Literatur / Übersetzung Die "übertriebene Übersetzung" als Vehikel für die Kreativität

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Di, 30.04.2019

Bibliothek des Goethe-Instituts

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Kommentare zu "Los 154 Haikus de Shakespeare" von Ehrenhaus und Pico

Im Dezember 2018 wurde in Barcelona ein ungewöhnliches Buch publiziert, als Ergebnis der Zusammenarbeit eines Lyrik-Übersetzers und eines Poesie-Zeichners: Die 154 Haikus von Shakespeare (La Fuga ediciones, Barcelona 2018) rütteln den Leser bereits durch das expressive Titelbild auf. Im Buch selbst verwandeln sich die von Ehrenhaus übersetzten Shakespeare-Sonette in außergewöhnliche rioplatensische Haikus, gekrönt durch die Zeichnungen von Pico, der die Haikus als rasante Bildfolge illustriert und interpretiert. Wie wirkt sich dies auf die Leseerfahrung aus? Über dieses und andere Abenteuer der Übersetzung werden Fondebrider und Ehrenhaus sprechen.
 
Andrés Ehrenhaus
Buenos Aires, 1955. Übersetzer, Schriftsteller und Verleger. Er lebt seit 1976 in Barcelona. Ehrenhaus hat mehrere Bücher mit Erzählungen, einige Romane und zuletzt Die 154 Haikus von Shakespeare zusammen mit dem Illustrator Elenio Pico publiziert. Er ist Dozent für Audio- und Literaturübersetzung an der Universität Pompeu Fabra, koordiniert die Woche des Argentinischen Buches in der Buchhandlung Llibrería Calders in Barcelona und hat über 40 Bücher übersetzt, unter anderem sämtliche Sonette von Shakespeare und Werke von Marlowe, Poe, Wilde, Lewis Carroll, Kerouac sowie John Lennon. Er wirkte bei einem Gremium zur Ausarbeitung von Gesetzen zum Copyright von Übersetzungen in Argentinien mit.

Andrés Ehrenhaus Foto: Andrés Ehrenhaus  

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