Literatur / Übersetzung Mario Montalbetti: Über die Übersetzbarkeit von Gedichten

Montalbetti Foto: Mario Montabetti

21.06.2018

Bibliothek des Goethe-Instituts

Avenida Corrientes 319
C 1043 AAD Buenos Aires

Auch zu diesem Treffen des Clubs der Literarischen Übersetzung empfängt Jorge Fondebrider einen internationalen Gast, den peruanischen Schriftsteller Mario Montalbetti. Mit ihm wird er über die Übersetzbarkeit von Gedichten sprechen.

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr
Bibliothek Goethe-Institut
Av. Corrientes 343, CABA
 
Thematisch durchzogen wird dieses Treffen über die Übersetzbarkeit von Lyrik durch eine Idee von Alain Badiou. Ihm folgend können alle Gedichte übersetzt werden, auch die “Großen”, selbst wenn die Gedichte durch ihre Übersetzung an Prosodie, Rhythmus, Klang und Takt verlieren. Wichtiger sei vielmehr die erzeugte Stille des Gedichts. Demgegenüber steht der Kommentar von J.L.Borges aus dem Jahre 1938, der von einer „mysteriösen Skepsis” in Bezug auf Übersetzbarkeit.
 
Mario Montalbetti (Lima, 1953) Professor für Sprache an der Katholischen Universität von Peru (Pontificia Universidad Católica del Perú). Verfasser zahlreicher Gedichtbänder, als letztes Notas para un seminario sobre Foucault (2018). Sein Gedichte wurden außerdem in verschiedenen Sammelbänden veröffentlich u.a. in Huir no es mejor plan (Mansalva, Buenos Aires, 2017). Ebenfalls veröffentlichte er in Zusammenarbeit Bücher über Architektur, wie Lacan arquitectura (Lima 2009); Sprache Cajas, un estudio sobre lenguaje y sentido (Lima 2012), Essaybände Cualquier hombre es una isla (Lima 2014) und viele mehr.

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