Migration Piktogramme im Dialog :: Die Erfahrungen von Migrantinnen in Buenos Aires

Migrantas Madero Foto: Migrantas

17.05 bis 30.06.2017

Das Kollektiv migrantas bot zum ersten Mal seine Workshops in Buenos Aires an. Migrantinnen aus zwölf verschiedenen Ländern teilten ihre Geschichte der Migration und wählten eine Reihe von Piktogrammen, welche während des ganzen Monats Juni im Goethe-Institut und verschiedenen Orten des öffentlichen Raumes ausgestellt werden.

Zum ersten Mal boten die Künstlerinnen des "kollektiv migrantas" eine Reihe von Workshops an, die eine Gruppe von Migrantinnen aus einem Duzend verschiedener Länder für den Austausch ihrer Erlebnisse zusammenbrachte. In den Gruppen wählten sie gemeinsam Piktogramme aus, welche für einen Monat an verschiedenen Orten der Stadt ausgestellt werden. Ziel der Aktion ist es, die oft unsichtbaren Gedanken und Gefühle der Menschen mit Migrationshintergrund für die Stadt sichtbar zu machen.
 
Dank einer Initiative des Goethe-Instituts, der Internationalen Organisation für Migration (OIM) und des Programms TODAS der Generaldirektion für Frauen der Stadt Buenos Aires wurden die  Workshops im Mai 2017 im Centro Metropolitano de Diseño und im Goethe-Institut durchgeführt. Als Ausgangspunkt dienten von den Künstlerinnen entworfene Piktogramme, in denen die Frauen nach Bildern suchten, in denen sie sich selbst wiederfanden und mit denen sie sich besonders identifizieren konnten. In Kommentaren zu den Piktogrammen in Form von Sprechblasen konnten sie ihre individuellen Erfahrungen zu den Themen der Piktogramme einfliessen lassen. Frauen aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Paraguay, Peru, den Philippinen, dem Senegal, Uruguay, den USA und Venezuela gaben so ihren Erfahrungen und Erlebnissen eine Stimme und drückten ihre Wünsche, Ängste, Schmerz und Hoffnungen aus. Die Aktion soll dazu dienen, die Situation der Migrantinnen zu stärken und ihnen beim  Erreichen ihrer Rechte zu helfen.
 
Der in den Workshops initiierte Reflexionsprozess wird nun für eine breitere Öffentlichkeit durch eine partizipative Ausstellung und urbane Kampagne unter dem Motto „Piktogramme im Dialog“ zugänglich gemacht. Die eigens für die Kampagne von den Workshop-Teilnehmerinnen ausgewählten Piktogramme sind durch unterschiedliche Aktionen in das Stadtbild integriert: Einerseits durch eine partizipative Ausstellung im Goethe-Institut, in der Besucher eingeladen sind, mit den ausgestellten Piktogrammen in Dialog zu treten; andererseits durch die Eingliederung der Bilder in den öffentlichen Raum. Gigantographien, LED-Leinwände, Plakate an verschiedenen Ecken und U-Bahnstationen erregen die Aufmerksamkeit der Fußgänger und Fahrgäste und laden zur Reflexion ein:
 
  • Migrantas1 Foto: Migrantas
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  • Gigantographie in Avenida Corrientes, Ecke Junín.
  • Drei LED-Leinwände in Avenida 9 de Julio, Ecke Avenida Corrientes; Avenida Cabildo, Ecke Juramento; Avenida Santa Fe, Ecke Godoy Cruz.
  • U-Bahnstationen: Carlos Pellegrini (Linie D), Constitución (Linie C), Leandro N. Alem (Linie B), Facultad de Medicina (Linie D).
  • Mupis/Werbeträger in: Av. Corrientes 1591 (EckeMontevideo); Av. Alvear 2091 (Straße aufwärts); Av. Figueroa Alcorta 3004 (Ecke Tagle); Av. Cordoba 610 (Galerias Pacífico); Av. Callao 1416 (Ecke Pacheco de Melo); Av. del Libertador 3290 (Eingang Zoológico); Av. Santa Fe 3257 (Eingang Alto Palermo); Recoleta Mall; Alicia Moreau Justo 80 (Puerto Madero); Av. Callao 2095 (Ecke Av. Libertador); Av. Figueroa Alcorta 2185 (Facultad de Derecho); Av. Luis Maria Campos (Ecke Av. Santa Fe); Arévalo, Ecke Baez; Rafael Obligado (Eingang Aeroparque); Puente de la Mujer (Puerto Madero); Serrano 1544 (Plaza Serrano); Av. Quintana 610 (café La Biela); Av. Figueroa Alcorta 6436 (Ecke La Pampa).
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  • Migrantas18 Foto: Migrantas
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  • Migrantas30 Foto: Migrantas
  • Migrantas31 Foto: Migrantas
 
“Piktogramme im Dialog” ist ein Projekt von kollektiv migrantas in Kooperation mit dem Goethe-Institut, der Internationalen Organisation für Migration (OIM) und dem Programm TODAS der Generaldirektion für Frauen der Stadt Buenos Aires. Teilgenommen haben auch die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) und das Centro Metropolitano de Diseño. Die urbane Kampagne wird unterstützt durch IPG Mediabrands und seine Partner, die Agenturen für Außenwerbung: Publicidad Sarmiento und Marca Urbana.
 

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