nachgehen, der kaum in andere Sprachen zu übersetzen ist und mit Begriffen wie Ort der Zugehörigkeit, Ursprungsland, Vaterland oder auch ein Raum in der Zeit umschrieben werden

Der Klassiker Malou (1980/81) der deutsch-argentinischen Filmemacherin Jeanine Meerapfel begleitet die junge Hannah auf ihrem Weg der Selbstfindung auf den Spuren ihrer Mutter Malou, die alles hinter sich ließ, um einem Mann nach Argentinien zu folgen.

In dem Meisterwerk Heimat ist ein Raum aus Zeit (2019) verwebt der Dokumentarfilmemacher Thomas Heise persönliche Dokumente seiner Familie aus vier Generationen und lässt den Zuschauer ein Jahrhundert deutscher Geschichte hautnah nachempfinden.

Malou © Neue Visionen Medien GmbH

Malou

Jeanine Meerapfel, 1981, 94 min.

Dienstag 3. August
In Argentinien und Uruguay von 19 bis 24 Uhr
In Paraguay von 18 bis 23 Uhr

heimat ist ein raum aus zeit © Thomas Heise

Heimat ist ein Raum aus Zeit

Thomas Heise, 2019, Farbe + s/w, 228 Min.

Dienstag 17. August
In Argentinien und Uruguay von 19 bis 24 Uhr
In Paraguay von 18 bis 23 Uhr

Portrait links Jeanine Meerapfel |  Portrait rechts Thomas Heise

Filmemacher im Dialog

Jeanine Meerapfel und Thomas Heise im Gespräch mit Fernando Juan Lima.

Aufzeichnung der Veranstaltung



 


Juli: Geschichte(n) aus Westdeutschland

Die beiden Juli-Filme von Haus-Kino reflektieren die in der Bundesrepublik Deutschland ab den 1960er Jahren vorherrschende Weltanschauung, die stark vom wachsenden Wohlstand und dem Glauben an ein unendliches Wachstum geprägt war.

Mit seinem unwiderstehlichen Humor verleiht der kleine Hape in Der Junge muss an die frische Luft (von Oskargewinnerin Caroline Link, 2018) dem schwierigen Alltag der Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet der 1970er Jahre einen ganz besonderen Glanz. Juliane Henrich hingegen spürt der Frage nach, wie der Begriff des „Westens“ sich von seiner ursprünglichen Bedeutung loslösen und zur Bezeichnung einer Ideologie, eines Gesellschaftsmodells werden konnte, um schließlich in jede Spalte der  westdeutschen Geschichte zu dringen

Szene aus dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“ © UFA Fiction

Der Junge muss an die frische Luft

Caroline Link, 2018, 100 Min., Spielfilm

Dienstag 6. Juli
In Argentinien und Uruguay von 19 bis 24 Uhr
In Paraguay von 18 bis 23 Uhr

Szene aus dem Film „Aus westlichen Richtungen“ © Juliane Henrich

Aus westlichen Richtungen

Juliane Henrich, 2016, 61 Min. Dokumentarfilm-Essay

Dienstag 20. Juli
In Argentinien und Uruguay von 19 bis 24 Uhr
In Paraguay von 18 bis 23 Uhr

Juliane Henrich und Ruth Toma © Danny Avidan / © Rolf Silber

Filmemacher im Dialog

Juliane Henrich und Ruth Toma im Gespräch mit Lucía Sapena.

Aufzeichnung der Veranstaltung


JUNI: AUSGEGRENZT

HAUS-KINO eröffnet sein Programm im Juni mit zwei Filmen, die die kleine Benni (9) und die bezaubernde Carlotta (50) begleiten. Beiden bleibt aufgrund unterschiedlicher persönlicher Probleme eine Aufnahme in normale gesellschaftliche Strukturen verschlossen.
 
Der Spielfilm Systemsprenger von Nora Fingscheidt zeichnet ein bewegendes Bild von Benni und den Menschen, die immer wieder scheitern in ihren Versuchen, dem traumatisierten Mädchen Halt zu geben und zu helfen, ihre Ängste und Aggressionen zu überwinden.
 
Carlotta dagegen geht in dem hybriden Dokumentarfilm Lost in face von Valentin Riedl einen sehr eigenen Weg, um mit ihrer physischen Behinderung kreativ umzugehen.

Systemsprenger © kineo Film / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer

Systemsprenger

Nora Fingscheidt, 2019, 119 Min.

Dienstag, 1. Juni
Argentinien und Uruguay 19 bis 24 Uhr
Paraguay 18 bis 23 Uhr

Lost in face © Corso Film

Lost in face

Valentin Riedl, 2020, 81 min.

Dienstag, 15. Juni
Argentinien und Uruguay 19 bis 24 Uhr
Paraguay 18 bis 23 Uhr

Fingscheidt Riedl © Philip Leuter / © Valentin Riedl

Filmemacher im Dialog

Nora Fingscheidt und Valentin Riedl im Dialog mit Diego Brodersen.

Aufzeichnung der Veranstaltung
 

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