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NARRATIVE© Léonce Lupette (Hintergrundmotiv)

Die weltweite Corona-Pandemie ist für uns alle eine besondere Zeit – eine Zeit, die große Veränderungen unseres alltäglichen Lebens mit sich bringt. Für viele ist es auch eine Zeit des Innehaltens und Reflektierens über das eigene Leben und die Art und Weise, wie wir in Zukunft leben wollen. Es besteht die Hoffnung, dass wir die Chance nutzen, um gesellschaftliche, politische und ökonomische Entwicklungen der letzten Jahre zu überdenken und neu auszurichten: Wie soll die neue Arbeitswelt aussehen? Wie unsere Sozial- und Gesundheitssysteme? Wie gehen wir mit Digitalisierung, Globalisierung und der allgegenwärtigen Klimakrise um?

In diesen Zeiten des Umbruchs haben Romane aus dem Bereich der Science Fiction Hochkonjunktur, da sie unsere zahlreichen Fragen, Ängste und die Infragestellung von Lebenskonzepten wie kein anderes Genre zu reflektieren wissen. Dystopien in der Fiktion entsprechen unserem gegenwärtigen Gefühl der Unwirklichkeit, sie kreieren Zukunftsszenarien und weisen damit auf Gefahren und Fehlentwicklungen hin.
 
Wichtige Impulse zum Umgang mit der gegenwärtigen Situation liefert auch jene Literatur, die sich mit der Verarbeitung persönlicher Krisen beschäftigt. Denn sie erzählt, wie Menschen mit unerwarteten oder schwierigen Lebenssituationen umgehen und was sich daraus entwickelt kann. Wie über-leben wir Krisen? Bieten sie uns möglicherweise auch Chancen für das Gestalten der Zukunft?
 
Zwischen August und Dezember 2020 stellten neun deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Romanen mit persönlichen oder gesellschaftlichen Krisen und Szenarien beschäftigt haben, ihre Werke vor, lasen daraus und traten mit dem Publikum in ein Gespräch ein.
 
Die Begegnungen mit den Autor*innen fanden in digitaler Form und in deutscher Sprache statt.

Die literarische Reihe wurde in Kooperation mit den Goethe-Instituten Brasilien, Chile, Peru und Venezuela, dem Goethe-Zentrum Paraguay sowie zahlreichen DAAD-Lektoraten in Lateinamerika durchgeführt.

 


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